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Oxford Kinder, die bei lesbischen Eltern aufwachsen, haben gegenüber Kindern in Hetero-Familien keinen anderen Entwicklungsverlauf. Gute Beziehungen in der Familie seien für eine erfolgreiche Entwicklung wichtiger als der Familientyp, fanden Charlotte Patterson von der Universität von Virginia in Charlottesville und ihre Kollegen heraus. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Wissenschaftler im Fachmagazin "Child Development" (Nr. 75, Ausg. 6). Die Forscher untersuchten 12 bis 18 Jahre alte Teenager aus 88 Familien. Die eine Hälfte hatte lesbische Eltern, die andere wuchs mit Vater und Mutter auf. Die Wissenschaftler ermittelten die psychosoziale Einstellung der Teenager und deren schulische Leistung. Sie verglichen jeweils Teilnehmer mit ähnlichem Alter, Einkommen und sozialer Situation, um sicher zu stellen, dass die beiden Gruppen kompatibel sind. Die Forscher konnten bei den Heranwachsenden beider Gruppen keine Unterschiede ausmachen: Die Jugendlichen waren gesellschaftlich gut integriert, hatten ein gesundes Selbstwertgefühl und zeigten gute schulische Leistungen, so eine Zusammenfassung der Nachrichtenagentur ddp. Sie waren nicht übertrieben ängstlich und wiesen nur in wenigen Fällen Symptome von Depressionen auf. Auch bei Verabredungen und bezüglich romantischer Beziehungen verhielten sich die Teenager gleich, unabhängig von der sexuellen Ausrichtung ihrer Eltern. (nb/pm)



13 Kommentare

#1 HannahAnonym
  • 16.11.2004, 17:41h
  • Eigentlich war schon immer jedem klar, dass schwule und lesbische Paare genausogut Kinder erziehen können wie heterosexuelle Paare und dass die Kinder keinen Schaden daran nehmen.

    Aber ich fürchte, selbst tausend Studien, die dies belegen könnten die Erzkonservativen nicht bewegen, wenigstens mal ihre eigene Meinung zu reflektieren. Das ist wie im Mittelalter: was zählt schon Wissenschaft, wenn man eh seine Meinung hat! Und die Erde ist eine Scheibe...
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#2 davidAnonym
#3 DavidAnonym
#4 BjörnAnonym
  • 17.11.2004, 10:47h
  • ...dann stimmt die Überschrift nur zur Hälfte. Sicherlich ist davon auszugehen, daß mehr Kinder bei lesbischen Müttern aufwachsen als bei schwulen Vätern. Ich sehe jedoch grundlegende soziologische Unterschiede, ja Gegensätze zwischen schwulen und lesbischen Lebensweisen sodaß die Etikettierung "Homokids" so nicht aufrechterhalten werden kann. Auch der Ansatz, diesen Beitrag in die leidige "Homo-Adoptionsdebatte" einzubringen, halte ich für falsch. Immerhin heißt dieses online-Magazin "Queer.de" und nicht "lesbisch.de"
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#5 denwebsAnonym
  • 17.11.2004, 11:49h
  • @ Björn,
    ähnliche Studien gab es schon in Kalifornien, mit Schwulen, die zu dem gleichen Ergebnis kamen! Mag auch der Lebenswandel vieler Homosexueller sich von dem der Lesben unterscheiden, so hat das keine Auswirkungen auf die Kinder! Kinder sind in der Beziehung eher förderlich, denn auch heterosexuelle Beziehungen werden durch Kinder gefestigt, dies gilt auch für schwule Beziehungen! Wenn du auf die Promiskuität anspielen wolltest, dann sag mir bitte, warum kommen auf jeden Park 3 hetero Bordelle? Doch wohl nicht, weil heteros moralischer sind als wir!
    mfg denwebs
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#6 denwebsAnonym
  • 17.11.2004, 11:51h
  • PS.
    @ Björn,
    queer heißt nicht schwul, sondern "anders" und dies gilt wohl für Schwule und Lesben!

    mfg
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#7 mrbAnonym
#8 hans PeterAnonym
  • 17.11.2004, 20:28h
  • an "mrb": Bist Du bekloppt, wenn Du schreibst "macht Kinder"?Wie bitte soll das gehen bei zwei schwulen Männern?Habe noch nie gehört dass schwule Männer sich gegenseitig vermehren können! Gibt es schwule Männer die die Frauen hassen weil sie sich als schwule Männer eben nicht untereinander zur Fortpflanzung paaren können? Sie brauchen ja auch heute immer noch zumindest eine "Leihmutter"um sich vermehren zu können. Ich kann mir auch nicht vorstellen dass es schwule Männer gibt welche Mädchen als Kinder wollen? Die Fälle die ich kenne wie z.Bsp.Patrik Lindner adoptieren Jungens. Weil Sie eben vielleicht mit Frauen nichts anfangen können? Mag sein, dass es schwule Männer gibt welche den Wunsch haben ein Kind auszutragen und mittels Kaiserschnitt auf die Welt zu bringen (man könnte ja versuchen die weiblichen Fortpflanzungsorgane an den männlichen Enddarm einzubauen.....allerdings, mir wird schlecht bei dem Gedanken.....)
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#9 DavidAnonym
  • 17.11.2004, 23:40h
  • Lieber Hans-Peter,

    ich würde gerne für ein Kind sorgen :-))
    und wäre sicher ein liebevoller Varer.
    Bei den Mädels hast du allerdings recht:
    Wie erkläre ich denen die Periode und sonstige Frauen-Beschwerden?
    Allerdings müsste ich dann auch die Fähigkeit von Eltern in Frage stellen, die ein homosexuelles Kind aufziehen ;-)
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#10 denwebsAnonym
  • 18.11.2004, 01:47h
  • @ all,
    ungebildete Prolletarier, wie h-p sollte man einfach ignorieren! Ich hätte gern eine kleine Tochter, am besten aus Asien, einen Jungen aus Afrika oder sonst woher! Wie bei den Heteros sind mir Geschlecht und Aussehen sowas von egal! Alleinerziehende Väter sind im übrigen auch in der Lage ihre Töchter aufzuklären!
    mfg
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