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  • 15. November 2004, noch kein Kommentar

Mit "Amor y suerte – The Spanish Love Songs" präsentiert die Estefan ihre schönsten Balladen in spanischer Sprache. queer.de verlost drei Alben.

Von Jan Gebauer

Passend zur Winterzeit präsentiert Gloria Estefan, die bereits 1977 ihr Debüt-Album mit ihrer Band Miami Sound Machine aufnahm, erstmals ihre besten spanischen Liebeslieder auf einem Sampler: "Amor y suerte – The Spanish Love Songs". Wie kaum eine Zweite schreibt die Exilkubanerin aus Miami, Florida seit knapp 25 Jahren im internationalen Musikgeschäft Erfolgsgeschichte. Die drei spanischen Solo-Alben "Mi tierra" (1993), "Abriendo puertas" (1995) und "Alma caribena" (2000) bildeten stets einen herausragenden Fixpunkt im Veröffentlichungskatalog von Gloria Estefan. Auf diesen CDs konnte die Sängerin sich mehr mit ihrer musikalischen Herkunft auseinandersetzen, während ihre englischen Alben Mainstream-, Adult-Contemporary- oder Dance-Pop boten.

Der Latin-Aspekt kam somit sträflicherweise zu kurz, besonders in den letzten zehn Jahren ihrer Karriere. Die auf "Amor y suerte" enthaltenen Songs vereinen kubanisches Feeling, tropisches Klima und einen Hauch nobler Bar-Atmosphäre. Man kann förmlich heiße Latino-Kerle vor sich tanzen sehen, wenn man Stücke wie "Por un beso", "Como me duele perderte" oder "Hoy" hört. Außerdem finden sich romantische Duette mit Alejandro Fernandez ("En El Jardin"), Jon Secada ("Por Amor") und Jose Feliciano ("Tengo Que Decirte Algo") auf der CD. Übrigens erhielt Gloria Estefan in ihrer Karriere vier Grammy Awards – ausschließlich für ihre spanischsprachigen Latino-Platten. Wenn das nicht die Bestätigung für die große Ausstrahlungskraft der Musikerin in diesem Genre ist!

Wir verlosen drei Exemplare der neuen Gloria-Estefan-CD für alle queer.de-User.

So machst Du mit:

Schick bis zum 22. November 2004 (Einsendeschluss) eine eMail mit Deiner Adresse an: gewinnen@queer.de.

Teilnahmebedingungen:

Einsendeschluss ist der 22. November 2004. Die Preise werden nicht in bar ausgezahlt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Portrait:

Gloria Estefan wurde als Gloria Maria Milagrosa Fajardo am 1. September 1957 in Havanna, Kuba geboren, kam aber bereits als zweijährige nach Miami, Florida. Ihren heutigen Nachnamen erhielt die Sängerin 1978 als sie Emilio Estefan ehelichte (* 1953), mit dem sie zusammen eine entscheidende Rolle in der Band Miami Sound Machine spielte. Noch heute schreiben die beiden viele Songs zusammen und bilden gemeinsam ein skandalfreies Traumpaar der Musik-Szene. Bis 1984 veröffentliche die Miami Sound Machine mehrere spanische Alben, die in der Latino-Szene Erfolge feiern konnten und heute als Sammlerstücke sehr rar und wertvoll sind. Die Mischung aus Latin-Sounds mit Pop-, Dance- und Disco-Elementen kam beim Publikum mit den Jahren immer besser an, so dass 1984 mit "Dr. Beat" der erste internationale Single-Erfolg gefeiert werden konnte. Bis Ende der 80er Jahre mauserte sich Gloria Estefan (auch ohne MSM) zum Superstar der amerikanischen Musik-Szene und landete Hit auf Hit: "Conga" (1985), "Bad Boy" (1986), "Anything For You", "1-2-3" (1988), "Don’t Wanna Lose You" (1989), "Coming Out of The Dark" (1991), "Turn The Beat Around" (1994), "Reach” (1996), "Heaven’s What I Feel” (1998). 1990 wurde ihre Karriere kurz durch einen Busunfall unterbrochen, bei dem sie schwer verletzt wurde. Die Sängerin erholte sich aber überraschend schnell und setzte ihre Laufbahn fort. 1993 gewann sie den ersten von vier Grammys, 1996 durfte sie den offiziellen Olympia-Song "Reach" interpretieren und 1999 gab sie ihr Debüt als Schauspielerin in dem Film "Music Of The Heart" an der Seite von Meryl Streep. Ihr letztes Album "Unwrapped" erschien 2003 und enthielt mit "Hoy" eine Nummer eins in der amerikanischen "Billboard Hot Latin Tracks"-Charts.

15. November 2004