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  • 03.09.2013           64      Teilen:   |

Schauspiellegende

Alain Delon: Homosexualität ist "gegen die Natur"

Artikelbild
In einer Talkshow beschwert sich der französisch-schweizerische Schauspieler über den Lauf der Zeit

In einer Talkshow wettert die Schauspiellegende gegen die Gleichstellung von Schwulen und Lesben in Frankreich.

In einem Interview im Fernsehsender "France 5" hat der Schauspieler Alain Delon erklärt, dass er Homosexualität für widernatürlich halte. Als er von der Moderatorin nach seinem Verhältnis zur Homosexualität gefragt wurde, antwortete der 1935 geborene Schauspieler: "Ja, das ist gegen die Natur. Wir sind hier, um eine Frau zu lieben, um sie zu umwerben, und nicht um mit einem Typen zu flirten". Auf Nachfrage beteuerte Delon jedoch: "Ich bin nicht gegen die Homo-Ehe. Mir ist das egal. Aber ich bin gegen das Adoptionsrecht."

Bei der Talkshow war auch die Tochter des 77-Jährigen anwesend. Anouchka Delon reagierte während der Live-Sendung geschockt auf die Äußerungen ihres Vaters und distanzierte sich am nächsten Tag via Twitter.

Delon wiederholte mit der Aussage ein Statement aus einem Interview mit der Tageszeitung "La Figaro" vom Juli. Darin hatte er gewettert, dass er – wenn er auf die Straße gehe – nicht mehr erkenne, ob ihm ein Mann oder eine Frau gegenüber stehe. Er sprach sich daher gegen die Adoption durch Homosexuelle aus, weil damit die Geschlechtergrenzen weiter vermischt werden würden.

Youtube | Ausschnitt aus der Talkshow von "France 5"
Fortsetzung nach Anzeige


Unterstützer des "Front National"

Alain Delon in "Der eiskalte Engel" (1967)
Alain Delon in "Der eiskalte Engel" (1967)

Alain Delon zählte in den 1960er und 1970er Jahren zu den beliebtesten französischen Stars und galt als Sex-Symbol. Mit Filmen wie "Eiskalte Engel", "Brennt Paris?" und "Christine" (an der Seite von Romy Schneider) wurde er zur Legende. Als Unterstützer der rechtsextremen Partei "Front National" brachte er bereits vor Jahren liberale Landsleute gegen sich auf. Zudem nahmen ihm die Franzosen übel, dass er 1999 Schweizer wurde und damit kräftig Steuern sparte.

Frankreich hatte erst im Mai die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet und Homo-Paare mit Ausnahme der künstlichen Befruchtung gleichgestellt (queer.de berichtete). Das Projekt der neuen sozialistischen Regierung unter Präsident François Hollande hatte zu Massenprotesten in Frankreich geführt. Dabei gab es wiederholt gewalttätige Auseinandersetzungen (queer.de berichtete). (dk)

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Tags: frankreich, adoption, alain delon
Schwerpunkte:
 Frankreich
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Reaktionen zu "Alain Delon: Homosexualität ist "gegen die Natur""


 64 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
03.09.2013
16:14:45


(+3, 7 Votes)

Von Patrick


Fand den schon immer doof.


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#2
03.09.2013
16:15:57


(+11, 11 Votes)

Von goddamn liberal


"Ein Schauspieler, der von der Straße kam. Einer, der mit Vorliebe Killer verkörperte. Einer, der als Soldat im Indochina-Krieg gekämpft hatte, aber unehrenhaft aus der Armee entlassen wurde - als "sexuell Abartiger".

Diesem eiskalten Engel folgte Romy von nun an. Delon: "Ich war ich der gallische Hahn, der sich rücksichtslos seiner Beute bemächtigte."

Ein neues, faszinierendes Leben: Romy lernte die Pariser Künstler-Bars kennen, auch die Halbwelt, in denen Delon gerne verkehrte. Die machtlose Mutter erfuhr nicht nur von Küssen und Schlägen: "Männer dürfen mit Männern schlafen. Männer dürfen auch von Männern Geld oder Filmrollen oder Wohnungen nehmen."

Das Paar praktizierte sechs Jahre lang das, was erst viel später als offene Zweierbeziehung salonfähig geworden ist. Delon lebte seine Bisexualität offen aus. "

(Hamburger Morgenpost)


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#3
03.09.2013
16:27:53


(+5, 7 Votes)

Von Sabelmann
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von goddamn liberal


Schön dass Anouchka nicht nach ihrem Vater kommt!
Ob der "Olle" weiss dass er in frühen Jahren als Wichsvorlage diente?


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#4
03.09.2013
16:28:33


(+11, 11 Votes)

Von MK1990
Aus Essen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 12.08.2013


Wäre Homosexualität gegen die Natur, dann gäbe es sie in der Natur gar nicht. Wie kann etwas gegen die Natur sein, was auf natürliche Art entstanden ist?


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#5
03.09.2013
16:34:07
Via Handy


(+2, 6 Votes)

Von Theater


Warum der Schweizer fährt kein französisches Auto. Die Pariser wollten keine MB Modelle. Und schon gar nicht BMW. Franzoser steht niemals auf Angela. Nicht auch
bald. Zum Museum mit Angelique. Neuer Kanzler SPD mit Grünen.


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#6
03.09.2013
16:36:04


(+9, 9 Votes)

Von Armer Irrer


Schon ein bißchen senil und daneben. Kann sich mit Brigitte Bardot und der Frigide zusammentun, und richten sie auch nichts aus.


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#7
03.09.2013
16:48:22


(+8, 8 Votes)

Von ehemaligem User Monster_Baby


Das abgehalfterte 'Künstler' auf dem Rücken von Minderheiten Eklats provozieren um wieder in's Scheinwerferlicht zu kommen, ist leider keine Seltenheit. Es ist kleingeistig und ohne Rückgrat. Diese Unterbelichteten biedern sich jedem Zeitgeist an - gerade ist der eben 'konservativ'. Aber wer mit dem Zeitgeist verheiratet ist, wird beizeiten verwitwet sein.


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#8
03.09.2013
16:54:13
Via Handy


(+11, 11 Votes)

Von Janis


Vebitterter, alter Mann.


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#9
03.09.2013
17:34:03


(-5, 11 Votes)

Von Verwöhnt


Nur wenige attraktive Heteromänner sind wirklich schwulenfreundlich. Die meisten von ihnen sind so sehr an der starken Interesse von der Seite der Frauen gewohnt, indem sich überhaupt nicht mehr vorstellen können, daß jemand in dieser Sicht etwas weniger Erfolg haben könnte.


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#10
03.09.2013
17:40:19


(0, 6 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Von seiner bisexuellen Vergangenheit möchte der Herr wohl gar nichts mehr wissen?

So ist das, wenn die schauspielerischen Angebote ausbleiben!


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