Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 13.08.2013           57      Teilen:   |

Can I Get an Amen?

Deutsche Version von "RuPaul's Drag Race" geplant

Artikelbild
In der US-Version der Show gibt RuPaul ohne Perrücke den Kandidaten Tipps, doch in Drag hat er beim Finale immer das letzte Wort: Wer weiterkommt und wer nicht, hängt ausschließlich von ihm ab (Bild: Logo)

Noch in diesem Jahr könnten die Dreharbeiten zu einer deutschen Version der schwulen Reality-Show starten – noch ist aber unklar, wer die Moderation übernimmt.

Von Dennis Klein

In den USA sucht RuPaul bereits seit 2009 "America's Next Drag Super Star". Inzwischen sind über 70 Folgen ausgestrahlt worden, im Januar soll die sechste Staffel im Schwulenkanal Logo über den Äther gehen. In Deutschland kennt man dagegen Drag Queens nur, wenn sie im Dschungel zicken (Olivia Jones) oder in die Wüste gehen (Conchita Wurst).

Die Münchner Produktionsfirma Phantomfilm will nun das RuPaul-Konzept nach Deutschland bringen. Wie die Firma am Montag bekannt gab, hat sie sich die deutschen Rechte für das Format gesichert. Jetzt ist man auf der Suche nach einem Fernsehsender, der das Konzept ausstrahlt: "Mit den Olympischen Spielen in Sotschi ist Homosexualität ein großes Thema. Das Interesse ist da!", erklärte Tac Romey von Phantomfilm gegenüber queer.de.

Youtube | Lebenshilfe bei "RuPaul's Drag Race"
Fortsetzung nach Anzeige


Wer strahlt die Show aus?

Die US-Kandidatin Pandora Boxx gehörte zu den Lieblingen der Zuschauer - Quelle: Logo
Die US-Kandidatin Pandora Boxx gehörte zu den Lieblingen der Zuschauer (Bild: Logo)

Noch verhandele seine Firma "breitgefächert" mit verschiedenen Kanälen. Es steht auch noch nicht fest, wer die deutsche RuPaul werden wird. Voraussichtlich wird die Show in der bayerischen Landeshauptstadt produziert, aber auch das sei noch nicht sicher. Anders als in den USA, wo "Drag Race" auf dem schwul-lesbischen Kanal Logo ausgestrahlt wird, wird die Suche nach "Germany's Next Drag Super Star" auf einem Mainstream-Sender laufen.

Romey ist sehr optimistisch, dass er die Sendung auf einem großen deutschen Sender unterbringen kann. Bislang rechnet er mit einem Drehbeginn noch in diesem Jahr. An Bewerbern mangele es nicht: Obwohl das Projekt noch weitgehend unbekannt ist, haben sich bereits hunderte Interessierte aus allen Teilen des Landes gemeldet. Auch die Facebook-Seite Rupaul's Drag Race Germany hat bereits nach 24 Stunden knapp 1.400 Fans sammeln können.

Das Konzept soll so weit es geht der amerikanischen Show gleichen. Hier sind in den vergangenen Jahr zwischen neun und 16 Kandidaten angetreten, um Aufgaben zu erfüllen, etwa als Standup-Comedian oder als Lebensberater für Heterosexuelle. Wie bei DSDS oder "Germany's Next Topmodel" wird einer nach dem anderen rausgeschmissen, bis der Siegerin mit einem Krönchen gekürt wird. Die Entscheidung liegt ausschließlich bei RuPaul, die allerdings weit liebevoller mit den Kandidaten umgeht als etwa Heidi Klum in ihrer deutschen Model-Show.

Youtube | Heidi Klum erblasst vor Neid vor diesen Models

Mehr Comedy

Sharon Needles konnte mit ausgeflippten Zombie-Kostümen Staffel vier gewinnen
Sharon Needles konnte mit ausgeflippten Zombie-Kostümen Staffel vier gewinnen

Bis zum Ende wird bei RuPaul natürlich viel getanzt, gezickt und auch über die Lage von LGBT in Amerika debattiert. In der letzten Staffel war insbesondere homophobes Mobbing ein großes Thema, über das viele der Kandidaten gesprochen haben. Wegen des speziellen deutschen Marktes würde man hierzulande einen größeren Schwerpunkt auf die Comedy setzen, erklärte Romey gegenüber queer.de, aber es werde sonst kaum Veränderungen geben.

In den USA ist "Drag Race" in der schwul-lesbischen Szene fest etabliert. Die Sieger touren ein Jahr lang durch die CSDs und können ganze Hallen füllen. Die in Los Angeles produzierte Show hat auch viele Stars als Gast-Juroren angezogen: So haben in den letzten Jahren etwa LaToya Jackson, Chloë Sevigny, Jennifer Love-Hewitt, Pamela Anderson oder Johnny Weir die Performance der Drag Queens bewertet. Hier muss die deutsche Version sich natürlich anstrengen.

RuPaul höchstpersönlich hat übrigens schon sein Okay für das Teutonen-Drag-Race gegeben. Sie erklärte: "Deutschland, du bist an der Reihe. Rupaul's Drag Race, die tollste Show des Universums kommt nach Deutschland".

Direktlink | Auch RuPaul freut sich auf die deutsche Show
  Drag Queens gesucht
Wer an der deutschen Ausgabe von "RuPaul's Drag Race" teilnehmen möchte, kann sich per Email an dragqueen@phantomfilm.de bewerben. Bitte Fotos, Links zur Videos und einen kurzen Lebenslauf anhängen. Auch Freunde können vorgeschlagen werden.
Links zum Thema:
» Facebook-Seite "Rupaul's Drag Race Germany"
» Phantomfilm
Mehr zum Thema:
» queer.de-Interview mit RuPaul zum Sendestart (27.03.09)
» Drag-Race-Spinoff: Schwule Hilfe für unansehnliche Hetero-Frauen (19.08.10)
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 57 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 105                  
Service: | pdf | mailen
Tags: drag queens, rupaul, münchen
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Deutsche Version von "RuPaul's Drag Race" geplant"


 57 User-Kommentare
« zurück  123456  vor »

Die ersten:   
#1
13.08.2013
17:43:40


(+4, 6 Votes)

Von haarteil


Pofalla fände ich schön. Als Moderator.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
13.08.2013
17:44:06
Via Handy


(-5, 7 Votes)

Von Martin28a
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Gute Sache Drag Queens strahlen schon von Natur aus was lustiges aus
Wird sicher unterhaltsam


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
13.08.2013
17:49:03


(+6, 6 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013


Ich frage mich, was in Deutschland so "speziell" ist, daß man hier mehr Gewicht auf den Comedyteil legen will.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
13.08.2013
17:53:08


(+2, 4 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von Martin28a


""Drag Queens strahlen schon von Natur aus was lustiges aus""..

? ? ?

Hast Du schlechtes Laminat geraucht ?

Und wie paßt das zu den Forderungen das Schwule sich auf den CSD´s nicht so auftakeln sollen um möglichst heteronormativ angepaßt für ihre Rechte zu demonstrieren ?

Bloß nicht auffallen, dann kann Mann nicht reinfallen..

Und jetzt ist es im "Nischen-TV" plötzlich "unterhaltsam" ?

Entscheide Dich endlich mal..

Wenn schon Scheiße, dann Scheiße mit Schwung..
Und dann ÜBERALL !


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
13.08.2013
17:56:19


(-6, 6 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Toll und Moderatorin wird Olivia Jones!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
13.08.2013
18:08:08


(+3, 7 Votes)
 
#7
13.08.2013
18:44:37


(+2, 6 Votes)

Von Alte Tunte


Nachschub für RTL 2.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
13.08.2013
18:57:49


(+3, 7 Votes)

Von Tim_Chris
Aus Bremen
Mitglied seit 01.05.2008


Ich kann mir in Deutschland nur eine vorstellen, die auch nur annähernd das Format von RuPaul hat. Und das ist Mary, sofern sie noch als solche existent ist. Sie hat die Ruhe und Ernsthaftigkeit dafür, um aus RuPauls Drag Race keinen Klamauk zur Hetenbelustigung zu machen. Denn das wäre echt schade. Das würde ein ganz falsches Bild auf Drag Queens werfen. Sie sind schließlich keine verkleideten Clowns in Frauenklamotten.
Wenn ich mir jemanden wie z.B. Nina Queer als Moderatorin vorstelle... OMG. Olivia Jones... vielleicht, aber die meisten sind für meine Begriffe einfach zu schrill und zu laut und haben wenig "damenhaftes".

Wird das Original von RuPauls Drag Race denn irgendwo in Deutschland noch ausgestrahlt? Hatte das damals auf TIMM TV gesehen, aber das ist ewig her und wenn ich das damals richtig mitbekommen habe, gibt es den Sender leider nicht mehr.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
13.08.2013
19:15:05


(0, 4 Votes)

Von Jung Jünger Ich
Antwort zu Kommentar #8 von Tim_Chris


Maaary? Die muss doch jetzt 102 sein...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
13.08.2013
19:32:22


(-3, 5 Votes)

Von Giorgio


Ich will auch MARY MORGAN als Moderatorin! Selbst wenn sie mittlerweile 102 ist. Sie hat stets Glamour verkörpert und hat noch zu Zeiten des 175gers eigene Shows im TV. Für die LGBT Bewegung hat sie viel geleistet und allein deshalb darf sie nicht einfach so vergessen werden.

Diese Cross-Dresser Lilo Wanders und Olivia Jones, gehen ja mal gar nicht! Drag ist Drag und das sind keine Männer in Frauenkleidern ... da gehgört mehr dazu.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  123456  vor »


 KULTUR - TV-TRENDS

Top-Links (Werbung)

 KULTUR



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Volker Beck bedauert "schreckliche Sätze" aus den Achtzigern Schwulen Flüchtling verprügelt: Zehn Monate auf Bewährung 25 Jahre "Schwulen-Verrat" im Fernsehen LiSL: Keine deutschen Steuergelder für Verfolgerstaaten
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt