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In der US-Version der Show gibt RuPaul ohne Perrücke den Kandidaten Tipps, doch in Drag hat er beim Finale immer das letzte Wort: Wer weiterkommt und wer nicht, hängt ausschließlich von ihm ab (Bild: Logo)

Noch in diesem Jahr könnten die Dreharbeiten zu einer deutschen Version der schwulen Reality-Show starten – noch ist aber unklar, wer die Moderation übernimmt.

Von Dennis Klein

In den USA sucht RuPaul bereits seit 2009 "America's Next Drag Super Star". Inzwischen sind über 70 Folgen ausgestrahlt worden, im Januar soll die sechste Staffel im Schwulenkanal Logo über den Äther gehen. In Deutschland kennt man dagegen Drag Queens nur, wenn sie im Dschungel zicken (Olivia Jones) oder in die Wüste gehen (Conchita Wurst).

Die Münchner Produktionsfirma Phantomfilm will nun das RuPaul-Konzept nach Deutschland bringen. Wie die Firma am Montag bekannt gab, hat sie sich die deutschen Rechte für das Format gesichert. Jetzt ist man auf der Suche nach einem Fernsehsender, der das Konzept ausstrahlt: "Mit den Olympischen Spielen in Sotschi ist Homosexualität ein großes Thema. Das Interesse ist da!", erklärte Tac Romey von Phantomfilm gegenüber queer.de.

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Die US-Kandidatin Pandora Boxx gehörte zu den Lieblingen der Zuschauer (Bild: Logo)

Noch verhandele seine Firma "breitgefächert" mit verschiedenen Kanälen. Es steht auch noch nicht fest, wer die deutsche RuPaul werden wird. Voraussichtlich wird die Show in der bayerischen Landeshauptstadt produziert, aber auch das sei noch nicht sicher. Anders als in den USA, wo "Drag Race" auf dem schwul-lesbischen Kanal Logo ausgestrahlt wird, wird die Suche nach "Germany's Next Drag Super Star" auf einem Mainstream-Sender laufen.

Romey ist sehr optimistisch, dass er die Sendung auf einem großen deutschen Sender unterbringen kann. Bislang rechnet er mit einem Drehbeginn noch in diesem Jahr. An Bewerbern mangele es nicht: Obwohl das Projekt noch weitgehend unbekannt ist, haben sich bereits hunderte Interessierte aus allen Teilen des Landes gemeldet. Auch die Facebook-Seite Rupaul's Drag Race Germany hat bereits nach 24 Stunden knapp 1.400 Fans sammeln können.

Das Konzept soll so weit es geht der amerikanischen Show gleichen. Hier sind in den vergangenen Jahr zwischen neun und 16 Kandidaten angetreten, um Aufgaben zu erfüllen, etwa als Standup-Comedian oder als Lebensberater für Heterosexuelle. Wie bei DSDS oder "Germany's Next Topmodel" wird einer nach dem anderen rausgeschmissen, bis der Siegerin mit einem Krönchen gekürt wird. Die Entscheidung liegt ausschließlich bei RuPaul, die allerdings weit liebevoller mit den Kandidaten umgeht als etwa Heidi Klum in ihrer deutschen Model-Show.

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Bis zum Ende wird bei RuPaul natürlich viel getanzt, gezickt und auch über die Lage von LGBT in Amerika debattiert. In der letzten Staffel war insbesondere homophobes Mobbing ein großes Thema, über das viele der Kandidaten gesprochen haben. Wegen des speziellen deutschen Marktes würde man hierzulande einen größeren Schwerpunkt auf die Comedy setzen, erklärte Romey gegenüber queer.de, aber es werde sonst kaum Veränderungen geben.

In den USA ist "Drag Race" in der schwul-lesbischen Szene fest etabliert. Die Sieger touren ein Jahr lang durch die CSDs und können ganze Hallen füllen. Die in Los Angeles produzierte Show hat auch viele Stars als Gast-Juroren angezogen: So haben in den letzten Jahren etwa LaToya Jackson, Chloë Sevigny, Jennifer Love-Hewitt, Pamela Anderson oder Johnny Weir die Performance der Drag Queens bewertet. Hier muss die deutsche Version sich natürlich anstrengen.

RuPaul höchstpersönlich hat übrigens schon sein Okay für das Teutonen-Drag-Race gegeben. Sie erklärte: "Deutschland, du bist an der Reihe. Rupaul's Drag Race, die tollste Show des Universums kommt nach Deutschland".

Direktlink | Auch RuPaul freut sich auf die deutsche Show
Drag Queens gesucht

Wer an der deutschen Ausgabe von "RuPaul's Drag Race" teilnehmen möchte, kann sich per Email an dragqueen@phantomfilm.de bewerben. Bitte Fotos, Links zur Videos und einen kurzen Lebenslauf anhängen. Auch Freunde können vorgeschlagen werden.


#1 haarteilAnonym
#2 Martin28a
  • 13.08.2013, 17:44h

  • Gute Sache Drag Queens strahlen schon von Natur aus was lustiges aus
    Wird sicher unterhaltsam
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Harry1972Profil
  • 13.08.2013, 17:49hBad Oeynhausen
  • Ich frage mich, was in Deutschland so "speziell" ist, daß man hier mehr Gewicht auf den Comedyteil legen will.
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#4 TheDadProfil
  • 13.08.2013, 17:53hHannover
  • Antwort auf #2 von Martin28a
  • ""Drag Queens strahlen schon von Natur aus was lustiges aus""..

    ? ? ?

    Hast Du schlechtes Laminat geraucht ?

    Und wie paßt das zu den Forderungen das Schwule sich auf den CSD´s nicht so auftakeln sollen um möglichst heteronormativ angepaßt für ihre Rechte zu demonstrieren ?

    Bloß nicht auffallen, dann kann Mann nicht reinfallen..

    Und jetzt ist es im "Nischen-TV" plötzlich "unterhaltsam" ?

    Entscheide Dich endlich mal..

    Wenn schon Scheiße, dann Scheiße mit Schwung..
    Und dann ÜBERALL !
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 ViktorAnonym
#7 Alte TunteAnonym
#8 Tim_ChrisProfil
  • 13.08.2013, 18:57hBremen
  • Ich kann mir in Deutschland nur eine vorstellen, die auch nur annähernd das Format von RuPaul hat. Und das ist Mary, sofern sie noch als solche existent ist. Sie hat die Ruhe und Ernsthaftigkeit dafür, um aus RuPauls Drag Race keinen Klamauk zur Hetenbelustigung zu machen. Denn das wäre echt schade. Das würde ein ganz falsches Bild auf Drag Queens werfen. Sie sind schließlich keine verkleideten Clowns in Frauenklamotten.
    Wenn ich mir jemanden wie z.B. Nina Queer als Moderatorin vorstelle... OMG. Olivia Jones... vielleicht, aber die meisten sind für meine Begriffe einfach zu schrill und zu laut und haben wenig "damenhaftes".

    Wird das Original von RuPauls Drag Race denn irgendwo in Deutschland noch ausgestrahlt? Hatte das damals auf TIMM TV gesehen, aber das ist ewig her und wenn ich das damals richtig mitbekommen habe, gibt es den Sender leider nicht mehr.
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#9 Jung Jünger IchAnonym
#10 GiorgioAnonym
  • 13.08.2013, 19:32h
  • Ich will auch MARY MORGAN als Moderatorin! Selbst wenn sie mittlerweile 102 ist. Sie hat stets Glamour verkörpert und hat noch zu Zeiten des 175gers eigene Shows im TV. Für die LGBT Bewegung hat sie viel geleistet und allein deshalb darf sie nicht einfach so vergessen werden.

    Diese Cross-Dresser Lilo Wanders und Olivia Jones, gehen ja mal gar nicht! Drag ist Drag und das sind keine Männer in Frauenkleidern ... da gehgört mehr dazu.
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