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  • 29.08.2013           51      Teilen:   |

50. Jahrestag

Obama: Im Namen Martin Luther Kings für Homo-Rechte


Der US-Präsident prangert die anhaltende Ungleichbehandlung von Schwarzen an – und die von Schwulen und Lesben

Barack Obama vergleicht die US-Bürgerrechtesbewegung um Martin Luther King mit dem Kampf um gleiche Rechte für Schwule und Lesben.

Anlässlich des 50. Jahrestages der "I Have a Dream"-Rede von Baptistenpfarrer Martin Luther King hat US-Präsident Barack Obama am Mittwochnachmittag vor tausenden Zuschauern am Lincoln-Memorial in Washington DC gewürdigt, wie sehr sich die USA seither verändert habe. Außerdem lobte er die amerikanische Bürgerrechtsbewegung der 60er Jahre. "Im Angesicht der Gewalt haben sie sich erhoben und mit der moralischen Macht der Gewaltfreiheit protestiert", so der US-Präsident, der allerdings selbst bei der Anwendung von Gewalt nicht zimperlich ist, über die Aktivisten von damals.

In seiner sehr blumigen Rede, in der er in weiten Teilen wie ein engagierter Pfarrer klang, verglich der 52-Jährige an zwei Stellen den Kampf der "Civil Rights"-Bewegung der Schwarzen mit dem Ringen um Homo-Rechte.

Obama sagte unter anderem:

Weil diese Leute protestiert haben, ist Amerika freier und fairer geworden – nicht nur für Afroamerikaner, aber auch für Frauen und Latinos, Asiaten und Ureinwohner, für Katholiken, Juden und Muslime, für Homosexuelle, für behinderte Amerikaner. Amerika hat sich für dich und mich verändert und die ganze Welt hat sich an diesem kraftvollen Vorbild orientiert. […] Ich glaube, in jedem von uns ist der Geist der Wahrheit. Ich sehe ihn, wenn eine Mutter ihre eigene Tochter im Gesicht eines armen schwarzen Kindes erkennt. Ich sehe ihn, wenn ein schwarzer Jugendlicher seinen eigenen Großvater sieht, wenn er die würdevollen Schritte eines älteren weißen Mannes sieht. Der Geist ist da, wenn sich ein Einheimischer in einem arbeitsamen Zuwanderer wiedererkennt und wenn ein gemischtrassisches Paar den Schmerz eines schwulen Paares, das diskriminiert wird, als seinen eigenen Schmerz empfindet.


Die gesamte knapp halbstündige Rede ansehen:


Damit setzt Obama seine internationalen Appelle für die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben fort. Erst im Juni hatte er bei einer Rede vor dem Brandenburger Tor gefordert,"unsere schwulen und lesbischen Brüder und Schwestern" nicht länger zu diskriminieren (queer.de berichtete). Außerdem erklärte er Anfang des Monats in einer Late-Night-Show, dass er "keine Geduld" mit homophoben Ländern habe (queer.de berichtete). (dk)

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Tags: barack obama, martin luther king
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Reaktionen zu "Obama: Im Namen Martin Luther Kings für Homo-Rechte"


 51 User-Kommentare
« zurück  123456  vor »

Die ersten:   
#1
29.08.2013
13:58:07


(+6, 8 Votes)
 
#2
29.08.2013
14:16:52


(+6, 10 Votes)

Von Ohrfeige


Und bei uns äusern sich solch retardierte Zeitgenossen wie der Kauder, lol.


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#3
29.08.2013
14:20:45


(+6, 8 Votes)
 
#4
29.08.2013
14:54:57


(+5, 7 Votes)

Von BackBlech
Antwort zu Kommentar #3 von doll


Paul Robeson war der Ur-Urenkel des Bäckers von George Washington !


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#5
29.08.2013
15:13:07
Via Handy


(+6, 6 Votes)

Von Australien


Wann kommen die Homoehen in Australien.


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#6
29.08.2013
15:37:02


(+6, 10 Votes)

Von Sidney Poitier
Antwort zu Kommentar #5 von Australien


Wahrscheinlich vor oder nach den Untersuchungen.

Link zu www.gaystarnews.com


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#7
29.08.2013
16:09:28


(+1, 5 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Der Satz von Martin Luther King war schon mal die Titelzeile eines Dancefloorsongs:

Youtube-Video:


Auch heute wieder aktuell.


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#8
29.08.2013
16:24:49


(+5, 9 Votes)

Von history channel
Antwort zu Kommentar #7 von FoXXXyness


Und als er dem militärisch-industriellen Komplex der USA zu gefährlich wurde -er konnte Massen bewegen und kannte die Stationierungsorte der Massentäuschungswaffen- war er tot.

Youtube-Video:


Speech by Martin Luther King, Jr. against the "triple evils of racism, economic exploitation, and militarism." Audio.

This speech was released by Black Forum records, a subsidiary of Motown, and went on to win a Grammy (in 1972, according to Wikipedia, in 1970, according to Grammy website) for the Best Spoken Word Recording.

Um Obama muss man sich da keine Sorgen machen.

Link zu www.rationalgalerie.de

Link zu www.rationalgalerie.de


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#9
29.08.2013
17:16:07
Via Handy


(-1, 3 Votes)

Von Berlin


Hoffentlich war im Juni 2013 das Treffen Angelas mit Mr Obama das letzte Mal in Berlin. Bundesbürger der BRD wünschen neuen Bundeskanzler Steinbrück. Reformen durch Angela wurden nicht durchgeführt. Wir wünschen Frau Angela gute Rente und sagen adieu.
SPD und Grünen. de Befürworter.


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#10
29.08.2013
17:18:39


(+5, 9 Votes)
 
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