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Das dänische Fernsehen hat sich für einen ESC in der Hauptstadt entschieden – in einer Halle für maximal 10.000 Besucher.

Der nächste Eurovision Song Contest wird noch kleiner als der in Malmö: Wie die EBU am Montag bekannt gab, hat sich der dänische Sender DR für eine alte Werfthalle in Kopenhagen als Austragungsort für den ESC 2014 entschieden.

Die "B&W Hallerne", um die ein "Eurovision Island" entstehen soll, bietet in der heutigen Nutzung als Veranstaltungszentrum und unter Einbeziehung der "Outdoor Area" Platz für maximal 10.000 Besucher, sie soll noch Contest-gerecht umgebaut werden. Fans rechnen bereits mit Stehplätzen im Hauptbereich vor der Bühne. Das hatte in Malmö in diesem Jahr durchaus zu einem lebhaften Eindruck der Show geführt.

Der ESC soll im nächsten Jahr unter dem Motto "Join us" stehen. Als mögliche Austragungsorte standen zuletzt nur ein Zelt auf dem Gelände des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sowie eine ehemalige Justizvollzugsanstalt in Horsens (55.000 Einwohner) und eine Arena in Herning (47.000 Einwohner) zur Auswahl. Aufgrund der schlechten Logistik- und Übernachtungsmöglichkeiten dieser Städte fiel die Wahl auf Kopenhagen.

Der ESC findet 2014 eine Woche früher als üblich statt: Die beiden Halbfinale gehen am 6. und 8. Mai über die europäischen Sender, das Finale beginnt am 10. Mai um 21 Uhr. Deutschland hat eine Teilnahme bereits zugesagt, Gerüchte sprechen für einen Vorentscheid am 13. März in der Kölner Lanxess-Arena.

Die dänische Sängerin Emmelie de Forest hatte den Wettbewerb in diesem Jahr mit dem Song "Only Teardrops" gewonnen. Der Tradition zufolge fiel damit die Ausrichtung des nächstjährigen Contests an das dänische Fernsehen. Kopenhagen hat bereits 1964 und 2001 den ESC ausgerichtet. (nb)