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Das deutschlandweit erste schwul-lesbische Jugendzentrum "anyway" in Köln feierte diese Woche sein fünfjähriges Bestehen.

Von Tanja Reinsfelder

Seinen fünften Geburtstag feiert in diesem Jahr das "anyway" in Köln, das bundesweit erste und einzige Jugendzentrum, das speziell für junge Lesben, Schwule und deren Freunde im Alter von 14 bis 25 Jahren entstanden ist. Alles begann mit einer Demonstration von Jugendlichen am Weltaidstag 1997 vor dem Kölner Rathaus, bei der diese um den Erhalt der Stelle ihres Jugendgruppenleiters kämpften. Bereits 1994 waren die Jugendgruppen "Bad Girls" und "Boy Trek" unter dem Dach des Sozialwerks für Schwule und Lesben gegründet wurden, die sich wöchentlich im Schwulen- und Lesbenzentrum (SCHULZ) oder im Kulturzentrum Stollwerck trafen.

Im Laufe der Jahre vergrößerten sich beide Gruppen dermaßen, dass Imi Paulus und Thomas Haas, die Leiter der Jugendgruppen, den Bedarf eines eigenen Zentrums für homosexuelle Jugendliche sahen. Mit der Gründung am 18. Dezember 1998 haben die Landesregierung Nordrhein-Westfalens und die Stadt Köln einen wichtigen Schritt für die Emanzipation von jungen Lesben und Schwulen getan. Seitdem der offizielle Betrieb im Januar 1999 aufgenommen wurde, lässt sich der Erfolg des "anyway" auch in Zahlen messen: So erleben jährlich 1.400 jugendliche Besucher des "anyways" ihre Zeit des Coming-Outs nicht mehr mehr alleine und isoliert, sondern mit Unterstützung und in Gemeinschaft mit anderen schwulen Jungs und lesbischen Mädchen. Das Jugendzentrum ist mittlerweile zu einer festen Institution in Köln geworden. Wie schon zu Beginn der Jugendgruppen treffen sich jeden Mittwoch die Mädchen und donnerstags die Jungs. Viele weitere Angebote, wie das Event "CocktailCustic", bei dem sich das "anyway" in einer Cocktailbar mit akustischer Live-Musik verwandelt, ergänzen das Programm.

Das Doppeljubiläum "5 Jahre Jugendzentrum anyway" und "10 Jahre Offene Jugendarbeit im Sozialwerk für Lesben und Schwule e.V." wurde natürlich auch mit offiziellen Feierlichkeiten unter der Schirmherrschaft von Ministerin Ute Schäfer und in Anwesenheit des Bürgermeisters Josef Müller und zahlreicher Vertreter von Verbänden, Vereinen und Verwaltung, die das "anyway" bei seiner Entstehung und Arbeit unterstützt haben, begangen. Zudem wurde letzten Freitag noch ein anderes rundes Jubiläum gefeiert: Die 100. "U27", die Homo-Jugendparty für alle unter 27 Jahre. Die Deutschland weit bekannte Party-Reihe hat mittlerweile "Nachwuchs bekommen": Auch in München feiern nun lesbische und schwule Jugendlichen gemeinsam mit ihren Freunden.

17. November 2004



12 Kommentare

#1 Knecht RuprechtAnonym
#2 Knecht DummspechtAnonym
  • 18.11.2004, 01:12h
  • Knecht Ruprecht schreibt am 18.11.2004:
    schön zu sehen, wie verkehrt steuergelder eingesetzt werden.

    Welche Steuergelder? meinst du die Kirchensteuer von Schwulen und Lesben, wozu die Kirche sich nicht zu schade ist, sie anzunehmen?
    Oder meinst du dir Steuergelder, die in Therapiemassnahmen für Verhaltensgestörte Menschen aufgrund christlich-fundamentalistischer Gehirnwäsche ausgegeben werden müssen?
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#3 Knecht RuprechtAnonym
  • 18.11.2004, 01:24h
  • ich meine die unmengen von steuergeldern, die in irgendwelche kanäle von sexuell verwirten vereine gehen. dieses jugendzentrum ist sicherlich vom steuerzahler bezahlt und wird vom steuerzahler finanziert. und die sexuell verwirrten menschen die da hingehen, werden in ihrer verwirrung noch bestärkt.
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#4 Khcnet RpuhrectAnonym
  • 18.11.2004, 01:38h
  • "und die sexuell verwirrten menschen die da hingehen, werden in ihrer verwirrung noch bestärkt."

    Ich wusste gar nicht, das Wüstenstrom und sonstige Vereine auch noch vom Staat unterstützt würden...

    Aber du hast recht:
    es ist natürlich viel besser, wenn Menschen, pardon - verwirrte im Stich gelassen, isoliert, vernachlässigt werden.
    Wir sehen ja an dir, was das für eine gesunde Entwicklung mit sich bringt.
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#5 wolfAnonym
  • 18.11.2004, 08:08h
  • abgesehen mal davon, dass schwule und lesben auch steuern zahlen und proportional mehr als heteros, sieht man wie wichtig die jugendarbeit ist.
    sonst würden noch mehr geistig verwirrte rumirren!
    denn alles übel dieser welt beruht auf dummheit.
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#6 BerndAnonym
  • 18.11.2004, 12:42h
  • @Knecht Ruprecht

    wer lesen kann, ist hier klar im Vorteil. Also lies mal die Bibel. Da steht etwas vom Balken im eigenen Auge ....

    Da du offensichtlich noch nicht einmal geprüft hast, ob Steuergelder für dies Jugendprojekt eingesetzt wurden hast du schwer gesündigt, da du deinen Nächsten (sorry dazu gehören auch Schwule) verleumdet hast.

    100 Jahre mehr Fegefeuer für dich oder besser gleich Hölle ewig? Letzteres passt wohl besser, denn Hölle wird theologisch mit Gottesferne definiert. Und soweit wie du dich mit deinem Verhalten und Leben von Gott entfernt hast, hast du ja wohl schon hier auf Erden die Hölle und ich glaube der liebe Gott ist auch ganz froh dich nach deinem Ableben nicht in seiner Nähe zu haben.

    Im Ernst, denk mal darüber nach, dass eine der Grundaussagen des christilichen Glaubens ist, dass Gott j e d e n Menschen liebt und angenommen hat. Wer bist du dass du dich über Gottes Liebe stellst?
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#7 Knecht RuprechtAnonym
  • 18.11.2004, 14:27h
  • selbstverständlich liebt gott seine kinder. darum hat gott seinen kindern auch die freie wahl gegeben, sich für oder gegen ihn zu entscheiden. und wenn jemand meint, sich gegen gott zu endscheiden und todsünde zu betreiben und sich in seiner sünde verstrickt und diese noch schönredet, der weiß´auf auf ihn wartet und kann ohne verlustgedanken, hier seine irrlehren verbreiten, gott findet pädo-, homo- und sodomie sex gut, weil gott alles lieb hat
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#8 denwebsAnonym
  • 21.11.2004, 14:22h
  • @all.
    schwule und lesbische Vereine bekommen in seltensten Fällen öffentliche Mittel, sie werden zum größten Teil durch Spenden finanziert! Selbst wenn sie, sie bekommen würden, wäre es gerecht… denn Homosexuelle sind unter andern die größten Steuerzahler in der BRD!
    Ich freue mich über diesen Geburtstag sehr, in nahre Zukunft wird es solche Jugendzentren sicher in fast jeder europäischen Stadt geben, in San Francisco gibt es sogar schon eine schwul-lesbische Schule! Weiter so!
    Ich bin mir recht sicher, dass in den nächsten 10 Jahren der genetische Beweis für Homosexualität gefunden wird und dann können nicht einmal mehr die christlichen Fundamentalisten der Aussage widersprechen „… das Gott uns so gemacht hat, wie wir sind…“ genauso wie er andere Hautfarben gemacht hat. Uns gibt es schon länger als irgendeine Kirche und sogar länger als den Menschen selbst! Obwohl wir uns selbst nicht vermehren können haben wir überlebt, wie Darwin schon sagte: „… die Starken werden überleben…“ Also bleibt locker und lacht dumme Menschen, die man nicht belehren kann, einfach aus und ignoriert sie!
    mfg
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#9 denwebsAnonym
  • 21.11.2004, 16:08h
  • und nun leider doch nochmal zu dem Primitiven hier, wir haben uns zu nichts entschieden wir sind von Gott so gemacht worden wie wir sind, wir sind so geboren... das ist so als würde man einem Schwarzen vorwerfen schwarz zu sein! Was für ein Bastard muss man sein Homosexuelle und Pädophile auf eine Stufe zu stellen, Pädophile betreiben sexuellen Missbrauch an Kindern, ich hatte in meinem ganzen Leben immer nur einvernehmlichen Sex mit meinen Partnern! Übrigens sind 99% der Pädophile heterosexuell!
    mfg
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#10 bertAnonym