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Unberechenbare gegnerische Fans

Oliver Kahn warnt schwule Fußballer vor Coming-out


Oliver Kahn als Wachsfigur bei Madame Tussauds in Berlin (Bild: madebyr / flickr / by-nd 2.0)

In der seit Jahren andauernden Diskussion um homosexuelle Profi-Kicker hat sich Ex-Nationaltorwart Oliver Kahn erneut zu Wort gemeldet.

"Ich würde einem schwulen Fußballspieler ein Coming-Out nicht raten", sagte der 44-Jährige im Interview mit dem Magazin "Gala". Homosexualität sei zwar in unserer Gesellschaft "keine große Sache" mehr. "Aber es wäre blauäugig davon auszugehen, dass das im Profisport auch so ist. Ein Spieler, der sich outet, steht jeden Samstag im Stadion vor den gegnerischen Fans", so der dreimal zum "Welttorhüter des Jahres" gewählte ehemalige Bayern-München-Star.

Noch im Januar hatte sich Oliver Kahn positiver geäußert: "Ich könnte mir vorstellen, dass es heutzutage kein großes Problem mehr darstellt, wenn sich ein Spieler zu seiner Homosexualität bekennt", sagte er damals in einem Interview mit der Schweizer Zeitung "Der Sonntag". "Zu meiner Zeit war der Fußball ein Macho-Geschäft. Das hat sich zum Glück geändert." Allerdings merkte er schon im Gespräch mit den Schweizer Blatt an, dass die gegnerischen Fans ein Coming-out erschweren würden.

Während seiner Vereinskarriere war Kahn selbst Mobbingopfer. So wurde er mehrfach von gegnerischen Fans mit Bananen beworfen, um ihn wegen seiner angeblichen Ähnlichkeit mit einem Gorilla zu verspotten. (cw)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 anomeAnonym
  • 11.09.2013, 17:57h
  • Das Coming-Out eines schwulen Fußballers wäre wünschenswert, aber wir müssen auch bedenken, was dieser damit aufs Spiel setzen würde.
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#3 Hemez
  • 11.09.2013, 18:37h
  • Das ganze ist ein zweischneidiges Schwert. Was Oliver Kahn sagt ist lediglich eine realistische Einschätzung der Situation. Wer will ihm da ernsthaft widersprechen. Auf der anderen Seite wird sich aber an der Situation nie etwas ändern, wenn nicht einer den ersten Schritt wagt.

    Man darf aber auch den positiven Effekt eines Outings nicht unterschätzen. Das ständige Versteckspiel und die Lügerei sind ebenfalls eine erhebliche psychische Belastung. Die allgegenwärtige Angst entdeckt zu werden, zu wissen das man erpressbar ist. Das alles hinter sich zu lassen ist ein riesiger Befreiungsschlag und gibt einem Selbstvertrauen.
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#4 FinnAnonym
  • 11.09.2013, 18:52h
  • Dass immer Leute, die null Ahnung haben, ihren Senf zu allem geben müssen...

    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.
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#5 anomeAnonym
  • 11.09.2013, 19:15h
  • Antwort auf #4 von Finn
  • Du hast natürlich von der derzeitigen Situation im Profifußball viel mehr Ahnung als jemand, der sein ganzes Leben in diesem Geschäft verbracht und mehr als 500 Bundesligaspiele absolviert hat.
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#6 ginfizzAnonym
#7 SmileyEhemaliges Profil
  • 11.09.2013, 20:06h
  • Man erinnere sich an die Reaktion der Schalkefans, die zum Teil bis heute Manuel Neuer seinen Wechsel nach Bayern nicht verziehen haben - und die Reaktion der Bayernfans als ihr frischgebackener Torwart erklärte sein Herz schlage immer für S04.

    Ich kann mir ein Coming Out bestenfalls als gemeinsame Aktion möglichst vieler schwuler Profis vorstellen. So daß der Druck sich auf viele Schultern verteilt. Das sollte dann möglichst vom oder mit dem DfB organisiert werden, als, ähem, Rückendeckung.
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#8 alexander
  • 12.09.2013, 01:40h
  • Antwort auf #5 von anome
  • deshalb ist der bengel mit 44 lenzen immer noch dumm, wie ein stück brot, FUSSBALLER halt???
    hätte er was anständiges gelernt........?
    vor allem, welcher, wirklich sportinteressierte mensch interessiert sich schon für "profitreter"?
    unsere "kleinen millionäre" gönnnen sich doch schon genügend ausritte in die welt der "DIVEN"???
    immer wieder dieses "besserwisserische geschwurbel", von diesen "experten"???
    und da dieser experte 500 länderspiele absolviert hat (natürlich für 4.50 euro, pro stunde!), kennt er sich in den menschlichen belangen seiner kollegen so gut aus? pfui deibel, diese PROMIPROLL's, sollen doch einfach mal die klappe halten! auf grund ihres idiotensports haben sie noch lange nicht das recht, bei allem und jedem mitzureden! soll er doch seine diversen dämchen vögeln, da scheint er sich ja auszukennen, und besser aufpassen, dass ihm keine die "restkohle" aus der tasche zieht, nur weil sie lauter stöhnt!
    am besten fragen wir noch BUMBUM BECKER über unsere schwulen belange aus, der hat mit sicherheit auch eine meinung dazu abzugeben???
    offenbar reden wir hier von der spitze unserer gesellschaftlichen eliten? wobei ich mich seit geraumer zeit frage, wer noch dafür in frage kommt? VERONA POTH, oder so ähnlich?
    ach so, bullshito nicht zu vergessen, preise über preise! WIR SIND EBEN DAS VOLK DER DICHTER UND DENKER!!! also werden wir diese "SAURE GURKENZEITEN", der neureichen "finanzwürstchen", die sich "prominent un kompetent" fühlen, unbeschadet überstehen???
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#9 Miguel53deProfil
#10 TheDad
  • 12.09.2013, 14:11h
  • Antwort auf #5 von anome
  • Fußball ist gar nicht das Thema..

    Im Gegensatz zu Kahn ist "Finn" sein ganzes Leben lang Schwul und hat damit ganz sicher mehr Ahnung davon als Kahn..

    ""Ich würde einem schwulen Fußballspieler bei einem Coming-Out unterstützen"", sagte der 44-Jährige im Interview mit dem Magazin "Gala". Homosexualität sei zwar in unserer Gesellschaft "keine große Sache" mehr. "Aber es wäre blauäugig davon auszugehen, dass das im Profisport auch so ist, und deshalb brauchen Schwule Profi´s Unterstützung von allen""..

    DAS wäre eine Schlagzeile mit der sich Oliver Kahn zu Wort melden dürfte..
    Alle andere ist reines Geschwafel..
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