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In der Hauptstadt Eriwan gibt es eine kleine Homo-Szene

Die armenische Polizei hat vorgeschlagen, die "Werbung" für "nicht-traditionelle sexuelle Verbindungen" im Land zu verbieten.

Das Gesetz soll einem Bericht von "Radio Liberty" zufolge Strafen in Höhe von bis zu 3.000 Euro für Bürger oder Organisationen vorsehen. Es war in der letzten Woche auf der Website der armenischen Polizeibehörden veröffentlicht worden.

Damit orientiert sich Armenien an Gesetzen zur Homo-"Propaganda", die bereits in Russland und Moldawien beschlossen worden sind.

Armenien ist ein 3,5 Millionen Einwohner zählender Binnenstaat im Kaukasus, der 1991 die Unabhängigkeit von der Sowjetunion erlangte. Das sowjetische Homo-Verbot schaffte das Land 2003 ab. Allerdings ist Homosexualität weiterhin ein Tabu-Thema. Es gibt auch keinerlei Antidiskriminierungsgesetze, ebenso werden Homo-Paare vom Staat nicht anerkannt. In der Hauptstadt Eriwan gibt es eine kleine Homo-Szene. (dk)



#1 HinnerkAnonym
#2 thorium222Profil
  • 08.08.2013, 13:01hMr
  • Da sieht man, wie wichtig es ist, großen Druck auf Russland auszuüben. Es muss klar sein, dass solche Schritte zurück von der Weltöffentlichkeit nicht toleriert werden.
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#3 reiserobbyEhemaliges Profil
#4 timpa354Ehemaliges Profil
#5 FinnAnonym
  • 08.08.2013, 15:24h
  • Wenn solche faschistischen Trends nicht im Keim erstickt werden, wird daraus ein Flächenbrand, dessen Ausmaße nicht absehbar sind...
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#7 TheDad
  • 08.08.2013, 18:39h
  • Antwort auf #3 von reiserobby
  • Ich halte Dein
    ""Vorsichtig sein, nicht von Rattenfänger vereinnahmen lassen""
    für nicht ganz uneigennützig..

    In andere Länder zu reisen ist eine Sache..

    In genau die Länder nicht zu reisen die Minderheiten unterdrücken oder entsprechende Gesetze planen, eine andere Sache..

    Mann KANN nach Tibet reisen, muss aber dabei nicht auch China besuchen..

    Mann KANN es aber auch lassen und es als seinen ganz persönlichen Boykott verstehen..

    Ich reise auch nicht in afrikanische Länder, obwohl viel davon bestimmt sehenswert sind..
    Das gleiche gilt für Russland, Kasachstan, Aserbaidschan und Armenien..

    Und gerade Armenien sollte vor dem Hintergrund des durch die Türken begangenen, und durch deutsche kaiserliche Truppen unterstützten Genozid´s im 1.Weltkrieg nun wirklich besser wissen wie Mann mit Minderheiten umgeht..
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#8 Less is MoreAnonym
#9 alexander
  • 08.08.2013, 22:22h
  • Antwort auf #7 von TheDad
  • man sollte zumindest im "kleinen" anfangen, diese länder anzuprangern und gleichzeitg für diese länder keine reiseempfehlungen mehr abgeben, schon garnicht für schwule und lesben, aber so, dass es diese länder auch registrieren müssen !!!
    wer uns derartig behandelt muss auch stigmatisiert werden für seine menschenverachtung! es sind zwar meist nur die regierungen (leider nicht nur!), aber man muss es weltweit publik machen!!!
    solange man mit uns verfährt, als wären wir aussätzige, die eine sonderbehandlung "verdienen", müssen wir dieser mischpoke, egal mit welchen mitteln, immer wieder unter die nase reiben, dass wir nunmal zur weltbevölkerung gehören, genau wie sie und uns nicht länger unter "ARTENSCHUTZ" stellen lassen, denn wenn wir aussterben, fehlt ein alibi und feindbild???
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#10 TheDad
  • 08.08.2013, 23:43h
  • Antwort auf #9 von alexander
  • Ganz Deiner Meinung..

    Deshalb halte ich das Geheule das Staaten wie Russland aus den "Reisekatalogen" verschwinden auch für übertrieben..

    Das Land war noch nie Massentourismustauglich, und von wenigen Metropolen wie Moskau und St.Petersburg abgesehen wird es von Pauschalreisenden eher gemieden..
    Dort fahren nur Trans-Sib-Fan´s durch die Pampa, oder Leute die an Landschaften interessiert sind..

    Dem kann ich mich auch in diversen Dokumentationen auf Phönix hingeben, ebenso wie China und Afrika..
    Da muß ich nicht auch noch persönlich hin, jedenfalls nicht bevor die Menschenrechte dort wenigstens so weit gediehen sind wie bei uns, und bis dahin ist es in europäischen Ländern wie Spanien und den Niederlanden gut genug zu urlauben..

    Ich war während des Franko-Regimes nicht in Spanien, und während der Thatcher-Ära nicht in England..
    Das ist das mindeste was jeder Einzelne selbst tun kann..
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