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  • 07.08.2013           43      Teilen:   |

Mateja Kežman

Ex-Fußballstar aus Serbien: Homosexualität ist eine Krankheit

Artikelbild
Mateja Kežman hält Schwule und Lesben wegen seines christlichen Glaubens für krank (Bild: Wiki Commons / psgmag.net / CC-BY-2.0)

Ein 49-facher serbischer Nationalspieler kritisiert den Trainer der niederländischen Nationalmannschaft, weil dieser am Amsterdamer CSD teilgenommen hat.

Der 34-Jährige Mateja Kežman hat gegenüber Journalisten seine Abneigung gegenüber Homosexuellen erklärt. Er verurteilte nach Angaben des serbischen Magazins "Blic Sport" den niederländischen Coach Louis van Gaal, weil dieser am vergangenen Samstag auf einem Boot des nationalen Fußballverandes am Canal Pride in Amsterdam teilgenommen hatte (queer.de berichtete).

"Natürlich ist es nicht an mir, [van Gaal] zu sagen, dass er einen Fehler gemacht hat, aber wenn Sie mich nach Homosexualität fragen, kann ich sagen, dass ich ein Problem damit habe", sagte Kežman. "Meiner Meinung nach ist das eine Krankheit, die nicht beworben werden sollte. Mir würde nicht gefallen, wenn der serbische Fußballverband eines Tages entscheiden würde, dass er die Homo-Parade unterstützt."

Grund für seine Abneigung gegenüber Homosexuellen sei sein christlicher Glaube, so Kežman weiter: "Die Niederländer wollen Jesus Christus verbannen und bewegen sich in Richtung der spirituellen Leere."

Mateja Kežman war bis 2011 aktiver Profifußballer und war unter anderem vier Jahre lang in den Niederlanden beim PSV Eindhoven unter Vertrag. Der Stürmer spielte außerdem bei Chelsea, Atlético Madrid, Fenerbahçe Istanbul, Paris Saint-Germain und Zenit St. Petersburg. In 49 Spielen für die Nationalmannschaft von Serbien-Montenegro erzielte er 17 Tore.

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Serbischer Fußballverband: Kein Interesse am Thema

Für den Chef des serbischen Fußballverbandes, Tomislav Karadžić, ist Homosexualität im serbischen Profisport kein Thema. Daher könne er keine Meinung äußern, sagte Karadžić. Der Verband werde sich daher an der serbischen Politik orientieren.

Serbien gilt als äußerst homofeindlich. So wurde im vergangenen Jahr der CSD in Belgrad verboten, angeblich aus Sicherheitsbedenken (queer.de berichtete). Daraufhin musste die Veranstaltung in einem Konferenzzentrum stattfinden. Der EU-Beitrittskandidat ist daraufhin scharf von anderen europäischen Ländern kritisiert worden. Deutschland bestellte den serbischen Botschafter ein (queer.de berichtete). (dk)

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Tags: serbien, fußball, mateja kezman
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Reaktionen zu "Ex-Fußballstar aus Serbien: Homosexualität ist eine Krankheit"


 43 User-Kommentare
« zurück  12345  vor »

Die ersten:   
#1
07.08.2013
18:39:53


(+7, 9 Votes)

Von m123


Noch so ein gehirngewaschenes Opfer der Kirche, was nun marionettenhaft das nachplappert was die Kirche sagt.


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#2
07.08.2013
18:41:11


(+8, 8 Votes)

Von Adam


wie krank muss man erst sein so ein Dreck von sich zu geben ?

Hirn Funktion gleich null


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#3
07.08.2013
18:42:30


(+6, 8 Votes)

Von Marek


"[...] aber wenn Sie mich nach Homosexualität fragen, kann ich sagen, dass ich ein Problem damit habe"

Das ist dann aber sein Problem und nicht das Problem von anderen.

Was können andere für seine psychischen Störungen?

-----------------------

"Meiner Meinung nach ist das eine Krankheit, die nicht beworben werden sollte."

Nur zählt nicht seine private Meinung, sondern nur wissenschaftlich fundierte Fakten. Und die sind offenbar anders als seine Meinung.

-------------------

"Mir würde nicht gefallen, wenn der serbische Fußballverband eines Tages entscheiden würde, dass er die Homo-Parade unterstützt."

Was ihm gefällt oder nicht interessiert ebensowenig.


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#4
07.08.2013
18:44:48


(+8, 8 Votes)

Von kasiwupp
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Gutes Aussehen schützt nicht vor geistiger Einfalt.


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#5
07.08.2013
18:47:21


(+9, 9 Votes)

Von Logik78


"Meiner Meinung nach ist das eine Krankheit, die nicht beworben werden sollte."

> Klar, wenn man Werbung für Krebs macht, dann bekommen die Menschen Krebs. Wir brauchen also dringend ein Werbeverbot für Krankheiten!


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#6
07.08.2013
18:47:32


(+7, 9 Votes)

Von Marek


"Serbien gilt als äußerst homofeindlich. So wurde im vergangenen Jahr der CSD in Belgrad verboten, angeblich aus Sicherheitsbedenken. Daraufhin musste die Veranstaltung in einem Konferenzzentrum stattfinden. Der EU-Beitrittskandidat ist daraufhin scharf von anderen europäischen Ländern kritisiert worden."

Und wieso werden dann die Beitrittsverhandlungen nicht bis auf weiteres unterbrochen oder ganz abgesagt?

Irgendwelche Mahnungen und Kritiken interessieren die doch gar nicht, weil sie genau wissen, dass sie dank der Naivität der Eurokraten dennoch Mitglied werden und danach kann ihnen eh niemand mehr was...

Ein Land, wo demokratische Grundrechte wie Rede- und Versammlungsfreiheit für Schwule und Lesben abgeschafft werden, gehört nicht in die EU. Punkt.


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#7
07.08.2013
18:49:31


(+3, 7 Votes)

Von Robin


Will da wieder mal jemand von sich selbst ablenken?!


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#8
07.08.2013
19:08:19


(+8, 8 Votes)

Von Roman Bolliger
Antwort zu Kommentar #1 von m123


Genau! Zudem noch so ein psychisch auffälliger Fussballer, welcher sich medizinische Neudefinitionen anmasst. Es ist schon auffallend, was für Idioten sich im Fussball und in religiösen Gruppierungen ansammeln können und wie nah am faschistisch-nationalsozialistischen Gedankengut sie stehen.

Dieser Mann steht zivilisatorisch mit Bein und Hirn im Pleistozän.


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#9
07.08.2013
19:12:50
Via Handy


(+6, 6 Votes)

Von Ambrose1963
Aus Fort Worth (USA)
Mitglied seit 08.06.2012


Die engstirnigen versuchen immer ihr Fanatismus aufgrund des Bibel rechtzufertigen.


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#10
07.08.2013
19:48:14


(+6, 6 Votes)

Von lesMam
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Religiös und ein paar Mal zu oft den Ball an die Omme bekommen... dann kommt sowas dabei raus.


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