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Margaret Cho war nie scheu - und berichtet auch gerne über ihr Liebesleben

Die bisexuelle Komikerin spricht in einer Talkshow über ihre Abneigung gegenüber der Monogamie und warum sie John Travolta als schwul geoutet hat.

Margaret Cho hat in der US-amerikanischen Klatsch-Fernsehsendung "The Real" erklärt, dass sie und ihr Ehemann Al Ridenour in einer offenen Beziehung leben: "Wir hatten von Anfang beide gesagt: 'Ich will nicht mit der selben Person mein ganzes Leben lang Sex haben. Das wäre ekelhaft."

Sie erklärte ferner, dass sie nicht eifersüchtig sei auf Frauen, mit denen ihr Mann in ihrem gemeinsamen Haus schlafe: "Wir haben ja ein großes Haus. Da kann ich auf einer Seite bleiben und er auf der anderen. Wenn ich sie sehe, mache ich ihr das Abendessen", so Cho gegenüber den ungläubigen Klatsch-Moderatorinnen.

Youtube | Ausschnitte des Interviews

John Travolta als homosexuell geoutet


John Travolta (hier in "Mit aller Macht – Primary Colors") ist bei Homo-Gerüchten immer vorne mit dabei

Im Interview ging Cho auch auf John Travolta ein, den sie bei einem Auftritt in Australien im April diesen Jahres als "Oscar-Wilde-Schwulen" geoutet hatte. Die Moderatorinnen fragten die 44-Jährige, warum sie darüber gesprochen hatte: "Nun ja, weil ich gay bin. Ich bin eine Bisexuelle. Ich fühle mich daher so, als ob ich über jeden alles kann." Später erklärte sie: "Ich will einfach Sex mit jedem haben".

Im vergangenen Monat hatte Cho bereits erklärt, dass es sich eigentlich um gar kein richtiges Outing gehandelt habe: "Das ist ja so was von deutlich. Es ist, als ob man Liberace outen würde." Liberace, einer der populärsten US-Entertainer in den 1960er und 1970er Jahren, hatte allerdings seine Homosexualität nie eingestanden und gegen Outings geklagt.

Es gibt bereits seit langem Homo-Gerüchte über John Travolta, der seit 1991 mit der Schauspielerkollegin Kelly Preston verheiratet ist. Geoutet wurde er unter anderem von Prinzessin-Leia-Darstellerin Carrie Fisher (queer.de berichtete). Viele Jahre lang erklärte er, dass ihm diese Geschichten "völlig egal" seien. Als ein Autor 2010 in einem Buch die "geheime Welt der Promis mit schwulem Sauna-Sex" beschrieben hat und dabei besonders Travolta erwähnte, änderte der Schauspieler seine Taktik und drohte mit Klagen (queer.de berichtete). Zuletzt wurden die Geschichten bizarrer: Travolta ist in den letzten Jahren immer wieder von Masseuren verklagt worden, die er sexuell belästigt haben soll. Im April berichtete ein Klatschmagazin sogar, dass er 65.000 Euro Schmerzensgeld bezahlt habe (queer.de berichtete).

Margaret Cho arbeitete 1997 mit Travolta im Film "Im Körper des Feindes – Face/Off" zusammen. Die Amerikanerin koreanischer Abstammung wirkte auch in Fernsehserien wie "30 Rock" mit. In der Sitcom spielte sie die nordkoreanischen Diktatoren Kim Jong-il sowie Kim Jong-un. (dk)

Youtube | Margaret Cho als Kim Jong-il
Terminhinweis

Im Dezember 2013 kommt Margaret Cho nach Deutschland. queer.de präsentiert die folgenden Shows:
09.12. Berlin, Admiralspalast Berlin
12.12. Köln, Gloria Theater
20.12. München, Freiheizhalle
Tickets sind bereits online erhältlich.


#1 GerhardAnonym
  • 09.08.2013, 17:09h
  • Laute Lesben sind kontraproduktiv.
    Dann lieber heimlich John Travolta massieren müssen :D
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 anomeAnonym
#5 sperlingAnonym
  • 09.08.2013, 23:05h
  • geht das nur mir so, oder werden amerikanische mittelschichtsfrauen (hier: die anderen gäste der show) wirklich immer gespenstischer?
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Harry1972Profil
#7 chillandAnonym
#8 GerhardAnonym
#9 Alte TunteAnonym
  • 10.08.2013, 08:35h
  • Bitte mehr laute Lesben. Und laute Bisexuelle. Und Leute, denen solche Schubladen egal sind.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 SilverclawEhemaliges Profil