Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 09.08.2013           17      Teilen:   |

Jahresbericht der Deutschen Aids-Stiftung

Großstädter am häufigsten von HIV betroffen

Seit 1987 unterstützt die Bonner Stiftung Menschen mit HIV
Seit 1987 unterstützt die Bonner Stiftung Menschen mit HIV

Bei der Vorstellung ihres Jahresberichtes 2012 erklärte die Deutsche Aids-Stiftung am Freitag, dass HIV-Infektionen überproportional in Großstädten vorkommen.

Die Städte Köln, Stuttgart, Hamburg, Berlin, Mannheim, Frankfurt a.M., Düsseldorf und Wiesbaden sind am häufigsten von HIV/AIDS betroffen. In diesen Städten kommen auf 100.000 Einwohner mehr als 10 HIV-Erstdiagnosen (Stand: 2012). In Köln liegt die Zahl bei 12,29, in Stuttgart bei 12,23 und in Hamburg bei 11,40. Knapp unterhalb von 10 liegen München und Essen.

Diese Zahlen spiegeln in etwa die geografische Verteilung der Hilfsleistungen der Deutschen Aids-Stiftung wider. 2012 musste die Stiftung vorwiegend HIV-positive Menschen in Not in Großstädten bzw. Bundesländern mit Ballungsräumen finanziell unterstützen. 33,5 Prozent der Hilfszahlungen flossen nach Nordrhein-Westfalen, 31,7 nach Berlin, gefolgt von Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Hamburg.

2012 konnte die Deutsche AIDS-Stiftung 1.968 Hilfsanfragen bearbeiten. Insgesamt konnte durch die Bewilligungen von Einzelhilfen und Projekthilfen in Deutschland 2.233 HIV-positiven und an Aids erkrankten Menschen geholfen werden. Die überwiegende Zahl der Antragstellenden ist nicht erwerbstätig: 85 Prozent beziehen staatliche Transferleistungen.

"Da vielen erkrankten Menschen die staatliche Grundversorgung bei ihren spezifischen Problemen zum Leben nicht ausreicht, müssen wir helfen. Daher ist die Unterstützung der Stiftung durch private Spenden auch weiterhin dringend notwendig", betonen Dr. Christoph Uleer und Dr. Ulrich Heide vom Vorstand der Deutschen Aids-Stiftung. Die Einzelhilfsleistungen der Stiftung zielen in erster Linie auf die Sicherung der Wohnung sowie auf die medizinische Versorgung ab.

Die Deutsche Aids-Stiftung hatte im Jahr 2012 Einnahmen von über 3,82 Millionen Euro aus Spenden, Zuwendungen und Kapitalerträgen, wobei die Zahl der Spenden im Vergleich zu 2011 um 16 Prozent gestiegen ist. (pm/dk)

Links zum Thema:
» Materialien der Deutschen Aids-Stiftung
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 17 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 40             6     
Service: | pdf | mailen
Tags: deutsche aids-stiftung
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Großstädter am häufigsten von HIV betroffen"


 17 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
09.08.2013
16:44:43
Via Handy


(-3, 5 Votes)

Von ongtay


Aber das liegt doch auf der Hand... nicht zuletzt ist es auch eine Safer Sex Strategie, das Risiko des Partners einzuschätzen. Daß Landeier weniger häufig vom HIV betroffen sind als Großstädter, muß dabei bedacht werden.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
09.08.2013
23:28:25


(+5, 5 Votes)

Von sperling
Antwort zu Kommentar #1 von ongtay


vielleicht verstehe ich dich ja total falsch, aber "ein landei wird schon nix haben" scheint mir eine ziemlich riskante strategie zu sein. den spruch würde ich mir jedenfalls nicht aufs kopfkissen sticken.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
10.08.2013
07:22:49


(+4, 4 Votes)

Von Porokusi
Antwort zu Kommentar #1 von ongtay


Selten so ein Quatsch hier gelesen. Der Vorteil von safer Sex ist gerade, dass durch gummis der HIV Status oder ggf. die Virenlast des Partners keine Rolle spielt. Safer Sex nach Einschätzung ist sicherlich noch "effektiver" als nach Absprache :)


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
10.08.2013
10:18:50


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Traurig!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
11.08.2013
02:17:38
Via Handy


(+1, 3 Votes)

Von ongtay
Antwort zu Kommentar #2 von sperling


Ja, du verstehst mich falsch. Es ist keine Alternative fürs Kondom, aber ich hab es grundsätzlich lieber, mit Leuten Sex zu haben, deren mutmaßlicher Status sich abschätzen läßt. Das geht unter anderem dadurch, daß man über vergangene Kontakte spricht, bzw. die Herkunft der Person reflektiert. Wenn man die Strategie mit nem Kondom kombiniert, ist's noch saferer. ;-)


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
11.08.2013
10:01:50


(+3, 3 Votes)

Von Porokusi
Antwort zu Kommentar #5 von ongtay


HIV wird meistens von Leuten übertragen die sich für negativ halten! Sprich die ihr eigenes Risiko nicht einschätzen können oder wollen. Jemand der von seiner Infektion weiß und evt. in Therapie ist, gibt das Virus ganz sicher nicht so schnell weiter. Auch wenn die Presse solche Einzelfälle gern ausweidet.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
11.08.2013
10:06:44


(+4, 4 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013
Antwort zu Kommentar #5 von ongtay


Es gibt kein "saferer".
Dein Argument klingt eher wie die unausgesprochene Vorbereitung darauf, auch mal auf das Kondom verzichten zu können und sein Gewissen selbst mit dieser "Saferer-Lüge" zu beruhigen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
11.08.2013
13:35:59


(+4, 4 Votes)

Von sperling
Antwort zu Kommentar #5 von ongtay


entschuldige bitte, dass ich dich falsch interpretiert habe.

>"Es ist keine Alternative fürs Kondom, aber ich hab es grundsätzlich lieber, mit Leuten Sex zu haben, deren mutmaßlicher Status sich abschätzen läßt."

hm, das kann ich nur teilweise nachvollziehen. ist eine vermutung über den serostatus des partners wirklich so wichtig, wenn man sich ohnehin mit einem kondom schützt? zum einen ist das risiko dank kondom ohnehin schon in den promillebruchteil-bereich runtergesetzt, und zum anderen: es bleiben eben nur vermutungen.

ich muss zugeben, dass es natürlich nicht nur um statistische fakten geht, sondern auch um bauchgefühl. man kann und sollte das ja nicht einfach ignorieren. man sollte aber auch nicht NUR nach dem bauchgefühl gehen, sondern ab und zu reflektieren, wie sinnvoll das ist, was "der bauch" sagt.

ich selber hatte bisher vermutlich öfter sex mit wissentlich hiv-positiven männern als mit solchen, die sich für negativ hielten, nicht getestet waren oder von denen ich gar keine infos hatte. ich muss zugeben, dass dieses wissen auch bei mir dann irgendwo am rande des bewusstseins herumspukt, und ich habe mich auch mindestens einmal bei eher irrationalen reaktionen ertappt. es hat mich aber nie abgehalten, mit dem jeweiligen kerl sex zu haben.

auch der bauch kann sich an vieles gewöhnen...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
16.08.2013
00:28:41


(+2, 2 Votes)

Von ongtay
Antwort zu Kommentar #7 von Harry1972


Wenn du in meinen Kommentar Dinge reininterpretieren willst, die ich nicht gesagt habe, dann ist das nicht mein Problem.

Natürlich gibt es "saferer". Safer Sex bietet einen gewissen Schutz - und wenn man den noch mit der Serosorting-Strategie kombiniert, erlangt man zwangsläufig einen noch besseren Schutz, den ich mit dem Kunstwort "saferer" beschrieben habe.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
16.08.2013
00:30:30


(+2, 2 Votes)

Von ongtay
Antwort zu Kommentar #6 von Porokusi


Trotzdem wissen in totalen Zahlen mehr Betroffene von ihrer Infektion als es nicht tun. Damit kann man arbeiten.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  12  vor »


 SZENE - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 SZENE



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Magdeburg: Einstimmiger Beschluss für Hirschfeld-Gedenktafel "Tapetenwechsel 2.0" im Schwulen Museum* Studie: Intimrasur erhöht Krankheitsrisiko Mehr Geld für LGBTI-Projekte im Norden
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt