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München Die stellvertretende CSU-Vorsitzende und bayrische Justizministerin Beate Merk will die Partei für neue Wählerschichten öffnen. Um auch Menschen in den Großstädten zu erreichen, müsse sie auch andere Lebensformen anerkennen, sagte sie der "Welt am Sonntag". Zwar ist sie gegen ein Adoptionsrecht für Homo-Paare, man müsse sich aber mit den Schwulen und Lesben auseinandersetzen. "Ich sehe das differenziert", sagte die Ministerin. Sie unterstütze die materielle Gleichstellung homosexueller Lebenspartner. Noch im September hatte Merk jedoch die geplante Stiefkindadoption für Homo-Paare abgelehnt. "Das Kind erhält eine rechtliche Verankerung in einer Institution, die noch nicht allgemeinen gesellschaftlichen Konsens gefunden hat", zitierte sie damals die "Welt". Kinder seien kein geeignetes Objekt für gesellschaftliche Experimente. (nb/pm)



10 Kommentare

#1 mrbAnonym
  • 15.11.2004, 15:55h
  • also ich werd die nie aber auch nie wählen! die werden doch nur offener weil denen die wähler weglaufen!
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#2 mezzoAnonym
  • 15.11.2004, 15:57h
  • Ja, endlich! Schwuppenstimmen für Beckstein, Gaus und Gauweiler!!! Dass ich nicht lache!!! Halten die uns eigentlich für so blöd?
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#3 MarkusAnonym
  • 15.11.2004, 16:04h
  • Wenn man sich von den Lachkrämpfen erholt hat, stellt man außerdem fest, wie einsam und allein die freudlose Ministerin mit ihren dünnen Äußerungen in der CDU/CSU steht. Die schwarze Pampe ist und bleibt einfach von vorgestern.
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#4 StefAnonym
  • 15.11.2004, 16:25h
  • Entweder man schafft Diskriminierung ab oder nicht. Nur ein bisschen Gleichstellung gibt es nicht. Dies ist plumpe Wahltaktik der CSU!
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#5 JürgenAnonym
  • 15.11.2004, 19:10h
  • Und gleichzeitig geben Stoiber und Söder die Marschrichtung vor, im Wahlkampf auf >Patriotismus<, >Familie< und andere >Werte< setzen zu wollen, für >Schulgebete< und gegen die Homoehe. Wie soll das zusammenpassen?
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#6 RalfAnonym
  • 15.11.2004, 19:21h
  • Natürlich - die Dame kommt leisetreterisch daher. Allerdings: Was können wir ernsthaft von dieser Rechtsaußenpartei erwarten? Der Weg zur Vernunft ist lang und wird nur in winzigen Schritten zurückgelegt.
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#7 gerdAnonym
  • 15.11.2004, 21:40h
  • natürlich kann man der CDU/CSU in der Vergangenheit krasses Fehlverhalten gegenüber der Gruppe der homosexuellen Menschen vorwerfen; aber wo Veränderungen eintreten (wie dies bei der FDP unter Westerwelle mittlerweile ganz klar zu sehen ist) müssen dies auch anerkannt werden und dürfen nicht einfach beiseite "gewischt" werden.

    Und so ist durchaus eine Landes-CDU unter Ole von Beust in Hamburg aus homopolitischer Sicht wählbar; in der CDU/CSU kommt es für homosexuelle Wähler sehr stark darauf an, wer denn die Richtung vorgibt z.B. ist eine baden-württembergische CDU unter Teufel nicht akzeptabel und ebenso galit dies bisher für eine CSU unter Stoiber/Geiss.

    Wenn aber Stimmen in der CSU sich melden, die einen Richtungswandel innerhalb der Partei einfordern, so ist dies zumindest in der Wahrnehmung aufzunehmen und es ist genauer hinzuschauen, was denn in der Partei ernsthaft "gewollt" wird. Noch ist eine CSU nicht akzeptabel, aber wer weiss vielleicht ändert sie sich ja doch...man wünscht es ihr.
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#8 HamburgerAnonym
  • 15.11.2004, 21:56h
  • @Gerd: von wegen "Landes-CDU unter Ole van Beust"... da erinnere ich nur an die Äußerungen von Klemmschwester Ole's Busenfreund: Roger Kusch. Dieser sagte, dass es ein Schlupfloch für Verbrecher gebe, wenn die Homo-Ehe weiter vorangetrieben wird: Zeugnisverweigerungsrecht, wenn ein Homo-Verlöbnis eingeführt würde....

    Also so billig lasse mich nicht von "Vorzeigeschwuppen" verarschen...

    Da kann die gute Frau in der CSU stehen wofür sie will, lange steht sie da eh nicht....
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#9 BEARPOWERAnonym
  • 15.11.2004, 23:04h
  • DENEN MUSS ES SEHR SCHLECHT GEHEN. bis vor kurzem wurden lesben und schwule noch verteufelt und nun wollen die deppen sich den teufel ins haus holen???
    DAS SIND STEUERHINTERZIEHER UND NIX ANDERES. wählt nix was mit christ... beginnt. keiner reden mehr von helmuth kohl und seiner spendenaffäre...
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#10 wolfAnonym
  • 16.11.2004, 09:44h
  • die dame ist doch sehr traditionsverbunden. kinder waren seit jahrhunderten die altersversorgung der eltern aus den sozial unteren "gesellschaftsschichten" und die männlichen, dienten dem staat noch nebenbei als kanonenfutter. heute vergeht kaum ein tag an dem die medien von der neuen kinderarmut in diesem land sprechen. offenbar ist das soziale umfeld und klima in diesen,an der armutsgrenze lebenden familien wunderbar, dank alkohol ect..
    da sollte man nun wirklich keine gesellschaftlichen experimente mehr eingehen !!!
    zumindest sollte man anerkennen, dass sie ein lippenbekenntnis für die gleichstellung abgegeben hat und das als csu politikerin. denn keine partei in diesem land steht loyal hinter lesben und schwulen.
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