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"Tagesschaum"-Kommentar

Hella von Sinnen für Sotschi-Boykott



Bravo, Hella! In einem Gastkommentar für das WDR-Format "Tagesschaum" hat sich die lesbische Entertainerin Hella von Sinnen deutlich und mit schönen Bonmots für einen Boykott der olympischen Winterspiele im russischen Sotschi ausgesprochen.

"Russland hat sich arg verschlechtert – von Rasputin zu Hass-Putin", sagte von Sinnen in dem nur zwei Minuten langen Clip in Anspielung auf das Gesetz gegen Homo-"Propaganda": "Ich finde, Sport hat nichts zu suchen in Ländern, in denen Menschen nicht Menschen sein dürfen, also etwa in Russland, wo Lesben nicht lesbisch und Schwule nicht schwul sein dürfen." Um ihre Aussage optisch zu unterstreichen, trug Hella von Sinnen einen Regenbogen-Kaftan.

Auch die deutsche Bundesregierung bekam in dem Kurz-Kommentar ihr Fett weg: "Vielleicht sollten wir statt Westerwelle mal 'nen Schwulen wählen." (mize)



#1 FelixAnonym
  • 21.08.2013, 09:59h
  • Vollkommen recht hat sie:
    Internationale Sportveranstaltungen haben nichts in faschistischen Diktaturen zu suchen, wo es keine Menschenrechte gibt! Punkt!
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#2 SebiAnonym
  • 21.08.2013, 10:00h
  • Gut, dass sie auch noch mal die Verlogenheit vom FDP-Spaßkanzler Guido Westerwelle aufzeigt, der jegliche Aktionen gegen Russland und die Olympischen Spiele ablehnt.
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#3 FinnAnonym
  • 21.08.2013, 10:20h
  • Vollkommen richtig!

    Tatenlos und schweigend wegzusehen und so zu tun als wäre nichts, ist das schlechteste, was man tun könnte.

    Damit würde man deren menschenverachtendes Handeln tolerieren und indirekt gutheißen.
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#4 Tobi CologneAnonym
  • 21.08.2013, 10:56h
  • Alleine schon, dass das IOC aus rein wirtschaftlichen Interessen die Öffentlichkeit weiterhin belügt und nichts unternimmt, zeigt, dass Boykotte die einzige Möglichkeit sind, etwas zu tun.

    Denn dass Boykotte durchaus wirken sieht man an deren Angst vor Boykotten und wie die alles kleinreden wollen.
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#5 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 21.08.2013, 12:14h
  • Man sollte eher den russischen Aktivistinnen vor Ort in Russland Gehör schenken, die wissen wovon sie reden. "Nein zum Boykott."
    "Ich verstehe nicht wie ein Olympia-Boykott unser leben besser machen kann, sagt Igor, dem rechtsradikale Homohasser die Nase zertrümmerten: "Nein, man muss diese Gelegenheit nutzen, um viel über uns zu sprechen, um über Homophonie (gemeint ist: Homofeindlichkeit) zu diskutieren, das ist wirksamer als ein Boykott", sagt der schwule Russe in einem Interview mit der ARD-Reporterin.

    www.youtube.com/watch?v=0l-zw8XuT-8&feature=share&li
    st=UUnto36dNtnjeolfRMHI8n1g
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#6 SmileyEhemaliges Profil
  • 21.08.2013, 12:36h
  • Antwort auf #5 von reiserobby
  • Wäre ich Russe und müßte weiters in Putins orthodoxem Himmelreich leben, würde ich mir sehr genau überlegen ob ich in internationalen Medien zum Boykott aufrufe. Stehen womöglich morgen früh zehn nette Fallschirmjäger vor meiner Tür. Solche mit den neckischen Ringelhemdchen.

    In den russischen Medien war während der Leichtathletik-WM von all' den Gesten und Aussagen gegen die diskriminierenden Gesetze nichts, gar nichts, überhaupt nichts zu hören und zu sehen.

    Die russische Bevölkerung hat von Fingernägeln und finnischem Minister nichts mitbekommen. Alles sorgsam weggefiltert. Genauso wird es in Sotschi werden.

    Deshalb kann nur ein Boykott etwas erreichen. Das werden die Putinmedien kaum ignorieren können. Vielleicht fragen dann ein paar russische Durchschnittsbürger mal nach warum die halbe Welt den Spielen fernbleibt.
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#7 SchrottiAnonym
#8 Johannes1989Profil
  • 21.08.2013, 14:17hBonn
  • gut gemeint ... aber ob mit Komikerinnen, die nicht komisch sind, der Sache wirklich gedient ist, wage ich zu bezweifeln.
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#9 stephan
  • 21.08.2013, 14:46h
  • "Bravo, Hella!" Dem kann ich mich nur voll und ganz anschließen! Wenn nicht einmal klar ist, dass Sportlerinnen sich die Fingernägel in Regenbogenfarben anpinseln dürfen und schon jedes kleine Zeichen mit Sanktionen (seitens des Verbrecherstaates und des IOC) belegt werden kann, dann ist Boykott der einzige Weg!
    Was sollten das denn für Spiele werden - überschattet von Angst vor Repressionen, wenn man seine Meinung in Menschenrechtsfragen äußert?
    Gegen Menschenrechtsverletzungen zu demonstrieren ist keine politische Stellungnahme, sondern eine menschliche, sehr persönliche und vor allem höchst notwendige!
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#10 pinkepinkeAnonym