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Der US-Präsident prangert die anhaltende Ungleichbehandlung von Schwarzen an – und die von Schwulen und Lesben

Barack Obama vergleicht die US-Bürgerrechtesbewegung um Martin Luther King mit dem Kampf um gleiche Rechte für Schwule und Lesben.

Anlässlich des 50. Jahrestages der "I Have a Dream"-Rede von Baptistenpfarrer Martin Luther King hat US-Präsident Barack Obama am Mittwochnachmittag vor tausenden Zuschauern am Lincoln-Memorial in Washington DC gewürdigt, wie sehr sich die USA seither verändert habe. Außerdem lobte er die amerikanische Bürgerrechtsbewegung der 60er Jahre. "Im Angesicht der Gewalt haben sie sich erhoben und mit der moralischen Macht der Gewaltfreiheit protestiert", so der US-Präsident, der allerdings selbst bei der Anwendung von Gewalt nicht zimperlich ist, über die Aktivisten von damals.

In seiner sehr blumigen Rede, in der er in weiten Teilen wie ein engagierter Pfarrer klang, verglich der 52-Jährige an zwei Stellen den Kampf der "Civil Rights"-Bewegung der Schwarzen mit dem Ringen um Homo-Rechte.

Obama sagte unter anderem:

Weil diese Leute protestiert haben, ist Amerika freier und fairer geworden – nicht nur für Afroamerikaner, aber auch für Frauen und Latinos, Asiaten und Ureinwohner, für Katholiken, Juden und Muslime, für Homosexuelle, für behinderte Amerikaner. Amerika hat sich für dich und mich verändert und die ganze Welt hat sich an diesem kraftvollen Vorbild orientiert. […] Ich glaube, in jedem von uns ist der Geist der Wahrheit. Ich sehe ihn, wenn eine Mutter ihre eigene Tochter im Gesicht eines armen schwarzen Kindes erkennt. Ich sehe ihn, wenn ein schwarzer Jugendlicher seinen eigenen Großvater sieht, wenn er die würdevollen Schritte eines älteren weißen Mannes sieht. Der Geist ist da, wenn sich ein Einheimischer in einem arbeitsamen Zuwanderer wiedererkennt und wenn ein gemischtrassisches Paar den Schmerz eines schwulen Paares, das diskriminiert wird, als seinen eigenen Schmerz empfindet.

Die gesamte knapp halbstündige Rede ansehen:


Damit setzt Obama seine internationalen Appelle für die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben fort. Erst im Juni hatte er bei einer Rede vor dem Brandenburger Tor gefordert,"unsere schwulen und lesbischen Brüder und Schwestern" nicht länger zu diskriminieren (queer.de berichtete). Außerdem erklärte er Anfang des Monats in einer Late-Night-Show, dass er "keine Geduld" mit homophoben Ländern habe (queer.de berichtete). (dk)



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#9 BerlinAnonym
  • 29.08.2013, 17:16h

  • Hoffentlich war im Juni 2013 das Treffen Angelas mit Mr Obama das letzte Mal in Berlin. Bundesbürger der BRD wünschen neuen Bundeskanzler Steinbrück. Reformen durch Angela wurden nicht durchgeführt. Wir wünschen Frau Angela gute Rente und sagen adieu.
    SPD und Grünen. de Befürworter.
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