Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 31.07.2013           38      Teilen:   |

"Stress ohne Grund"

Polizei durchsucht Bushido-Büro

Artikelbild
Bushido macht sich über die Durchsuchung lustig (Bild: Wiki Commons / Philipp von Ostau / CC-BY-SA-3.0)

Im Zusammenhang mit seinem neuesten homophoben Song hat die Polizei in Berlin die Büroräume des Rappers durchsucht, der die Aktion mit abfälligen Bemerkungen auf Twitter kommentierte.

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat bestätigt, dass Beamte am Mittwochmorgen das Büro von Bushidos Label Label "Ersguterjunge" im Stadtteil Treptow durchsucht haben. Es habe ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss vorgelegen. Das Ziel sei unter anderem gewesen, mehr über die Entstehungsgeschichte des Liedes "Stress ohne Grund" zu erfahren. Gegen den Rapper werde wegen des Verdachts auf Volksverhetzung, Gewaltverherrlichung und Beleidigung ermittelt.

Bushido hatte gemeinsam mit seinem Zögling Shindy Mitte Juli "Stress ohne Grund" als Audio-CD und mp3-Download veröffentlicht. Das Lied stieß sofort wegen Mordfantasien und homophoben Aussagen auf heftige Kritik (queer.de berichtete). So rappt der 34-Jährige "Du Schwuchtel wirst gefoltert", dazu heißt es im Refrain unter anderem "Es ist ganz normal: Männer lutschen keine Schwänze". Außerdem wird der Mord an Politikern zelebriert ("Ich schieß auf Claudia Roth und sie kriegt Löcher wie ein Golfplatz").

Aus diesen Gründen hat die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien die CD "NWA", auf der das Lied enthalten ist, Mitte Juli auf den Index gesetzt. Die Behörde nannte dabei den Song "Stress ohne Grund" als einen Indizierungsgrund (queer.de berichtete).

Mehrere Aktivisten und Politiker haben den Rapper wegen des Songs bereits angezeigt, darunter auch der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) und Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit.

Fortsetzung nach Anzeige


Via Twitter machte Bushido am Mittwochmorgen Witze über die Durchsuchung. So schrieb er um kurz vor zehn Uhr morgens: "Ich grüsse die zahlreichen Beamten, die ganz tapfer mein Büro durchsuchen, um eine 'gefährliche' CD zu beschlagnahmen". Eine gute Stunde später legte er mit einem frauenfeindlichen Witz nach: "So Durchsuchung beendet glaube die wollten einfach nur CDs umsonst abgreifen. Aufgeräumt hat keiner dachte dafür waren die Damen dabei".

"Stress mit Grund" soll am Freitag veröffentlicht werden

Nun versuchen Bushido und Shindy, mit einer Neuaufnahme die Indizierung zu umgehen: Am Freitag will Shindy ein neues Album unter dem Titel "NWA 2.0" veröffentlichen, auf dem ein Lied namens "Stress mit Grund" enthalten ist. Die CD kann bei Anbietern wie amazon.de vorbestellt werden. Das Album steht derzeit bereits auf Platz 21 der Amazon-Hitliste. (dk)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 38 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 598             17     
Service: | pdf | mailen
Tags: bushido, shindy, stress ohne grund, rap
Schwerpunkte:
 Bushido
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Polizei durchsucht Bushido-Büro"


 38 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
31.07.2013
17:11:08


(+8, 12 Votes)

Von Gerhard


Wo ist Polizeigewalt, wenn man sie braucht ;D


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
31.07.2013
17:41:26


(+7, 9 Votes)

Von Sveni Mausi
Antwort zu Kommentar #1 von Gerhard


*grins*


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
31.07.2013
17:42:37


(-2, 6 Votes)

Von alexander
Profil nur für angemeldete User sichtbar


mann is der cool! BULLSHITO FOR AMBASSADOR!
und jetzt noch ein kleiner orden, für den zivilen ungehorsam!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
31.07.2013
18:06:14


(+1, 7 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Bushido wird das Lachen und Twittern vergehen, wenn er erst einmal im Knast schmort!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
31.07.2013
18:25:50


(+9, 9 Votes)

Von Tomm


Ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt's sich gänzlich ungeniert ...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
31.07.2013
19:10:12


(+6, 8 Votes)

Von Roman Bolliger
Antwort zu Kommentar #4 von FoXXXyness


Vielleicht wird er im Knast dafür keine Zeit mehr haben, da dort anstrengende Aktivitäten warten. Er wird energisch, in authentischer Bushido-Manier, damit beschäftigt sein, sich mit Hilfe seiner Mutti und seiner Mafiabrüder ein knastinternes Imperium aufzubauen, damit ihm niemand seine Cindy (äh Shindy) durchvögelt, nur er darf das.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
31.07.2013
19:14:32


(+8, 10 Votes)

Von Thorin
Antwort zu Kommentar #4 von FoXXXyness


Der hat soviel Kohle, der kann sich überall freikaufen! Sehr wahrscheinlich freut er sich noch über die Hausdursuchung, denn jetzt kann er damit bei seinen Deppenfreunden angeben!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
31.07.2013
19:33:23


(+6, 8 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von Tomm


Der ruinierte Ruf ist aber Grundlage des Erfolges. In diesen Kreisen adelt eine Polizeidurchsuchung.
Das macht das "Gangsta Rappa" Image glaubhafter.
Viele seiner Kunden werden seine Gefühle nachvollziehen können...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
31.07.2013
19:49:57


(-2, 8 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #7 von Thorin


Das wird nicht funktionieren, auch wenn er noch so viel Kohle hat!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
31.07.2013
20:16:07


(+5, 5 Votes)

Von Gerhard


Hoffentlich haben sie ihn auch nach Drogen durchsucht :D


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  1234  vor »


 BOULEVARD - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 BOULEVARD



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Niederlande: Kommission empfiehlt bis zu vier Eltern pro Kind Israel: Gleichstellung ausländischer Homo-Partner geplant Tag der Menschenrechte: EKD wirbt für LGBTI-Gleichbehandlung Die Poesie der ersten schwulen Liebe
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt