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Der 1. FC Kaiserslautern will nächstes Jahr in die 1. Bundesliga aufsteigen. Derzeit stehen die Pfälzer aber nur auf Rang vier der 2. Liga

Der Zweitliga-Club 1. FC Kaiserslautern hat sich zur "Berliner Erklärung" gegen Homophobie bekannt.

Der FCK-Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz hat die Erklärung in Namen der Roten Teufel unterzeichnet, gab der Verein am Mittwoch auf seiner Website bekannt. Dort heißt es: "Für den FCK ist dies nur ein kleiner Teil seines umfassenden Engagements gegen jedwede Diskriminierung, für Toleranz und gegenseitiger Achtung".

Die "Berliner Erklärung" fordert ein "aktives Vorgehen gegen Homophobie auf allen Ebenen des Sports" (queer.de berichtete). Wörtlich heißt es in dem Appell: "Wir unterstützen Maßnahmen zur Förderung eines vorurteilsfreien Klimas sowie zur Schaffung einer Kultur gelebter Vielfalt auf der Basis gegenseitiger Wertschätzung und Achtung."

Der 1. FC Kaiserslautern war im April in die Schlagzeilen gekommen, weil sein Star-Stürmer Mohamadou Idrissou in einem Interview Homosexualität mit unmännlichem Verhalten gleichgesetzt hatte (queer.de berichtete). Wegen der lauen Reaktion des Vereins hatte queer.de dem FCK daraufhin die Homo-Gurke verliehen.

Zu den Erstunterzeichnern der "Berliner Erklärung" gehörten neben Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und Familienministerin Kristina Schröder (CDU) u.a. auch DFB-Chef Wolfgang Niersbach sowie die Präsidenten von FC Bayern und Werder Bremen Uli Hoeneß und Klaus-Dieter Fischer. Nach der Vorstellung der Initiative am 17. Juli in Berlin hatten mehrere Bundesliga-Vereine kritisiert, nicht vorab als Unterstützer angefragt worden zu sein (queer.de berichtete). Vor zwei Wochen haben mit dem FSV Frankfurt, Mainz und dem HSV drei weitere Clubs die Erklärung unterzeichnet (queer.de berichtete). (dk)