Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 20.08.2013           7      Teilen:   |

Freikirche buhlt um Jugendliche

Basel: Warnung vor Homophobie bei Jugendkulturfestival

Das Jugendkulturfestival zieht alle zwei Jahre zehntausende junge Menschen an - Quelle: Brigitte Fässler
Das Jugendkulturfestival zieht alle zwei Jahre zehntausende junge Menschen an (Bild: Brigitte Fässler)

Die Homosexuelle Arbeitsgruppen Basel (habs) kritisiert, dass beim Jugendkulturfestival Basel drei Bands auftreten sollen, die die aus dem Umfeld der homophoben Freikirche "International Christian Fellowship" (ICF) entstammen.

Das viertägige Festival soll die Vielfalt an jungen Kulturschaffenden in der Stadt präsentieren und wird von zahlreichen öffentlichen Geldgebern gefördert. Unter den regionalen Bands befinden sich auch "We Invented Paris", "The Drops" und "St. Augustine". Die habs bemängelt, dass diese Bands aus dem Umkreis der ICF-Kirche entstammen, "einer Freikirche, die durch konservative Positionen und ihre krass homophobe Haltung bereits mehrfach negative Berichterstattung in der Öffentlichkeit" auf sich gezogen habe.

Der Anschein, es handle sich um eine tolerante und trendige Kirche, werde von den freikirchlichen Aktivisten absichtlich durch aufwändig inszenierte Rockkonzerte vermittelt. Die habs befürchtet, dass die sich "cool" gebenden evangelikalen Eiferer mit Konzerten wie diesem ihre Vorstellungen von christlichem Leben unter junge Leute bringen wollen.

Die ICF ist eine Freikirche, die Homosexualität als "Fehlentwicklung" ansieht, die es zu "heilen" gilt. Schwule und Lesben bräuchten Hilfe, schließlich habe "Gott Adam und Eva, und nicht Adam und Otto erschaffen" (ICF-Zitat). "Vielen jungen Menschen ist diese Verknüpfung nicht bewusst", beklagt die habs. "Bis einige von ihnen merken, dass sie nicht normal sind, weil sie sich in Menschen ihres Geschlechts verlieben. In der ICF-Kirche können sie keine Akzeptanz erwarten, sondern werden als pervers gebrandmarkt". (pm/dk)

Links zum Thema:
» Jugendkulturfestival Basel
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 7 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 41             3     
Service: | pdf | mailen
Tags: international christian fellowship, habs, basel, schweiz, evangelikale
Schwerpunkte:
 Schweiz
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Basel: Warnung vor Homophobie bei Jugendkulturfestival"


 7 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
20.08.2013
15:18:45


(+3, 3 Votes)

Von ehemaligem User timpa354


Gott, sind die verschlafen in Basel, ich muss mir doch im Vorfeld im klaren sein, wen ich zu einem Festival einlade, oder war das etwa Absicht?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
20.08.2013
16:30:50


(+3, 3 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Wieso nehmen Kirchen und kirchliche Bands an einem Jugenkulturfestival teil ?

Mann stellt auch keinen Bus in eine Eisenbahnausstellung, es sei denn um zu verdeutlichen wie Mann zum Bahnhof hin, und von dort wieder weg kommt..

Diese Propagandisten haben auf einem solchem Kulturfest ganz sicher nichts zu suchen..


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
20.08.2013
17:47:19


(0, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Die drei Bands sollten wieder ausgeladen werden!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
20.08.2013
17:47:49


(+5, 5 Votes)

Von Finn


Wie die Nazis versuchen auch die Homohasser über Musik in die Köpfe der Jugendlichen einzudringen...

Das muss gestoppt werden!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
20.08.2013
20:30:33


(+3, 5 Votes)

Von Luca


Da sieht man wieder mal, was passiert, wenn es keine Gesetze gegen homophobe Hassrede gibt.

Hier in Deutschland wird das ja auch von Schwarz-Gelb konsequent verhindert.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
21.08.2013
16:28:06
Via Handy


(+4, 4 Votes)

Von Meinung


Es ist doch anderes Zeitalter. Oralsex ist z.B. absolut anerkannt. Von dem kommen keine Kinder. Trotzdem ist seit langem Pflichtprogramm bei den Pärchen. Es gibt doch so wenig Frauen, die wie Nonnen nichts mögen. Die Hochzeiten in Frankreich oder NZ sind einfach Spitze. Für alle. So sinnlich. Norwegen mag solche Ehen. Und die Schweiz?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
16.09.2013
10:12:35


(-1, 1 Vote)

Von axels
Aus - (Schweiz)
Mitglied seit 13.04.2011


Bevor hier das Ausladen von Bands gefordert wird: ganz so einfach ist das nicht, denn die Bands sind ja eben *nicht* homophob. Denn genau darum können sie ja "benutzt" werden, um den konservativen ICF in ein modern-liberales Licht zu rücken. Pinkwashing eben. Kritisiert gehören da u.a. die musikindustriellen Zusammenhänge: wie kann es dem ICF gelingen, dass sich nicht-heterosexistische Bands in seinem Umfeld wohlfühlen? Bedenklich stimmt zudem, dass die lokale Presse, Teile der lokalen LGBT-Szene sowie der Schweizer LGBT-Medienlandschaft allein für das Wahrnehmen dieser Zusammenhänge blind zu sein scheinen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 Ort: Basel


 POLITIK - EUROPA

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Schwule "nach Dachau schicken": Facebook-User wegen Volksverhetzung verurteilt Fünf Gründe für einen Ausflug nach Amsterdam Hedwig von Beverfoerde tritt aus CDU aus Sachsen: Alle außer AfD begrüßen Sexualkunde-Leitlinien
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt