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Das Ende einer Liebe ist, als wenn ein Teil aus dem Körper herausgeschnitten wird. Schmerzhaft. Brutal. Und es hinterlässt Narben. Diese Erfahrung muss auch Maxim machen, nach dem sich Orhan von ihm getrennt hat. Im Kurzfilm "Kalbim" erzählt er vom Ende seiner deutsch-türkischen Beziehung und davon, wie er seinen Trennungsschmerz zu überwinden versucht

"Kalbim" ist türkisch und bedeutet wörtlich übersetzt "Mein Herz". Der Titel ist eine Anspielung auf das Herz als Organ, als Metapher für Liebe und als Kosename für den Partner im Sinne von Schatz oder Liebling. "Lieber Orhan, dieses Herz wurde ausgeschabt", heißt es in dem Kurzfilm.

Gedreht wurde "Kalbim" im Januar 2012 in Istanbul. Die Hauptrolle Maxim spielt Lukasz Kobuszewski. Der junge Schauspieler, der in der Metropole am Bosperus lebt, hat ebenfalls die Monologe im Film geschrieben. Sie sind durch seine eigenen Erfahrungen inspiriert. "Der Schmerz war damals so heftig, dass ich ihn irgendwie aus mir herausholen musste, um mich davon zu befreien. Einiges, was in dem Film zu sehen ist, habe ich tatsächlich getan", sagt Kobuszewski.

Für Kamera und Schnitt zeichnet Falk Steinborn von queerblick e.V. verantwortlich, der den Film nun auch auf Youtube hochgeladen hat.

Fotos: queerblick e.V.