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  • 14.08.2013           17      Teilen:   |

Gesetz gegen Homo-"Propaganda"

FIFA fordert Klarstellung von Russland

Artikelbild
Diese Broschüre dürfte in Russland nicht öffentlich gezeigt werden

Nach dem IOC will auch die FIFA Antworten, wie Russland sein homofeindliches Gesetz bei Sportevents umsetzen will.

Der Weltfußballverband (FIFA) hat bei russischen Behörden angefragt, welche Auswirkungen das neue Gesetz gegen Homo-"Propaganda" auf die Weltmeisterschaft 2018 haben wird. "Die FIFA hat russische Behörden um eine Klarstellung und mehr Details über das Gesetz gebeten", heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung. Der Verband weist darauf hin, dass Russland versprochen habe, "dass alle Besucher der WM willkommen geheißen werden und für ihre Sicherheit garantiert wird". Man vertraue darauf, "dass sich der WM-Ausrichter 2018 an dieses Versprechen hält".

Mit dem Gesetz gegen Homo-"Propaganda", das seit Ende Juni in Kraft ist, ist in Russland jede öffentliche positive Darstellung von Homosexualität verboten worden, angeblich aus Gründen des Jugendschutzes (queer.de berichtete). Ausländer können bei einem Verstoß gegen das vage Gesetz für bis zu 15 Tage in Arrest genommen oder ausgewiesen werden.

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Homophober russischer Sportminister im FIFA-Vorstand

Sportminister Witali Mutko, der auch im 27-köpfigen FIFA-Vorstand sitzt, hatte bereits Ende Juli gesagt, dass bei internationalen Sportereignissen wie den Olympischen Spielen das homofeindliche Gesetz nicht ausgesetzt wird (queer.de berichtete). Das russische Innenministerium bestätigte das diese Woche.

In den FIFA-Statuten ist die Ungleichbehandlung von Teilnehmern oder Zuschauern verboten. In Artikel 3 heißt es wörtlich: "Jegliche Diskriminierung eines Landes, einer Einzelperson oder von Personengruppen aufgrund von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religion, Politik oder aus einem anderen Grund ist unter Androhung der Suspension und des Ausschlusses verboten."

Das Internationale Olympische Komitee reagierte je nach Herkunft der Mitglieder unterschiedlich auf das homophobe Gesetz. Der belgische IOC-Chef Jacques Rogge erklärte erst vor wenigen Tagen, dass Sport ein Menschenrecht sei, das allen offenstehe, "unabhängig von Rasse, Geschlecht oder sexueller Orientierung". Russland müsse sich daher erklären, argumentiert der 71-Jährige. Dagegen beharrt das senegalesische IOC-Mitglied Lamine Diack darauf, dass das "Propaganda"-Gesetz keinerlei Einfluss auf die Spiele habe. (dk)

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Tags: russland, fifa, sport, ioc, fußball
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Reaktionen zu "FIFA fordert Klarstellung von Russland"


 17 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
14.08.2013
15:26:12


(+8, 10 Votes)

Von ehemaligem User timpa354


Schmeisst die Senegalesen raus aus der FIFA. Spass beiseite,mit dem jetzigen Wissen das Russland mit Menschenrechten überhaupt nichts am Hut hat, können keine Sportwettkämpfe mehr in Russland stattfinden. Ansonsten machen sich alle Funktionäre der westlichen Welt mitschuldig. Morde passieren ja schon, was noch? Oder haben wir aus lauter Geldgier unsere Moral verkauft?


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#2
14.08.2013
16:20:39


(+8, 10 Votes)

Von beiläufig
Antwort zu Kommentar #1 von timpa354


Zu den Scharia-Games:

"Karl-Heinz Rummenigge (57) attackiert den früheren DFB-Boss Dr. Theo Zwanziger (68) wegen dessen Kritik an der Vergabe der WM 2022 nach Katar.
Rummenigge im Kicker: Zwanziger vermittelt den Eindruck, es sei alles korrupt. Aber er legt nicht einen einzigen Beweis auf den Tisch. Wenn er keine hat, dann soll er einfach wieder ruhig sein.
Zwanziger gestern zu BILD: Ich weiß nicht, ob ausschließlich die Bayern bestimmen, was gut ist für den deutschen Fußball. Ich weiß nur, dass ich die Katar-Entscheidung für falsch halte. Deren Umstände aufzuklären, ist Sache der Ethik-Kommission der Fifa. Ich wundere mich jedoch, wie die größten Kritiker der Katar-Entscheidung so schnell umgefallen sind."


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#3
14.08.2013
16:32:44


(+7, 7 Votes)

Von stephan
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"Jegliche Diskriminierung eines Landes, einer Einzelperson oder von Personengruppen aufgrund von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religion, Politik oder aus einem anderen Grund ist unter Androhung der Suspension und des Ausschlusses verboten."

Warum wird dieser Grundsatz nicht ebenso klar umgesetzt wie er formuliert ist?

Ich kenne schon die Antwort der russischen Menschenrechtsverbrecher: " ... Es geht ausschließlich um Propaganda für ein nicht traditionelles Familienbild und nur darum, dass diese nicht in Gegenwart von Jugendlichen geäußert werden darf ..."

Dabei ist es eine besonders perfide und widerliche Form der Diskriminierung, wenn Menschen nicht sein dürfen wie sie sind und wenn man den vermeintlichen 'Jugendschutz' vorschiebt! Mit diesem 'Argument' dürfen die russischen Verbrecher nicht durchkommen und es muss immer und überall klar zurückgewiesen werden! - Auch Rogges Kritik könnte noch um einige Grade deutlicher sein!


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#4
14.08.2013
17:59:56


(0, 6 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Die FIFA soll nicht nur eine Klarstellung Rußlands fordern, sondern auch damit drohen, dem Staat die Fußball-WM wieder zu entziehen, falls er sich nicht an Artikel 3 der FIFA-Statuten hält!


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#5
14.08.2013
18:25:01


(+8, 10 Votes)

Von soccer
Antwort zu Kommentar #2 von beiläufig


Hat sich denn schon der Ehrenvorsitzende des Nah- und Mittelost-Vereins, Gerhard Schröder, zu den Scharia-Games geäußert?

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_Katar


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#6
14.08.2013
18:55:00


(+6, 6 Votes)

Von Hugo


Da sieht man, wie verlogen die gesammte internationale Sportliche Gesellschaft ist. Wenn ich in Deinem Land bin, mußt Du das einhalten, was ich von Dir vordere, wenn ich weg bin, ist es mir egal was Du treibst.


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#7
14.08.2013
21:40:21


(+8, 10 Votes)

Von ehemaligem User timpa354
Antwort zu Kommentar #2 von beiläufig


Völlig richtig die WM gehört auch nicht nach Katar, ich frage mich wer hier Bestechungsgelder eingesteckt hat, damit das zustande kam.


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#8
14.08.2013
22:56:23


(+5, 5 Votes)

Von Felix


In Artikel 3 heißt es wörtlich: "Jegliche Diskriminierung eines Landes, einer Einzelperson oder von Personengruppen aufgrund von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religion, Politik oder aus einem anderen Grund ist unter Androhung der Suspension und des Ausschlusses verboten."

---->>>>

Prima, dann sollte sich die FIFA an ihre eigenen Regeln (und die Regeln der Vernunft und Menschlichkeit) halten und die WM 2018 in einem anderen Land austragen.

Noch ist es nicht zu spät...


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#9
14.08.2013
23:16:21


(+7, 7 Votes)

Von ehemaligem User Smiley
Antwort zu Kommentar #1 von timpa354


Wie soll man verkaufen was man nie besaß?


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#10
15.08.2013
07:31:56


(-5, 7 Votes)

Von martin stuch


Wollt ihr solche Bilder an der WM oder Oympiade sehen?

Link zu www.buzzfeed.com

Sollen die Sportler den PUTIN mit seinem faschistischen Team etwa huldigen ... wie so etwa in 1936 ?

Youtube-Video:


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