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Hillary Clinton hat sich in den letzten Jahren vermehrt für Homo-Rechte eingesetzt

Die Aidsstiftung des britischen Sängers Elton John wird die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton für ihren Einsatz für die Gleichstellung von Homosexuellen und eine HIV-freie Welt mit dem "Founder's Award" ehren.

Der erstmals ausgeschriebene Preis wird bei einer Benefizveranstaltung am 15. Oktober in New York an die 65-Jährige übergeben. In einer Presseaussendung erklärte die Elton John Aids Foundation, Clinton werde für eine weltweite Initiative der US-Regierung aus dem Jahr 2011 geehrt, bei der sie eine "bahnbrechende Rede in Genf gehalten hat". Als Außenministerin habe sie damals bei einer UN-Veranstaltung eine "bahnbrechende Rede" gehalten, in der sie schwul-lesbische Rechte als unteilbare Menschenrechte bezeichnete und damit viel Widerspruch erntete (queer.de berichtete).

Der schwule Journalist Anderson Cooper wird die Veranstaltung der Aidsstiftung moderieren. Der Moderator der CNN-Show "Anderson Cooper 360°" (in Deutschland Dienstag bis Samstag um 2 Uhr morgens live bei CNN International) hatte sich erst im letzten Jahr offiziell geoutet (queer.de berichtete). David Furnish, der eingetragene Lebenspartner von Elton John, soll den Preis an Clinton übergeben.

Hillary Clinton gilt als demokratische Favoritin für die US-Präsidentschaftskandidatur 2016. Sie ist beliebt unter Homo-Aktivisten und hat für ihren Einsatz für Homo-Rechte im vergangenen Jahr bereits einen Preis der International Lesbian and Gay Association (ILGA) erhalten (queer.de berichtete).

Allerdings wird ihre eher homofeindliche Haltung zum Beginn ihrer Karriere kritisiert: So unterstützte sie wie ihr Ehemann, der damalige Präsident Bill Clinton, über Jahre das verhasste "Gesetz zur Verteidigung der Ehe" (Defense of Marriage Act, DOMA). Noch im Jahr 2000 sagte Hillary Clinton, dass die Ehe "einen historischen, religiösen und moralischen Zusammenhang hat, der bis zum Anfang der Zeit zurückreicht. Und ich denke, eine Ehe wurde immer zwischen einem Mann und einer Frau geschlossen". (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 ollinaieProfil
  • 05.09.2013, 19:09hSeligenstadt
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Mag sein, das sie sich zumindest teilweise vom 'Saulus zum Paulus' gewandelt hat.

    Anbetrachts der Tatsache, daß sie nach wie vor die männliche GENITALVERSTÜMMELUNG bewirbt,

    - noch dazu mit dem Märchen der angeblichen AIDS-Prevention Menschen geziehlt desinformiert (und möglicherweise damit genau das Gegenteil dessen bewirkt, was sie vor hat) -

    würde ich mir eher freiwillig die Hand abhacken (meine Vorhaut habt ihr ja schon!), als ihr diesen Preis zu geben!
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#3 ollinaieProfil
  • 06.09.2013, 16:38hSeligenstadt
  • www.beschneidung-von-jungen.de/home/argumente-fuer-beschneid
    ung/beschneidung-zum-schutz-vor-aidshiv/beschneidung-und-aid
    s.html


    www.forum-maennerrechte.de/index.php?mode=thread&id=8833

    Ja, das sie sich für LGBT-Rechte einsetzt ist gut.

    Das sie Menschen zur Genitalverstümmelung ermuntert ist meiner Meinung nach trotzdem falsch. Wo das ohne Einwilligung des Betroffenen (informed consent) geschiet, ist es eine MENSCHENRECHTSVERLETZUNG. Davon gibt es auf dieser Welt genug und jeder der das auch nur indirekt fördert macht sich mitschuldig!

    Ja, es gibt Männer, die mit ihrer "Beschneidung" zufrieden sind, vielleicht sogar die Mehrheit. Das gibt aber niemanden das Recht, so eine Operation an anderen ohne dessen zustimmung vorzunehmen!

    Die Behauptung, die sogenannte Beschneidung vermindere das Risiko einer HIV-Übertragung ist genau so gut begründet wie die Aussage, sie diene der Verhinderung von Rückenmarksschwindsucht und Blutarmut. Das HC auf sowas hereinfällt wäre zum Lachen, wenn dadurch nicht Menschen zu Schaden kämen.

    Wenn man Menschen in Afrika erzählt, sie würden ihr HIV-Infektionsrisiko senken, wenn sie sich dieser Operation unterziehen werden sie erstens mit Scheinargumenten zu einer risikobehafteten Operation gedrängt und zweitens dürfte sich das Infektionsrisiko für diese Menschen sogar noch erhöhen, wenn die sich jetzt geschützt glaubenden es an anderen Vorsichtsmaßnahmen fehlen lassen.

    Ich unterstelle HC nicht, daß ihr Handeln böswillig sondern schlicht unreflektiert und uninformiert ist. Schädlich bleibt es doch!

    Vielleicht ist dir das Thema nicht wichtig, ich bin damit aber jeden Tag konfrontiert.
    Für mich ist es unerträglich das Menschen Preise verliehen bekommen, die sich nicht gegen Menschenrechtsverletzungen aussprechen sondern diese indirekt aber praktisch wirksam befördern!
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