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Auszeichnung für deutsche Torfrau

Bisexuelle Nadine Angerer ist Fußballerin des Jahres


Nadine Angerer bei der Europameisterschaft 2013 in Schweden: Im Finale hielt sie zwei Elfmeter und wurde so zur Heldin des Turniers (Bild: Rikard Fröberg / flickr / by 2.0)

Die deutsche Nationaltorhüterin Nadine Angerer ist bei einer erstmals durchgeführten Journalisten-Wahl zu Europas Fußballerin des Jahres gewählt worden.

Die 34-Jährige gewann vor ihrer Teamkollegin Lena Goeßling und der schwedischen Spielerin Lotte Schelin. Die Auszeichnung wurde ihr von UEFA-Präsident Michel Platini im schweizerischen Nyon überreicht. "Ich bin total überrascht und total happy, dass ich gewonnen habe", erklärte die Sportlerin nach dpa-Angaben.

Angerer hatte mit ihrem Team vor gut einem Monat die Europameisterschaft in Schweden gewonnen. Im Finale gegen Norwegen trug die Torfrau mit zwei gehaltenen Elfmetern maßgeblich zum 1:0-Sieg der deutschen Auswahl bei. "Nadine Angerer hat diese Auszeichnung nicht nur verdient, weil sie als Torhüterin eine überragende Euro gespielt hat. Sie hat mit ihrer Persönlichkeit unsere junge, unerfahrene Mannschaft geführt und immer vermittelt, dass man mit Entschlossenheit und Zusammenhalt das Ziel erreichen kann", so DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

Bereits im Jahr 2010 hatte sich Angerer als bisexuell geoutet (queer.de berichtete). Sie ist eine von mehreren Spielerinnen, die ihre sexuelle Orientierung publik gemacht haben. Bei den Profi-Herrenmannschaften hat sich dagegen in Deutschland bislang noch niemand geoutet. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 KarriereplanungAnonym
#3 gatopardo
  • 05.09.2013, 19:45h
  • Wir hatten sie immer als lesbisch eingeschätzt, wussten aber bis jetzt nicht, dass sie sich als bi-sexuell geoutet hatte. Jedenfalls finden wir sie sympathisch, wie sie sich gibt. Nur müsste man sie noch lehren, dass es für "happy" eine deutsche Übersetzung gibt und "glücklich" heissen müsste.
    Oder sagt man das jetzt so im alles gleichmachenden "Hauptstrom", Verzeihung "mainstream" ?
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#4 David77Anonym
  • 05.09.2013, 21:04h
  • Antwort auf #3 von gatopardo

  • Das ist der Fall und im Vergleich zu den schwirrenden Anglizismen(die es teils so im Englischen selbst nicht gibt!) noch harmlos und sehr verständlich.
    Frag mal am info-point im job-center zur prime-time nach dem meeting im assesment-center, wenn alle beim blockbuster oder beim song-contest chillen, chatten, skypen wollen und die Leute so photogeshoppt aussehen.
    Das ist mir selbst dann auch zu bunt. Da lege ich doch lieber eine digitale vielseitige Scheibe mit hartem-Felsen-Musik im Blaustrahl-Abspieler ein. ;-)
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#5 gatopardo
  • 05.09.2013, 22:00h
  • Antwort auf #4 von David77
  • Ja, das stimmt alles, aber ich habe längst vor den überbordenden Anglizismen kapituliert. Man wird ja schon als seltsam angesehen, wenn man all diesen Schrott in die Landessprache übersetzt.
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#6 David77Anonym
  • 05.09.2013, 22:35h
  • Antwort auf #5 von gatopardo

  • Ich finds manchmal auch albern, aber das bringt die weltweite Vernetzung mit sich.
    Aber das war bei den Römern auch schon so mit den vielen Gräzismen,
    weshalb sich Lateinstudenten mit Altgriechisch - quasi im Selbststudium -
    quälen müssen.
    In 2000 Jahren wird man dann wohl das heutige Englisch mit dazu lernen müssen, um das heutige Deutsch zu verstehen.
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#7 gatopardo
  • 06.09.2013, 10:22h
  • Antwort auf #6 von David77
  • Tja, dazu kann ich noch anführen, dass ich mich nach so vielen Jahrzehnten fern meiner Muttersprache auf Reisen durch Deutschland oftmals wie in einem fremden Land fühle, weil ich viele mir unbekannte neue Wörter gar nicht mehr verstehe.
    Mein Bruder hat sich neulich am Bodensee kaputtgelacht, als ich nicht wusste, was ein "Bewegungsmelder" war, den es 1966 noch nicht gab, als ich meine Heimat verlassen habe. Auch an das "Handy" kann ich mich nicht gewöhnen, sondern benutze hartnäckig das "Mobiltelefon". Entspannend, dass Du als Sprachexperte meine Problemchen verstehst, die selten jemand nachempfinden kann, der nie in einem anderen Land gelebt hat.
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#8 WenigstensAnonym
#9 AliceAnonym
  • 14.02.2014, 12:30h
  • Antwort auf #8 von Wenigstens
  • Bisexuelle sind nicht zur Hälfte hetero.

    Bisexuelle sind auch nicht "akzeptierter", weil sie stärker von heteros sexualisiert werden. Das ist KEIN Vorteil.

    Es ist halt schon ironisch, wenn ihr bifeindliche Aussagen macht, in denen es darum geht, dass bisexuelle akzeptierter wären. Ihr akzeptiert sie nicht. Denkt ihr das tut niemanden weh?

    Wie wär's stattdessen mit Solidarität?
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