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Das Jugendkulturfestival zieht alle zwei Jahre zehntausende junge Menschen an (Bild: Brigitte Fässler)

Die Homosexuelle Arbeitsgruppen Basel (habs) kritisiert, dass beim Jugendkulturfestival Basel drei Bands auftreten sollen, die die aus dem Umfeld der homophoben Freikirche "International Christian Fellowship" (ICF) entstammen.

Das viertägige Festival soll die Vielfalt an jungen Kulturschaffenden in der Stadt präsentieren und wird von zahlreichen öffentlichen Geldgebern gefördert. Unter den regionalen Bands befinden sich auch "We Invented Paris", "The Drops" und "St. Augustine". Die habs bemängelt, dass diese Bands aus dem Umkreis der ICF-Kirche entstammen, "einer Freikirche, die durch konservative Positionen und ihre krass homophobe Haltung bereits mehrfach negative Berichterstattung in der Öffentlichkeit" auf sich gezogen habe.

Der Anschein, es handle sich um eine tolerante und trendige Kirche, werde von den freikirchlichen Aktivisten absichtlich durch aufwändig inszenierte Rockkonzerte vermittelt. Die habs befürchtet, dass die sich "cool" gebenden evangelikalen Eiferer mit Konzerten wie diesem ihre Vorstellungen von christlichem Leben unter junge Leute bringen wollen.

Die ICF ist eine Freikirche, die Homosexualität als "Fehlentwicklung" ansieht, die es zu "heilen" gilt. Schwule und Lesben bräuchten Hilfe, schließlich habe "Gott Adam und Eva, und nicht Adam und Otto erschaffen" (ICF-Zitat). "Vielen jungen Menschen ist diese Verknüpfung nicht bewusst", beklagt die habs. "Bis einige von ihnen merken, dass sie nicht normal sind, weil sie sich in Menschen ihres Geschlechts verlieben. In der ICF-Kirche können sie keine Akzeptanz erwarten, sondern werden als pervers gebrandmarkt". (pm/dk)



#1 timpa354Ehemaliges Profil
  • 20.08.2013, 15:18h
  • Gott, sind die verschlafen in Basel, ich muss mir doch im Vorfeld im klaren sein, wen ich zu einem Festival einlade, oder war das etwa Absicht?
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#2 TheDadProfil
  • 20.08.2013, 16:30hHannover
  • Wieso nehmen Kirchen und kirchliche Bands an einem Jugenkulturfestival teil ?

    Mann stellt auch keinen Bus in eine Eisenbahnausstellung, es sei denn um zu verdeutlichen wie Mann zum Bahnhof hin, und von dort wieder weg kommt..

    Diese Propagandisten haben auf einem solchem Kulturfest ganz sicher nichts zu suchen..
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 FinnAnonym
  • 20.08.2013, 17:47h
  • Wie die Nazis versuchen auch die Homohasser über Musik in die Köpfe der Jugendlichen einzudringen...

    Das muss gestoppt werden!
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#5 LucaAnonym
  • 20.08.2013, 20:30h
  • Da sieht man wieder mal, was passiert, wenn es keine Gesetze gegen homophobe Hassrede gibt.

    Hier in Deutschland wird das ja auch von Schwarz-Gelb konsequent verhindert.
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#6 MeinungAnonym
  • 21.08.2013, 16:28h

  • Es ist doch anderes Zeitalter. Oralsex ist z.B. absolut anerkannt. Von dem kommen keine Kinder. Trotzdem ist seit langem Pflichtprogramm bei den Pärchen. Es gibt doch so wenig Frauen, die wie Nonnen nichts mögen. Die Hochzeiten in Frankreich oder NZ sind einfach Spitze. Für alle. So sinnlich. Norwegen mag solche Ehen. Und die Schweiz?
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#7 axelsProfil
  • 16.09.2013, 10:12h-
  • Bevor hier das Ausladen von Bands gefordert wird: ganz so einfach ist das nicht, denn die Bands sind ja eben *nicht* homophob. Denn genau darum können sie ja "benutzt" werden, um den konservativen ICF in ein modern-liberales Licht zu rücken. Pinkwashing eben. Kritisiert gehören da u.a. die musikindustriellen Zusammenhänge: wie kann es dem ICF gelingen, dass sich nicht-heterosexistische Bands in seinem Umfeld wohlfühlen? Bedenklich stimmt zudem, dass die lokale Presse, Teile der lokalen LGBT-Szene sowie der Schweizer LGBT-Medienlandschaft allein für das Wahrnehmen dieser Zusammenhänge blind zu sein scheinen.
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