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Projekt der Hirschfeld-Stiftung

Kommt der DFB 2014 zum CSD?


Ein Vorbild für Jogi Löw und den DFB? Niederlandes Nationaltrainer Louis van Gaal schüttelte Anfang August beim Canal Pride in Amsterdam vom offiziellen Fußball-Boot des KNVB aus die Hände zahlreicher Teilnehmer (Bild: KNVB)

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld hat den Deutschen Fußball-Bund und die Bundesliga-Vereine eingeladen, einen gemeinsamen CSD-Wagen zu organisieren. Die "Sport Bild" ist bereits im Boot.
Die Bilder gingen um die Welt: Anfang August war der niederländische Fußballverband KNVB erstmals beim Canal Pride in Amsterdam dabei, und niemand Geringeres als Nationaltrainer Louis van Gaal ließ es sich nehmen, zusammen mit prominenten Spielern vom "Fußball-Boot" zu winken. Ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung und für ein tolerantes Klima im Sport, das von den Pride-Teilnehmern begeistert aufgenommen wurde.

Wäre eine solche Aktion auch in Deutschland denkbar? Schon bevor Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) Mitte Juli bei der Vorstellung der "Berliner Erklärung" Bundestrainer Jogi Löw öffentlich aufgefordert hat, auf einem Wagen beim Christopher Street Day mitzufahren, wurde tatsächlich bereits hinter den Kulissen an dieser Idee gearbeitet. Die bestätigte ein Mitglied des Sportausschusses des Deutschen Bundestages gegenüber queer.de.

Jogi Löw muss sich entscheiden: CSD Berlin oder Köln?


Mit mehrmonatiger Verzögerung legte der DFB im Juli 2013 erstmals eine Broschüre zum Thema "Fußball und Homosexualität" vor. Nun erwarten viele den nächsten Schritt

Der Motor hinter dem Fußball-Truck-Projekt ist demnach die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, die im Rahmen ihrer Kampagne "Fußball für Vielfalt" auch die "Berliner Erklärung" gegen Homophobie im Sport initiiert hat. Auf Anfrage von queer.de bestätigte Jörg Litwinschuh, geschäftsführender Vorstand der Stiftung, ein Einladungsschreiben an den DFB, wollte sich aber "mit Rücksicht auf die erst im September beginnenden Gespräche mit dem Verband" nicht weiter dazu äußern.

Ideell mit im Boot sind die Queer Football Fanclubs, die Fußballfans gegen Homophobie sowie die Kampagne Fußball-Fans gegen Rechts, die alle drei seit Jahren ein sichtbares Zeichen des deutschen Fußballs gegen Diskriminierung fordern. Viele Fragen sind zum jetzigen Planungsstand allerdings noch offen – u.a. ob der Fußball-Truck beim Berliner oder beim Kölner CSD dabei sein soll. Noch wichtiger ist die Frage der Finanzierung. So werden für die komplette Planung und Umsetzung nach Informationen von queer.de rund 40.000 Euro veranschlagt. Während die Zeitung "Sport Bild" bereits ihre Unterstützung zugesagt haben soll, erhofft man sich bei der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld auch Spenden von den einzelnen Fußballclubs, die im August ebenfalls angeschrieben wurden. Die Kalkulation: Wenn jeder Erst- und Zweitligaverein mindestens 1.000 Euro spendet, ist der CSD-Wagen finanziert. (mize)



#1 TheDad
  • 15.08.2013, 15:11h
  • "" Wenn jeder Erst- und Zweitligaverein mindestens 1.000 Euro spendet, ist der CSD-Wagen finanziert""..

    Und am Bestem steckt Mann jeden teilnahmewilligem Spieler die Tausend Euro in die Tasche um die Kohle persönlich abzuliefern..

    Eigentlich sollte es für jeden Verein eine Ehre sein auf dem CSD in ihrer Stadt teilzunehmen..

    Das würde den Forderungen des DFB eine Kampagne gegen Homophobie und Intoleranz im Sport zugute kommen, und den Worten Taten folgen lassen..
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 PetterAnonym
  • 15.08.2013, 16:24h
  • Zu wünschen wäre es, aber ich glaube es erst, wenn ich es sehe...

    Was in den Niederlanden und anderswo möglich ist, sollte auch hier möglich sein...
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#4 SmileyEhemaliges Profil
  • 16.08.2013, 00:18h
  • Es wäre nett wenn die Initiative dazu vom DFB ausginge, "wir möchten" oder "wir wollen" ist irgendwie wertiger als "wir sind eingeladen worden" oder "wir wollten erst nicht, sind dann aber von xyz hingequengelt worden".

    Auch für die Adressaten unter den Fans wäre die Aussagekraft stärker: Fußball pro schwul.

    Selbst dann ist der Weg noch weit.
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#5 BLOEDAnonym
  • 16.08.2013, 17:43h
  • "Die "Sport Bild" ist bereits im Boot."

    Dann sollten alle halbwegs denkenden Schwulen das Boot zum Kentern bringen, bevor es startet.
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#6 Ferrante
#7 GerhardAnonym
#8 David77Anonym