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Dublin Der irische Premierminister Bertie Ahern hat sich für mehr Rechte für schwule und lesbische Paare ausgesprochen, auch wenn eine Homo-Ehe "in weiter Ferne" läge. Ahern reagierte damit auf eine Klage eines lesbischen, in Kanada verheirateten Paares auf Gleichberechtigung gegenüber heterosexuellen Ehepaaren. "Sie sagen: 'Wir wollen mehr Gleichheit und wir wollen fairer behandelt werden', und darin stimme ich mit ihnen überein", so Ahern am Sonntag im Staatsfernsehen RTE. Die Beziehungen seien nicht unmoralisch, und es sei "der fairste, kümmernste und christlichste Weg", ihnen bei der Beseitigung einiger Probleme, vor allem im Steuer- und Erbrecht, zu helfen. Irland mit seinen 3,9 Millionen Einwohnern hat einer Volksbefragung aus 2001 zufolge 1.300 schwule und lesbische Familien, die tatsächliche Zahl dürfte höher liegen. Der katholische Erzbischof von Dublin, Diarmuid Martin, hat inzwischen seine Zustimmung zu den Plänen signalisiert. (nb)



#1 gerdAnonym
  • 16.11.2004, 15:48h
  • Tja...das wäre allerdings sehr hilfreich, wenn Irland in einem ersten Schritt jetzt auch zu Eingetragenen Lebenspartnerschaften gelangen sollte, wie dies in Deutschland der Fall ist...

    Dann allmählich dürfte der Vatikan und Co. nach dem katholischen Spanien und Irland erkennen, dass Ihre Äusserungen zur Anerkennung der Rechte homosexueller Paare nicht akzeptabel sind...
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