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  • 08.08.2013           16      Teilen:   |

Homophobie

Auch Armenien debattiert Verbot von Homo-"Propaganda"

In der Hauptstadt Eriwan gibt es eine kleine Homo-Szene
In der Hauptstadt Eriwan gibt es eine kleine Homo-Szene

Die armenische Polizei hat vorgeschlagen, die "Werbung" für "nicht-traditionelle sexuelle Verbindungen" im Land zu verbieten.

Das Gesetz soll einem Bericht von "Radio Liberty" zufolge Strafen in Höhe von bis zu 3.000 Euro für Bürger oder Organisationen vorsehen. Es war in der letzten Woche auf der Website der armenischen Polizeibehörden veröffentlicht worden.

Damit orientiert sich Armenien an Gesetzen zur Homo-"Propaganda", die bereits in Russland und Moldawien beschlossen worden sind.

Armenien ist ein 3,5 Millionen Einwohner zählender Binnenstaat im Kaukasus, der 1991 die Unabhängigkeit von der Sowjetunion erlangte. Das sowjetische Homo-Verbot schaffte das Land 2003 ab. Allerdings ist Homosexualität weiterhin ein Tabu-Thema. Es gibt auch keinerlei Antidiskriminierungsgesetze, ebenso werden Homo-Paare vom Staat nicht anerkannt. In der Hauptstadt Eriwan gibt es eine kleine Homo-Szene. (dk)

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Tags: armenien, homo-propaganda
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Reaktionen zu "Auch Armenien debattiert Verbot von Homo-"Propaganda""


 16 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
08.08.2013
13:00:09


(+5, 7 Votes)

Von Hinnerk


Tja, wenn einer anfängt, ziehen die ganzen anderen Fascho-Staaten nach...


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#2
08.08.2013
13:01:41


(+7, 7 Votes)

Von thorium222
Aus Mr (Hessen)
Mitglied seit 10.02.2011


Da sieht man, wie wichtig es ist, großen Druck auf Russland auszuüben. Es muss klar sein, dass solche Schritte zurück von der Weltöffentlichkeit nicht toleriert werden.


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#3
08.08.2013
13:27:05


(-8, 8 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Vorsichtig sein, nicht von Rattenfänger vereinnahmen lassen: So reiht sich auch eine rechtspopulistische Minipartei mit ihrem neonaziaffinen Vorsitzenden Thomas Mosmann in die neue Anti-Russen-Front ein. - See more at:
Link:
reiserobby.de/keine-ferien-im-faschismus-russland-
verschwindet-von-touristischer-reise-landkarte/#st
hash.YqjWHgyW.dpuf


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#4
08.08.2013
14:32:00


(+5, 7 Votes)

Von ehemaligem User timpa354


Ja dann, Armenien husch, husch heim ins Reich (Russland)!


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#5
08.08.2013
15:24:26


(+8, 8 Votes)

Von Finn


Wenn solche faschistischen Trends nicht im Keim erstickt werden, wird daraus ein Flächenbrand, dessen Ausmaße nicht absehbar sind...


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#6
08.08.2013
17:45:18


(-1, 5 Votes)
 
#7
08.08.2013
18:39:30


(+5, 7 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von reiserobby


Ich halte Dein
""Vorsichtig sein, nicht von Rattenfänger vereinnahmen lassen""
für nicht ganz uneigennützig..

In andere Länder zu reisen ist eine Sache..

In genau die Länder nicht zu reisen die Minderheiten unterdrücken oder entsprechende Gesetze planen, eine andere Sache..

Mann KANN nach Tibet reisen, muss aber dabei nicht auch China besuchen..

Mann KANN es aber auch lassen und es als seinen ganz persönlichen Boykott verstehen..

Ich reise auch nicht in afrikanische Länder, obwohl viel davon bestimmt sehenswert sind..
Das gleiche gilt für Russland, Kasachstan, Aserbaidschan und Armenien..

Und gerade Armenien sollte vor dem Hintergrund des durch die Türken begangenen, und durch deutsche kaiserliche Truppen unterstützten Genozid´s im 1.Weltkrieg nun wirklich besser wissen wie Mann mit Minderheiten umgeht..


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#8
08.08.2013
22:09:34


(0, 2 Votes)

Von Less is More
Antwort zu Kommentar #7 von TheDad


Alles KANN, nichts MUß!


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#9
08.08.2013
22:22:25


(+4, 4 Votes)

Von alexander
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Antwort zu Kommentar #7 von TheDad


man sollte zumindest im "kleinen" anfangen, diese länder anzuprangern und gleichzeitg für diese länder keine reiseempfehlungen mehr abgeben, schon garnicht für schwule und lesben, aber so, dass es diese länder auch registrieren müssen !!!
wer uns derartig behandelt muss auch stigmatisiert werden für seine menschenverachtung! es sind zwar meist nur die regierungen (leider nicht nur!), aber man muss es weltweit publik machen!!!
solange man mit uns verfährt, als wären wir aussätzige, die eine sonderbehandlung "verdienen", müssen wir dieser mischpoke, egal mit welchen mitteln, immer wieder unter die nase reiben, dass wir nunmal zur weltbevölkerung gehören, genau wie sie und uns nicht länger unter "ARTENSCHUTZ" stellen lassen, denn wenn wir aussterben, fehlt ein alibi und feindbild???


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#10
08.08.2013
23:43:30


(+1, 1 Vote)

Von TheDad
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Antwort zu Kommentar #9 von alexander


Ganz Deiner Meinung..

Deshalb halte ich das Geheule das Staaten wie Russland aus den "Reisekatalogen" verschwinden auch für übertrieben..

Das Land war noch nie Massentourismustauglich, und von wenigen Metropolen wie Moskau und St.Petersburg abgesehen wird es von Pauschalreisenden eher gemieden..
Dort fahren nur Trans-Sib-Fan´s durch die Pampa, oder Leute die an Landschaften interessiert sind..

Dem kann ich mich auch in diversen Dokumentationen auf Phönix hingeben, ebenso wie China und Afrika..
Da muß ich nicht auch noch persönlich hin, jedenfalls nicht bevor die Menschenrechte dort wenigstens so weit gediehen sind wie bei uns, und bis dahin ist es in europäischen Ländern wie Spanien und den Niederlanden gut genug zu urlauben..

Ich war während des Franko-Regimes nicht in Spanien, und während der Thatcher-Ära nicht in England..
Das ist das mindeste was jeder Einzelne selbst tun kann..


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