Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 07.08.2013           27      Teilen:   |

Verfolgung weitet sich ins Ausland aus

Russland: Angeblicher Foltertod durch Nazis wahrscheinlich eine Falschmeldung

Artikelbild
Mit diesem Bild berichteten wir vor rund zwei Wochen von der Folter von jungen Schwulen durch Neonazis in Russland. Mittlerweile soll das abgebildete Folteropfer an den Folgen verstorben sein. Doch während die Polizei eine Razzia unter anderem bei dem im Bild rechts zu sehenden örtlichen Anführer der Neonazis durchführte, ist von einem Mordvorwurf keine Rede.

Berichte, ein Teenager sei in Russland nach Folter durch Neonazis gestorben, sind unbestätigt und sehr wahrscheinlich falsch. Eine Entwarnung ist das allerdings nicht.

Von Norbert Blech

"Sie ist eine Person. Ein Arzt erklärt sie für tot, nicht die Nachrichten." Dieses schöne Zitat aus der US-Serie "The Newsroom" sollte sich mancher Kollege einrahmen und an die Wand hängen.

Seit Tagen geistert eine Meldung einer dubiosen "Menschenrechtsorganisation" durch das Netz, ein von russischen Neonazis gefolterter Teenager sei inzwischen an den Folgen dieser Behandlung gestorben. Während queer.de sich entschieden hat, aufgrund einer unsicheren Quellenlage zunächst nicht zu berichten, begannen damit gestern zwei populäre Homo-Portale aus Großbritannien. Seitdem geht diese vorzeitige und höchst wahrscheinlich falsche Meldung durch die LGBT-Medien der Welt – und durch alle sozialen Netzwerke, wo sie stark verbreitet und entsetzt kommentiert wird.

Nun ist es weder falsch noch unüblich, dass man manche Meldungen verbreitet, die man selbst nicht verifizieren kann: Die Tötung von Schwulen im Irak oder Iran ist da ein Beispiel. Man darf so ein Thema auch gar nicht ignorieren, muss aber den Lesern mitteilen, welche Quellen man hat und warum man diese für glaubhaft hält. Und man muss zumindest nach sorgfältiger Abwägung das Gefühl haben, dass es um mehr geht als nur ein Gerücht.

Die Meldung aus Russland hingegen ist objektiv nicht mehr als ein Gerücht. Ein Blick mit Google Translate auf die einzige Quelle und eine gesunde Skepsis hätten ausreichen müssen, diese Geschichte zunächst nicht zu verbreiten.

Nun hat sich, unter öffentlicher Hysterie, die Beweislast vermeintlich umgekehrt. Der Gegenbeweis – der Mann lebt noch – ist derzeit unmöglich; queer.de sieht sich durch das Vorpreschen der Kollegen letztlich auch zu einem angreifbaren Spekulieren gezwungen. Aber es gibt keinerlei Beweis dafür, dass der Mann gestorben ist, und zahlreiche Indizien, dass die Meldung falsch ist.

Fortsetzung nach Anzeige


Die Organisation

In einem neuen "Teaservideo" zeigen die Neonazis den Beginn des Verhörs des angeblich verstorbenen Mannes (der im Video deutlich älter erscheint als ein Teenager)
In einem neuen "Teaservideo" zeigen die Neonazis den Beginn des Verhörs des angeblich verstorbenen Mannes (der im Video deutlich älter erscheint als ein Teenager)

Alle internationalen Medienberichte, aus Russland gibt es übrigens keine, beruhen zunächst alleine auf einer Meldung einer US-Menschenrechtsorganisation namens "Spectrum Human Rights Alliance".

Diese war vor zwei Wochen durch den ersten englischsprachigen Bericht zur Folter durch Neonazis plötzlich weltweit bekannt geworden. Die "Spectrum"-Meldung war nicht mehr als eine oberflächliche, aber polarisierende Zusammenfassung einiger russischer Medien, die zu dem Zeitpunkt schon seit Wochen über die Vorfälle berichteten. Queer.de hatte das zum Anlass für eine ausführlichere Meldung genommen – und bereits die Seriosität von "Spektrum" angezweifelt (queer.de berichtete).

Obwohl sich die Organisation angeblich mit zahlreichen Programmen und vielen Mitarbeitern für Schwule, Lesben und Transgender in gleich mehreren Ländern des früheren Ostblocks einsetzt, ist sie dort gänzlich unbekannt. Auch die Homepage benennt bislang keine konkreten Aktivitäten oder etwa Ansprechpartner.

"Spectrum" nutzt die mit zahlreichen schockierenden Bildern geschmückten Berichte zur Spendengewinnung. Diese seien für US-Steuerzahler nicht absetzbar, weil man im Ausland arbeite, heißt es auf der Homepage. Merkwürdig nur, dass das bei Human Rights Watch oder Amnesty International möglich ist.

Damit nicht genug: Die Folteropfer wurden auf den Bildern nicht unkenntlich gemacht, "Spectrum" verbreitete Kopien der Foltervideos gar selbst auf Youtube. Keine seriöse Menschenrechtsorganisation würde sich das erlauben, zumal in Folge mit etwas gerechnet werden musste, was dann auch eintrat: Eine Verbreitung der Bilder und Videos in Medien und sozialen Netzwerken weltweit. Die russischen Neonazis werden sich ins Fäustchen gelacht haben.

Die Quelle

In dem neuen Bericht zum angeblichen Todesfall, ebenfalls von schockierenden Bildern und Aufforderungen zum Spenden und Unterzeichnen einer Petition umrandet, bezieht sich "Spectrum" einzig auf einen Blogeintrag eines russischen Arztes, der privat im Internet gegen die Neonazis in seiner Region Stellung bezieht.

Seine Quellen dafür sind augenscheinlich nur soziale Netzwerke und das, was ihm genau diese Neonazis erzählen. Schreibt er in dem von "Spectrum" verlinkten Blogeintrag in der Überschrift noch auf Englisch, das Folteropfer sei gestorben, ist später im russischen Teil von "offenbar" die Rede. Auf Nachfragen zu Quellen reagierte er dort nicht, schrieb dafür aber später in anderen Einträgen, Putin habe die Exekution von Schwulen in Auftrag gegeben. Auch sei seine ganze Region ein "Konzentrationslager für Homosexuelle".

Sieht so eine seriöse Quelle aus? Ist, wie "Spectrum" und nachfolgende Berichte es formulieren, jemand ein "Menschenrechtsaktivist", wenn er an einen führenden Neonazi schreibt, dass er selbst Schwule noch abscheulicher findet als der Neonazi selbst, nur mit den Taten nicht einverstanden ist?

In seinem VKontakte-Profil kommentiert der Arzt selbst, dass er von dem vermeintlichen Tod nur aus Hörensagen berichten kann. Doch warum sollen die Neonazis, die ihn und seine Mutter derzeit bedrohen, ihm die Wahrheit sagen? Er halte einen Tod nach der geschilderten Folter, einer rektalen Einfuhr von Montageschaum, medizinisch für glaubhaft, schreibt der Mann noch. Nur existieren bislang weder Bilder noch Videos, die diese Verletzungen dokumentieren (wie überhaupt Verletzungen; das Rote aus den Bildern ist ganz offensichtlich Farbe).

Selbst Details stimmen nicht: Während der Arzt aufgrund von Hörensagen berichtet, ein Mitbewohner des Mannes hätte bei seiner Folter spontan mitgeholfen, ist den Bildern zufolge die Folter in der Wohnung der Täter geschehen. Auch ist unwahrscheinlich, dass das offenbar usbekische Opfer nicht um Hilfe schrie, weil er dafür zu wenig Russisch konnte.

Die Behörden

Die Folter geht weiter. In einem neuen Video führten etwa die Jugendlichen von "Occupy Gerontophilia" einen 17-Jährigen vor, der sich mit einem 22-Jährigen treffen wollte.
Die Folter geht weiter. In einem neuen Video führten etwa die Jugendlichen von "Occupy Gerontophilia" einen 17-Jährigen vor, der sich mit einem 22-Jährigen treffen wollte.

Russische LGBT-Medien haben bisher nicht über den vermeintlichen Mord berichtet. Homo-Aktivisten können ihn nicht bestätigen, aber auch nicht völlig ausschließen: Das Folteropfer ist ihnen namentlich nicht bekannt.

Es ist allerdings selbst in Russland höchst unwahrscheinlich, dass Polizei und Massenmedien einen Mord oder zumindest das Verschwinden eines Mannes, nach Angaben der Neonazis ein usbekischer Kellner aus einer Stadt mit gerade mal 30.700 Einwohnern, nicht mitbekommen, ignoriert oder verschwiegen haben sollen. Und das wochenlang: Der Mann soll aufgrund der Folter verstorben sein, die bereits vor über zwei Wochen stattfand.

Dazu kommt, dass die russischen Behörden nach langem Zögern zaghaft eingeschritten sind, wovon "Spectrum" nicht berichtet: Am 1. August hatten Polizisten in der Stadt Kamensk-Uralski, in der sich der Mord abgespielt haben soll, mehrere Wohnungen von Neonazis durchsucht – alles Personen, die auf den Bildern der Folter des Mannes zu erkennen sind.

Die Männer wurden nach einer kurzen Festnahme wieder freigelassen. Es wird aber weiter ermittelt und offenbar eine Anklage unter anderem wegen Körperverletzung vorbereitet. Zahlreichen (!) Medienberichten zufolge geht die Polizei von 19 Folterungen aus, konnte elf Opfer identifizieren und von vier von ihnen Zeugenaussagen einholen. Während Behörden und Medien ausführlich über die Vorwürfe und Hintergründe berichteten und penibel Waffenfunde dokumentierten, sprach niemand von einem Mordvorwurf.

Nazi-Terror weitet sich aus

Daher muss man wohl von einer Falschmeldung ausgehen, die den Blick ablenkt von Verbrechen, die abscheulich genug sind. Denn die "Occupy Pedophilia"-Bewegung macht in vielen Regionen ungestört weiter. Allein in den letzten Wochen tauchten viele neue Videos aus mehreren Ecken Russlands auf, in denen Schwule in eine Falle gelockt und öffentlich vorgeführt wurden. Während die Behörden zumeist untätig bleiben, kommen die sozialen Netzwerke mit dem Löschen von Videos kaum hinterher: Allein auf Youtube finden sich tausende.

Insgesamt soll es "Occupy"-Gruppen in über 30 Städten geben, berichten russische Medien – und das mittlerweile auch in Weißrussland, der Ukraine und Moldawien. Zumindest aus Minsk liegt dafür eine Bestätigung vor: In einem Video wurde ein 29-Jähriger gedemütigt. Der örtliche Polizeichef sagte, er sehe in der "Selbstjustiz" einen "gefährlichen Trend".

Mehr zum Thema:
» Russland: Schwule Teenager öffentlich vorgeführt (26.7.2013)
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 27 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 235             5     
Service: | pdf | mailen
Tags: russland, neonazis, folter, journalismus
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Russland: Angeblicher Foltertod durch Nazis wahrscheinlich eine Falschmeldung"


 27 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
07.08.2013
12:38:26


(+6, 6 Votes)

Von Felix


Selbst wenn es da nicht tödlich ausging, so heißt das nicht, dass das nicht jederzeit doch passieren kann...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
07.08.2013
12:45:53


(+6, 6 Votes)

Von Sprachregelung


Homophobie tötet!

Faschistische Gesetze töten!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
07.08.2013
12:49:29


(+8, 8 Votes)

Von sperling


muss man da noch etwas dazuerfinden? selbst das, was wirklich passiert, ist schon so grausig, dass ich es mir kaum vorzustellen wage, ohne dass mir tränen in die augen schießen.

wenn ich dann noch auf tagesschau.de oder anderswo lese, wie viele deutsche kommentator_innen das russische "anti-propaganda"-gesetz verteidigen und wohl am liebsten so etwas auch in deutschland einführen würden, dann wird mir regelrecht schwindelig vor wut und resignation.

lernen die menschen denn gar nichts? begreifen sie wirklich so wenig? haben sie wirklich so wenig mitgefühl?

-

eine frage, die immer wieder auftaucht: weshalb empört die situation in russland derzeit so viele, während es doch in anderen staaten schon seit längerer zeit viel schlimmer zugehe?

mich persönlich machen nachrichten wie die aus russland besonders betroffen, weil wir es hier mit einer akuten verschlimmerung der situation zu tun haben. ich habe einige zeit lang in der illusion gelebt, es gebe in sachen homo-rechten so eine art globale aufwärtsbewegung und nur hier und da wieder rückschläge. dieser glaube wird derzeit schwer erschüttert. zum ersten mal seit langem halte ich es für denkbar und nicht mal so unwahrscheinlich, dass die menschheit sich mehrheitlich für einen rückfall in mittelalterliche verblendung und gewalt entscheidet. es ist keine schöne vorstellung.

was können wir tun?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
07.08.2013
13:14:32
Via Handy


(+7, 9 Votes)

Von Alex


Das ändert nichts an den Zuständen in Russland.

Boykottiert die olympisch-faschistischen Spiele in Russland!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
07.08.2013
13:26:41


(+6, 8 Votes)

Von Sabelmann
Profil nur für angemeldete User sichtbar


"(der im Video deutlich älter erscheint als ein Teenager)"

Ist das Alter ausschlaggebend um solche Grausamkeiten zu rechtfertigen?Verbrechen sind Verbrechen!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
07.08.2013
13:37:54


(+2, 6 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von sperling


Du wirst nie alle Menschen mitnehmen können.
Ein Teil wird immer fremdenfeindlich, antisemitisch, rassistisch und was weiß ich sein.
Online und anonym lassen viele das dann raus. Öffentlich geduldete Meinung ist es aber nicht.

Weltweit sehe ich eine Zweiteilung. Nord/Südamerika, Europa und Ozeanien entwickeln sich in vielerlei Belangen positiv, während es in Afrika und den arabischen Staaten massiv zurück geht, die asiatischen Länder vielfach wohl unschlüssig sind, in Indien und China etwa hat die Legalisierung praktisch nur wenig geändert.

Warum empört Russland.. ich denke weil es "gefühlt" nicht weit weg ist, die Menschen leben ähnlich wie hier, sehen ähnlich aus, sind ähnlich industrialisiert, da erwartet man auch ein ähnliches rationales Verhalten.
Russland unterliegt allerdings weiterhin massiven wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verwerfungen, das ist nicht mit Westeuropa zu vergleichen, laut Bekannten die dort arbeiten ist der Laden permanent kurz davor auseinanderzufliegen weshalb der starke Mann an der Spitze geduldet wird.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
07.08.2013
14:30:07


(+6, 8 Votes)

Von ehemaligem User Smiley


Dann habe ich jetzt etwas über verantwortungsbewußte journalistische Ethik gelernt und werde in Zukunft versuchen daraus Honig zu saugen.

Link zu www.queer.de

Asche auf mein Haupt.
...

Die Zweiteilung der Welt in tolerante und intolerante Staaten entspricht genau der Demarkationslinie zwischen den westeuropäisch geprägten bzw dominierten Kulturen die wenigstens vor Beginn des klassischen Imperialismus in der einen oder anderen Form selbständig wurden und den Ländern die zwischen 1850 und 1950 Kolonien europäischer Mächte waren. Die das volle Programm aus Unterdrückung, Ausplünderung und Missionierung, letzten Endes die Vernichtung ihrer ursprünglichen Kulturen, durchlitten haben. Andere, wie China, haben unter wachsendem Einfluß des Christentums und des Islams, später dann durch "Modernisierungsversuche", was der Euphemismus ist für die Selbstunterwerfung unter postimperialistische christlich-europäische Normen, der Homophobie Tür, Tor und Gesetzbuch geöffnet. Dazu kommen in Osteuropa Staaten die von den Ideen der Aufklärung nur wenig oder gar nicht erfaßt wurden. Rußland mit seinem jahrhundertelangen Daueraufstand gegen den Rationalismus.

Auf der toleranten Seite ein Paradebeispiel, Thailand, dessen Regierungen unter den Monarchen Mongkut und Chulalongkorn allen Kolonisierungsversuchen der Europäer erfolgreich widerstanden. Sie konnten eine Gesellschaft erhalten die traditionell sexuellen "Minderheiten" gegenüber sehr offen und tolerant war und ist.

Manchmal ist die Monarchie doch für was Nütze.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
07.08.2013
14:57:17


(+4, 4 Votes)

Von Antwort
Antwort zu Kommentar #3 von sperling


Du hast Dir die Antwort doch schon selber gegeben. Die Verschlimmerung ist das tragische an Russland, daß sie schonmal fortschrittlicher waren und wir daran sehen, daß alles, was wir erreicht haben auch wieder kippen kann. Das macht mich auch wütender als Länder, wo es schlimm ist und keine Besserung in Sicht ist.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
07.08.2013
15:11:40


(+9, 13 Votes)

Von -hw-


Aus der Partnerstadt von Cottbus:
Lipezk.

Link:
ru-antidogma.livejournal.com/1948817.html


Dokument der Zeitgeschichte

Youtube-Video:


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
07.08.2013
15:46:26


(+5, 9 Votes)

Von Fennek


"Nazi-Terror weitet sich aus"

Wundert mich gar nicht. Wenn die Regierung schon so drauf ist, zieht das Volk natürlich nach.

Deswegen wundert mich auch, dass andere Staaten tatenlos zusehen. Wir wissen doch nun, wohin solches Gedankengut führt und es besteht die ernste Gefahr, dass Russland früher oder später seinen Terror auf die ganze Welt ausdehnen will.

Umso schockierender, dass demokratische Länder einfach wegsehen...

Es wäre ein riesiges Zeichen, wenn alle demokratischen Länder nicht an den olympischen Spielen in Russland teilnehmen würden und auch nichts von da berichten würden. Das wäre eine riesige Blamag für Putin & Co und vielleicht würden die Russen dann mal langsam aufwachen, wie sehr ihr Präsident sie isoliert.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  123  vor »


 POLITIK - EUROPA

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Niederlande: Kommission empfiehlt bis zu vier Eltern pro Kind Israel: Gleichstellung ausländischer Homo-Partner geplant Tag der Menschenrechte: EKD wirbt für LGBTI-Gleichbehandlung Die Poesie der ersten schwulen Liebe
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt