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  • 28.08.2013           23      Teilen:   |

Gegen Putin, aber durchdacht

Quarteera: Olympische Spiele nicht boykottieren, sondern nutzen

Artikelbild
Quarteera beim diesjährigen Berliner CSD mit russischen Aktivisten an Bord. Auf diese sollte man hören, fordert der deutsch-russische Verein. (Bild: Norbert Blech)

Was tun gegen die homophobe Politik des Putin-Regimes? Während vor allem amerikanische Aktivisten einen Boykott der Olympischen Winterspiele fordern, sprechen sich russische Aktivisten klar dagegen aus. Quarteera e.V. hat dazu am Mittwoch eine umfangreiche Stellungnahme veröffentlicht, die queer.de dokumentiert.

Quarteera e.V., der Verein russischsprachiger Schwuler, Lesben, Bisexueller und Transgender (LSBT) in Deutschland, verfolgt mit Sorge die Vertiefung der antihomosexuellen Politik in Russland und weiteren Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Durch lokale und landesweite gesetzliche Verbote einer sogenannten "Propaganda von Homosexualität bzw. von nichttraditionellen sexuellen Beziehungen unter Minderjährigen" wird seit über zwei Jahren eine aggressive homophobe Stimmung in der Gesellschaft geschürt, physische und psychische Gewalt gegenüber LSBT legitimiert und Akzeptanzarbeit in der Bevölkerung sehr schwierig gemacht.

Besonders betroffen sind jugendliche LSBT, denen jeglicher Zugang zu neutraler Information verwehrt wird, sowie gleichgeschlechtliche Familien, in denen Kinder heranwachsen. Das Gesetz wurde bisher nur in einem Fall gegen einen russischen Aktivsten angewendet und wirkt sich so weniger in der Rechtsprechung als vielmehr in der Unterfütterung der Angst vor dem Putin-Regime und der Anheizung homophober gesellschaftlicher Stimmung aus. Alle LSBT, die ihre sexuelle Orientierung in der Öffentlichkeit zeigen, müssen mit Gewalt rechnen. In Russland registrierte Organisationen, die psychologische und juristische Unterstützung für LSBT, Aufklärungs- und Informationsarbeit leisten, geraten zunehmend unter den Druck der lokalen Behörden, welche die gegen die Zivilgesellschaft gerichtete Politik Vladimir Putins unterstützen und ausführen.

Die Gerichtsverfahren gegen die St. Petersburger Organisationen "Coming Out" und "Side by Side" sind dabei erste Beispiele der Repressionen, die gegen die russische Zivilgesellschaft insgesamt ausgerichtet sind. Die homophobe Politik der russischen Regierung hat dabei eine gefährliche Ausstrahlungskraft auf die angrenzenden Länder der ehemaligen Sowjetunion, wie die Gesetzgebung in Moldawien sowie entsprechende Diskussionen in der Ukraine, Kasachstan und Armenien zeigen. Mit dieser offen homophoben Politik versuchen autoritäre Regierungschefs, die konservativsten Gruppen der Bevölkerung für ihren Machterhalt zu mobilisieren.

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Quarteera-Protest beim letztjährigen CSD in Berlin: Das Bild von Putin und Medwedew am "Checkpoint Wladimir", erstellt von Wanja Kilber von Quarteera, ging um die Welt. - Quelle: Norbert Blech
Quarteera-Protest beim letztjährigen CSD in Berlin: Das Bild von Putin und Medwedew am "Checkpoint Wladimir", erstellt von Wanja Kilber von Quarteera, ging um die Welt. (Bild: Norbert Blech)

Quarteera e.V. versucht seit über zwei Jahren, als "Kulturübersetzer" in Deutschland die Aufmerksamkeit für die Lage in den russischsprachigen Ländern zu wecken, Kontakte in diese Länder zu vermitteln und innerhalb der russischsprachigen Community in Deutschland für Toleranz und Aufklärung zu werben.

Wir sind dankbar für die große Aufmerksamkeit, welche die Lage in Russland inzwischen in der deutschen (und internationalen) Politik, Kultur und den Medien findet. Es ist diese öffentliche, aufrichtige Aufmerksamkeit, welche nach unserer Erfahrung die Menschen in Russland am meisten unterstützt.

Im Kontext der jüngsten Entwicklungen in Russland – den international bekannt gewordenen Selbstjustiz-Übergriffen auf LSBT-Jugendliche, den massiven homophoben Aussagen hochrangiger Politiker, Funktionäre und Sportler, die gewaltsamen Auflösungen von friedlichen Demonstrationen für LSBT-Rechte und die grausamen Morde an Schwulen – ist international eine Diskussion um den Boykott russischer Lebensmittel, deutsch-russischer Städtepartnerschaften und um den Boykott der bevorstehenden sportlichen Großereignisse – den Olympischen Winterspielen in Sochi im Februar 2014 und der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 – entbrannt. Erklärtes Ziel der Boykott-Aufrufe ist es, das Land international zu isolieren und deutlich zu machen, dass eine solche diskriminierende Politik keine internationale Unterstützung verdient.

Quarteera e.V. ist für einen ununterbrochenen Dialog zwischen Deutschland und Russland auf allen Ebenen, welcher alle bestehenden und möglichen Kontakte nutzt, um gegen Diskriminierung und für die Anerkennung von Vielfalt einzutreten. Wir sind überzeugt, dass nur ein unbedingter, unmissverständlicher und langfristiger Einsatz für Menschenrechte durch personelle, finanzielle und ideelle Präsenz nachhaltig einen Einfluss auf die gesellschaftliche Stimmung in Russland haben kann und dadurch ein Gegengewicht zur repressiven Politik Putins im Land selbst entstehen kann.

Wir anerkennen die politische und gesellschaftliche Bedeutung einer öffentlichen Diskussion um einen Boykott für die deutsche Gesellschaft, Politik, Kultur und den Sport. Wir wünschen uns dabei eine differenzierte öffentliche Diskussion, die alle Chancen und Gefahren eines Boykotts auf unterschiedlichen Ebenen in Betracht zieht.

Ein tatsächlich durchgeführter Boykott durch die Sportlerinnen und Sportler läuft in unseren Augen allerdings Gefahr, die LSBT-Community in Russland noch stärker zu stigmatisieren, die Sportlerinnen und Sportlern unabhängig von ihrer persönlichen Meinung zu instrumentalisieren und schließlich weitreichende Möglichkeiten für aussagekräftige und ermutigende Gesten für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung ungenutzt zu lassen. Wir sprechen uns deshalb gegen einen Boykott als Instrument politischer Einflussnahme aus und ermutigen alle Akteure, die russische Gesellschaft und die Menschen in Russland in den Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit und ihres Engagements zu stellen.

Wir fordern darum in erster Linie die internationalen und deutschen Sportverbände auf, geschlossen und kompromisslos gegen Diskriminierung einzutreten und die Sportlerinnen und Sportler in ihren Stellungnahmen gegen Homophobie und Diskriminierung zu unterstützen. Die Äußerungen des IOC sowie einiger nationaler Sportverbände, welche den Sportlerinnen und Sportlern jeglichen Protest gegen Diskriminierung verbieten, da dieser der russischen Gesetzgebung widersprechen könnte, ist entmündigend und zynisch, da sich die Verbände dadurch im vorauseilenden Gehorsam zu Handlangern des repressiven Systems Putin machen. Diese Haltung des IOC, des deutschen Olympischen Komitees und des Internationalen Leichtathletikverbands, welche den eigenen Sportlerinnen und Sportlern öffentliche Gesten verbieten, bestätigt die Wirkung der russischen Gesetzgebung als Angstfaktor.

Alle Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten, die Medien und die Politik rufen wir auf, die nationalen und internationalen Sportgremien auf eine eindeutig unterstützenden Haltung für alle Aktivitäten zum Schutz von LSBT im Rahmen der Sportveranstaltungen zu verpflichten.

Wanja Kilber bei einem Protest in St. Petersburg. Für seinen Einsatz wurde der junge Quarteera-Aktivist im letzten Jahr mit dem Hamburger Pride Award ausgezeichnet.
Wanja Kilber bei einem Protest in St. Petersburg. Für seinen Einsatz wurde der junge Quarteera-Aktivist im letzten Jahr mit dem Hamburger Pride Award ausgezeichnet. (Bild: Coming Out St. Petersburg)

Die Sponsoren fordern wir auf, die Möglichkeiten großflächiger Werbung für klare Statements für LSBT-Gleichberechtigung zu nutzen, wie es den ethischen Normen und Leitlinien der überwiegenden Masse der Firmen entspricht. Internationale Unternehmen, die die Spiele finanzieren und Filialen in Russland unterhalten, müssen, besonders vor dem Hintergrund der einseitigen Diskussion um LSBT-Themen in der russischen Öffentlichkeit, gezielt mit den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Akzeptanzarbeit durchführen und eine offensive inklusive Personalpolitik verfolgen.

Ein finanzieller Boykott der Spiele in Sochi durch die Hauptsponsoren der Olympischen Spiele kann darüber hinaus ein konsequenter und wirksamer Protest gegen die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen in Russland sowie gegen die massive Ausbeutungen von Mensch und Natur im Rahmen der Vorbereitung der Olympischen Spiele sein.

Menschenrechtsorganisationen, Initiativen, die sich für Minderheiten, sozial benachteiligte Menschen, Demokratie, Rechtsschutz und Naturschutz einsetzen, werden in keiner Weise durch den russischen Staat finanziell unterstützt – westliches Geld ist an diesen Stellen weitaus notwendiger sowie politisch und moralisch gerechtfertigter, als bei der Durchführung des Schaulaufs eines repressiven politischen Systems.

Die Sportlerinnen und Sportler sowie Fanclubs und Gäste ermutigen wir, außerhalb der Wettbewerbe in der Presse oder hinter den Kulissen die Lage von LSBT in Russland zu thematisieren, durch Statements und Gesten russische Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender zu ermutigen, das Gespräch mit russischen Sportlerinnen und Sportlern zu suchen und sich um einen Kontakt mit lokalen Menschenrechtsorganisationen zu bemühen. Unsere Erfahrung in unseren Herkunftsländern zeigt, dass der persönliche Kontakt und persönliche Gespräche jenseits von Presse und Kameras oft die größte Wirkung erzielen können, Wahrnehmungen und Meinungen ändern sowie skeptische oder unsichere Menschen mit Toleranz "anstecken".

Die deutsche Politik, besonders das Außenministerium mit seinen diplomatischen Vertretungen in Russland, fordern wir auf, die Haltung Deutschlands gegen Diskriminierung aufgrund von Nationalität, Religion und sexueller Orientierung bzw. Genderidentität kompromisslos bei jedem Kontakt mit russischen Partnern zu vertreten. Sowohl im Rahmen der Olympischen Spiele als auch im Kontext des alltäglichen zivilgesellschaftlichen Engagements müssen deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sowie lokale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der diplomatischen und kulturellen Vertretungen unbedingt bei ihrem Einsatz für Menschenrechte in Russland geschützt und unterstützt werden.

Quarteera e.V. möchte dafür werben, die Meinung russischer Schwuler, Lesben, Bisexueller und Transgender in der Diskussion über einen Boykott hier bei uns in Deutschland wahr und ernst zu nehmen – sie wissen am besten, welche Maßnahmen sie unterstützen und welche sie gefährden können. Die folgenden Stellungnahmen russischer Organisationen sind Anregungen für unsere Diskussion und eine Einladung zum Gespräch:



Quarteera e.V. unterstützt gerne bei der Vermittlung von Kontakten nach Russland. Quarteera-Homepage, Originalseite dieser Stellungnahme.

  Ergänzende Links der Queer.de-Redaktion
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Tags: russland, propaganda, olympia, quarteera
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Reaktionen zu "Quarteera: Olympische Spiele nicht boykottieren, sondern nutzen"


 23 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
28.08.2013
11:57:52


(+8, 12 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Guter Verein, denn mit dem Populismus von semikonservativen Politikern vom Schlage eines Johannes Kahrs (SPD), der die bekloppte Vancouver-Idee vertritt, erreicht man nämlich nichts.
Auf nach Berlin zu "Enough is enough"-Demo am 31.08.2013


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#2
28.08.2013
13:43:48


(+10, 14 Votes)

Von dem Zimmerman


Sehr gut!
Sitzt, passt, wackelt und hat Luft!


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#3
28.08.2013
14:05:08
Via Handy


(0, 12 Votes)

Von Timon


Das bringt leider überhaupt nichts:

in Russland selbst ist keinerlei Protest möglich. Da darf man ja nicht mal seine Meinung zu dem Thema sagen.

Und Protest im Ausland interessiert die genau so wenig wie bisher.

Diesem Regime geht es nur darum, mit schönen Bildern von der dramatischen Situation abzulenken und sein Image aufzupolieren. Das einzige wie man die wirklich treffen kann, ist genau dies zu verhindern.

Und das geht eben nur mit einem Boykott. (Und wenn man nebenher auch noch ein wenig wirtschaftlichen Schaden für dieses Regime verursachen kann, ist das noch ein Bonus. Aber auch ohne wirtschaftlichen Schaden verfehlt das nicht sein Ziel weil es eben um das Verhindern von Propaganda-Bildern geht.)


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#4
28.08.2013
15:10:08


(+7, 11 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby
Antwort zu Kommentar #3 von Timon


Hasspropaganda von deutschen Faschisten auf Youtube - bitte melden!
Youtube-Video:


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#5
28.08.2013
15:18:40


(+8, 8 Votes)

Von Sopie Scholl
Antwort zu Kommentar #4 von reiserobby


Unbedingt.

Ich habe mich gerade mit Pierre Seel und Rudolf Brazda über das Leben im "Tausendjährigen Reich" und Zar Putins Reich unterhalten.


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#6
28.08.2013
16:18:50


(+10, 12 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Unterschriften, es bedarf mehr Unterschriften:

Link zu www.change.org

Go to hell, Putin!


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#7
28.08.2013
16:20:43


(+1, 3 Votes)

Von stephan
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Selbstverständlich erkenne ich an, dass es viele Menschen gibt, die von Russland und dem Leben der LGBTIs dort viel mehr wissen als ich und es ist durchaus nicht so, dass ich einen Boykott gegen so viele Stimmen unbedingt durchsetzen möchte, aber es ist mir immer noch nicht klar, wie bei den olympischen Spielen deutlichere Zeichen gesetzt werden sollen, wie bei der Leicht-Athletik-WM.

Ein fast reibungsloser Ablauf der olympischen Spiele unter diesen inhumanen Bedingungen wären für mich allerdings ein sehr böses Signal!


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#8
28.08.2013
16:34:23


(+9, 9 Votes)

Von Lagerkomitee
Antwort zu Kommentar #5 von Sopie Scholl


Brazda und Seel überlebten die Hölle nur mit Hilfe von Menschen, die u.a. propagierten: Das entscheiden die Genossen vor Ort.


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#9
28.08.2013
16:41:55


(-1, 11 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013


Träumer... und sie haben auch keine konkreten Vorschläge, wie denn bitteschön der Protest vor Ort aussehen soll. Sich fernab von Kameras mit Leuten zu unterhalten, wird wohl kaum etwas nutzen, wenn man sofort von irgendwelchen jugendlichen Nazihorden vermöbelt wird.

Die können ja gerne die Koffer packen und dort die Regenbogenfahne schwingend aus dem Flugzeug steigen. Mal sehen, wie weit sie kommen und ob überhaupt irgendwer Notiz von ihrer Verhaftung macht.

Für mich ist ein Boykott nach wie vor das einzig probate Mittel, denn es geht Russland nur darum, Fernsehbilder zu produzieren, die bei der eigenen Bevölkerung zu einer Art Hurra-Patriotismus führen soll und das funktioniert nur, wenn alle brav mitspielen.


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#10
28.08.2013
17:09:23


(-5, 9 Votes)

Von Kalorienzähler


Wie, die wollen uns an die Wäsche gehen?
An Speis und Trank? Fusswerk und Karosserie?
Unerhört!

"Ein finanzieller Boykott der Spiele in Sochi durch die Hauptsponsoren der Olympischen Spiele kann darüber hinaus ein konsequenter und wirksamer Protest gegen die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen in Russland sowie gegen die massive Ausbeutungen von Mensch und Natur im Rahmen der Vorbereitung der Olympischen Spiele sein."

Link zu www.sochi2014.com


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