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Das Fantreffen zog Anhänger aus 28 Ländern an (Bild: FARE)

Der europäische Fußballverband UEFA hat bei einer Fan-Konferenz zur Bekämpfung von Homophobie im englischen Manchester erklärt, es gebe eine "Null Toleranz"-Haltung hinsichtlich von Diskriminierung.

Das erste internationale Fan-Treffen zu Homophobie brachte Anhänger aus 28 europäischen Ländern zusammen. Betont wurde dabei die Notwendigkeit, Vorurteile und Ausgrenzung in ganz Europa zu bekämpfen. Die Konferenz wurde von UEFAs Antidiskriminierungspartner FARE und der in Großbritannien ansässigen Kampagne "Football v Homophobia" (FvH) organisiert.

Patrick Gasser, Leiter der UEFA-Abteilung für soziale Verantwortung, unterstrich gegenüber den Konferenzteilnehmern, dass die UEFA hinsichtlich aller Formen der Diskriminierung im Fußball eine klare Null-Toleranz-Politik verfolgt. Der europäische Dachverband, so Gasser, würde keine Art von Vorurteilen oder ungleicher Behandlung auf Basis der Identität akzeptieren.

Vor einigen Monaten hatte die UEFA den HatTrick-Preis für das beste soziale Projekt an den Königlichen Niederländischen Fußballverband (KNVB) für die "Fußball für alle"-Kampagne vergeben (queer.de berichtete). Mit dieser Initiative will man im niederländischen Fußball ein offenes und sicheres Klima für homosexuelle Fußballer schaffen und das Coming-out erleichtern. (pm/dk)