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  • 27.08.2013           3      Teilen:   |

Neue Gerichtsentscheidung

Ehe-Öffnung in Teilen New Mexicos

In den USA wird die gleichgeschlechtliche Eheschließung in immer mehr Landesteilen zur Normalität
In den USA wird die gleichgeschlechtliche Eheschließung in immer mehr Landesteilen zur Normalität

Der amerikanische Kampf für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Eherecht erreicht den Wüstenstaat New Mexico: Im größten Bezirk des Bundesstaates müssen ab Dienstag Trauscheine an Schwule und Lesben ausgestellt werden.

Der Bezirk Bernalillo, in dem mit Albuquerque auch die größte Stadt des Bundesstaates liegt, bietet ab Dienstagmorgen Eheschließungen für Schwule und Lesben an. Vorausgegangen war die Entscheidung eines Bezirksgerichtes, das das Ehe-Verbot für gleichgeschlechtliche Paare als Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot in der Regionalverfassung gewertet hat. Geklagt hatten vier gleichgeschlechtliche Paare.

Bereits am Freitag hatte das Gericht einer todkranken Krebspatientin gestattet, dass in ihrem Totenschein ihre Partnerin als Ehefrau eingetragen werden wird. Damit wird etwa die in den USA für "Fremde" äußerst hohe Erbschaftssteuer vermieden.

Die Entscheidung vom Montag, das Urteil auf alle gleichgeschlechtlichen Paare auszuweiten, kam danach völlig überraschend. Im Urteil sind auch zwei weitere Bezirke von anderen Klägern betroffen. Das Justizministerium New Mexicos hat aber bereits die anderen 30 Bezirke davor gewarnt, Homosexuellen Trauscheine auszustellen, da es dafür keine gesetzliche Grundlage gebe.

In den USA haben bislang 13 der 50 Bundesstaaten die Ehe geöffnet. In vielen anderen Staaten gibt es jedoch ähnliche Klagen wie in New Mexico. So bietet etwa ein Bezirk in Pennsylvania Eheschließungen für Schwule und Lesben an (queer.de berichtete). Außerdem planen mehr als ein halbes Dutzend Regionalparlamente die Ehe-Öffnung.

Die Gleichstellungsbewegung hatte im Juni neuen Schwung erhalten, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA das Verbot der Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Ehen auf Bundesebene für verfassungswidrig erklärt hatte (queer.de berichtete). (dk)

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Tags: homo-ehe, ehe-öffnung, usa
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Reaktionen zu "Ehe-Öffnung in Teilen New Mexicos"


 3 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
27.08.2013
19:51:03


(+1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Ein großer Sieg für die dortige LGBTI-Community (und das trotz republikanischen Gouverneurin)!


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#2
27.08.2013
20:53:46


(+3, 3 Votes)

Von Finn


Ist zwar schön, aber immer dieses Stückwerk... Nicht genug, dass es das Stückwerk mit den 50 Einzelstaaten ist, sondern jetzt fangen die sogar schon an innerhalb der Bundesstaaten aufzusplitten.


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#3
18.09.2013
21:42:24


(0, 0 Vote)

Von lULU
Antwort zu Kommentar #2 von Finn


Aber genau das ist richtig! Es gibt kein vereintes Europa, Deutschland, Hessen , USA, Florida usw. Überall gibt es Menschen die linke Politik wollen und welche die Konservative wollen. Beides harmoniert nicht zusammen. So haben die Konservativen Ihren teil im Bundestaat und die liberalen (momentan in den USA seit 2006 in der Mehrheit ) Ihre Bezirke und Gesetze. Allea andere führt zu Gewalt , Hass, Intoleranz. Nur so kann jeder frei leben. Warum sollen sich Bezirke (Countys) in einem Bundesstaat dazu unterwerfen lassen die Gesetze der Mehrheit zu befolgen , wenn genau in diesen Bezirken die Mehrheit für die Homo-Ehe oder anderen Gesetzen gestimmt hat. Die meisten Menschen in diesen Bezirken sind ja US-Demokraten oder junge US-Republikaner die gegen ein Verbot der Homo-Ehe waren siehe Volksentscheid -Ergebnis auf Wiki.EN. Auch in Deutschland sollten Rot-Rot-Grüne Bundesländer =Hamburg, Bremen, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg Ihre Gesetze machen dürfen und die RECHTEN Ihre Gesetze. Jeder kann für seine Freiheit kämpfen , man muss sich von der Mehrheit nix vordiktieren lassen , dazu ist das Leben zu kurz. Und wenn es zu Gewalt kommt , weil jeder für seine Freiheit kämpft , dann ist die Harmonie zwischen den Menschen sowieso vergiftet. Da bringen keine guten Argumente und Aufklärung etwas bsp. Russland. Jeder Mensch hat das Recht sein Leben mit einer Waffe zu verteidigen , wenn es dazu kommt ist es aber sowieso meistens zu spät . Da hilft nur aufspalten , was ja nicht unbedingt schlecht ist , sondern in den USA hilft es vielen Menschen Ihre Kultur auszuleben . Die Mormonen in Utah , die Hispanics in New Mexico , Afro-Amerikaner in den Südstaaten und Indianer in den Indianerreservaten die ja selbst für die Spaltung sind. Spreche Indianer niemals auf Konservative US-Republikaner an . Indianer sind große LGBT Unterstützer mit vielen hundert Jahren Erfahrung über Homosexualität .


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