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Pfarrerstochter Katy Perry ist in der amerikanischen LGBT-Community sehr beliebt - ihre Outfits werden auch tausendfach von Drag Queens kopiert

Der konservative Spitzenkandidat für die australischen Parlamentswahlen ist ein Katy-Perry-Fan und Gegner der Ehe-Öffnung – das findet die amerikanische Sängerin nicht gut.

Popstar Katy Perry hat den australischen Wahlkampf angeheizt: Die Künstlerin führte gerade ein Interview mit dem Radiosender "2Day FM", als der konservative Premierminister-Kandidat Tony Abbott in der Redaktion anrief. Der Politiker stellte der Sängerin daraufhin "die große Frage": "Wann kommen Sie zurück nach Australien", woraufhin Perry antwortete: "Ach, kommen Sie, das ist keine politische Frage. Lassen Sie uns über die Ehe-Öffnung für Schwule und Lesben sprechen." Die Liebe sei für alle Menschen gleich, schrie die 28-Jährige anschließend heraus.

Der erstaunten Moderatorin musste Perry dann erklären, dass Abbott die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben ablehnt. Die Sängerin suchte nach Worten und sagte dem nicht minder überraschten Politiker: "Nun ja, ich schätze Sie als Menschen, aber ich könnte Sie nicht wählen."

Auf diese Vorlage zu Homo-Rechten wollte der Liberale Abbott nicht eingehen – und erzählte lieber von seinen Töchtern, die gerne die Sängerin treffen wollten. Außerdem, so Abbott, wünsche er sich den Perry-Song "Hot and Cold" als seine persönliche Hymne. "Ich weiß nicht, ob das das beste Lied für einen Politiker ist", antwortete die US-Sängerin.

Abbott: Homo-Rechte sind "Modeerscheinung"

Abbott hatte erst vor wenigen Tagen in Australien für Aufsehen gesorgt, als er das Streben nach Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben als "Modeerscheinung" bezeichnete (queer.de berichtete). Sein politischer Widersacher, der sozialdemokratische Premierminister Kevid Rudd, hat dagegen bei einem Wahlsieg die Öffnung der Ehe binnen 100 Tagen versprochen. Derzeit liefern sich beide politischen Lager ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Wahlen werden am 7. September abgehalten.

Katy Perry hat sich bereits wiederholt für Homo-Rechte engagiert. So erhielt sie im vergangenen Jahr den "Hero Award" von der schwul-lesbischen Gruppe "Trevor Project" (queer.de berichtete). Grund: Perry ermutige junge Schwule und Lesben und trage "zur verstärkten Sichtbarkeit und einem größeren Verständnis der LGBT-Community" bei. (dk)



#1 FelixAnonym
  • 16.08.2013, 17:01h
  • Toll, dass sie sich engagiert!

    Je mehr Leute auf unserer Seite stehen und sich für uns einsetzen, desto besser...
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#2 Simon HAnonym
  • 16.08.2013, 17:10h
  • Abbott: Homo-Rechte sind "Modeerscheinung"

    Nein, Menschenrechte sind keine "Modeerscheinung". Zumindest nicht für Demokraten.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 Timm JohannesAnonym
  • 16.08.2013, 18:04h
  • Die ganze letzte Legislaturperiode war die australische Labour_Party an der Macht und hatte sich geweigert, die Eheöffnung umzusetzen.

    Und jetzt versucht man im Wahlkampf auf Stimmenfang zu gehen; dabei hatte die australische Labour-Party genügend Zeit, die Eheöffnung durchzusetzen: so wie es in Neuseeland vorbildlich geschehen ist.

    Sehr, sehr schwach kann man da nur den australischen Sozialdemokraten zurufen, was Ihr geleistet habt. Doch gleichwohl "es hilft ja nichts": die Wahlstimmen in Australien sollten dort an Labour gehen, denn die australischen Konservativen werden sicherlich nicht die Ehe öffnen.
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#6 anomeAnonym
  • 16.08.2013, 23:23h
  • Antwort auf #4 von Timm Johannes
  • Wie wäre es mit INFORMIEREN statt einfach nur rumlabern? Die Sozialdemokraten in Australien regieren in einer MINDERHEITSREGIERUNG (haben 72 von 150 Sitze) und konnten die Eheöffnung ohne fremde Hilfe überhaupt nicht durchsetzen!
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#7 Harry1972Profil
#8 seb1983
#9 Harry1972Profil
#10 FoXXXynessEhemaliges Profil