Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 12.09.2013           11      Teilen:   |

Dreitägige Zeremonie in New York

Cowboy der Village People heiratet Partner

Artikelbild
Randy Jones (l.) mit Partner Will Grega, mit dem er seit fast 30 Jahren zusammen ist.

Randy Jones gibt seinem langjährigen Freund das Ja-Wort im Rahmen einer dreitägigen Zeremonie.

Der Village-People-Sänger Randy Jones wird am Freitag in New York seinen langjährigen Partner Will Grega heiraten. Der 60-Jährige war von 1978 bis 1980, als Hits der Disco-Trupe um die Welt gingen, und erneut von 1987 bis 1991 der Cowboy.

Jones war der zweite von insgesamt vier Sängern in dieser Rolle, und nur einer von zwei Schwulen in der Formation aus den Erfolgsjahren, als Hits wie "YMCA" oder "In the navy" um die Welt gingen.

Jones hatte seinen Partner bereits im Mai 2004 in einer inoffiziellen Zeremonie in einem New Yorker Homoclub geheiratet. Mit einem öffentlichen Heiratsantrag am Columbus Circle in New York, bei dem beide zu Andrea Bocellis "Septiembre Amo" performen wollen, beginnt am Donnerstag eine dreitäge Zeremonie, am Freitag folgt unter anderem die offizielle Heirat im New Yorker Rathaus.

Fortsetzung nach Anzeige


Die Village People haben seit ihrer Gründung 1977 mehr als 100 Millionen Alben verkauft. Die Mitglieder wurden vom 1991 verstorbenen schwulen französischen Komponisten Jacques Morali und seinem heterosexuellen Geschäftspartner Henri Belolo zusammengestellt. Der Name der Castingband verweist auf das Greenwich Village, eines der bekanntesten schwulen Stadtviertel New York.

Ursprünglich sollte wohl eine schwule Zielgruppe angesprochen werden, doch überraschend gelang der Sprung in den Mainstream und in die Charts. Das führte auch zu Distanzierungen: Im letzten Jahr machten einige Bandmitglieder Schlagzeilen, als sie in einer Dokumentation behaupteten, die Lieder hätten nichts mit Homosexualität zu tun
(queer.de berichtete).

So sagte "Bauarbeiter" David Hodo: "Die Leute haben immer davon gesprochen, dass es Doppeldeutigkeiten gibt. Es gibt aber keine Doppeldeutigkeiten in der Musik." Und auch "Indianer" Felipe Rose, neben Jones der einzige Schwule der Truppe, sagte, man sei "nur eine Partyband" gewesen.

Rose ist immer noch in den Village People, die im August ihre erste Single seit 25 Jahren veröffentlichten: "Let's Go Back to the Dance Floor". Ohne spürbaren Erfolg.

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 11 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 83                  
Service: | pdf | mailen
Tags: village people, randy jones
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Cowboy der Village People heiratet Partner"


 11 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
12.09.2013
14:43:44


(+1, 15 Votes)

Von KindVomLand


Wie? Was? Es hieß doch immer, die Village People seien nicht schwul!!!
Jetzt verstehe ich die Welt nicht mehr!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
12.09.2013
15:18:50


(+5, 9 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Den Beiden alles Gute und viele glückliche Jahre!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
12.09.2013
15:34:45
Via Handy


(+10, 10 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Seit 30 Jahren und nun das Ja-Wort!

Solche Meldungen gehören all denen stundenlang um die Ohren gehauen, die nicht müde werden zu behaupten, unsere Beziehungen seien nicht auf Dauer angelegt, wir wären nicht beziehungsfähig und wir hätten deshalb auch nicht Anrecht auf dieselben (Ehe-) Rechte wie die Heten!

Ich gratuliere den beiden von Herzen, Mögen sie weiterhin sehr viel Glück und Freude miteinander teilen!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
12.09.2013
16:54:32


(-13, 23 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von daVinci6667


Bei einigen überemanzipierten Schwulen dürfte das aber auf schwere Ablehnung stoßen, wichtig ist nur die theoretische Möglichkeit zu heiraten, aber eigentlich:

Ehe ist total heteronormativ
Treue ist total heteronormativ
30 Jahre Beziehung? ultra heteronormativ

Schwule waren ja mal sooo viel weiter als jedes Wochenende anonym auf Klappen rumgevögelt wurde um neue Lebensmodelle zu finden oder sich zumindest ne Krankheit einzufangen.
Solche Exklusivbeziehungen sind total kapitalistisch, jeder Schwule hat die Pflicht für die Verstaatlichung der Produktionsmittel und Vergesellschaftung der Beziehungen und seines eigenen Arsches zu sorgen.

Ich freu mich für die beiden, aber der Text hat Recht, überraschend dass "nur" 2 aus der Truppe wirklich schwul sind


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
12.09.2013
17:19:51
Via Handy


(+7, 7 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von seb1983


"überemanzipierte Schwule"

"Ehe ist total heteronormativ
Treue ist total heteronormativ
30 Jahre Beziehung? ultra heteronormativ"

Es mag welche geben die so denken. Ich würde sowas nicht "überemanzipiert" nennen, (kann man gar nicht sein) sondern einfach nur dumm!

Dumm ist es nämlich wirklich, wenn man etwas nur deshalb ablehnt oder tut, weil es Heten auch tun. In unserem täglichen handeln kann es nur darum gehen WAS EINEM SELBST WIRKLICH entspricht.

Ob das nun gerade in oder hipp ist, neu- oder altmodisch, heteronormativ oder schwul, kleinkariert, konservativ, assi, zu kopfgesteuert, zu emotional, zu rational, zu sentimental, zu bildungselitär oder was der Kuckuck auch immer, ist mir alles Wurscht.

Hauptsache es entspricht einem selber.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
12.09.2013
17:21:08


(-8, 8 Votes)

Von Kopfschüttel
Antwort zu Kommentar #4 von seb1983


"Schwule waren ja mal sooo viel weiter als jedes Wochenende anonym auf Klappen rumgevögelt wurde um neue Lebensmodelle zu finden oder sich zumindest ne Krankheit einzufangen."

Falls du dieses neue "Lebensmodell" selbst leben solltest, sollte man dich nur mit Handschuhen anfassen....


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
12.09.2013
17:34:57


(+2, 8 Votes)
 
#8
12.09.2013
18:05:56


(+7, 7 Votes)

Von sperling
Antwort zu Kommentar #4 von seb1983


nette karikatur, aber natürlich als solche ein bisschen unfair.

kritisiert wird ja nicht unbedingt, DASS menschen eine ehe eingehen, sondern dass die gesetzlichen regelungen zur ehe geeignet waren und sind, ein machtgefälle zwischen eheleuten herzustellen, das früher noch viel stärker als heute auf kosten einer_s partners_in, meistens der frauen, ging. kritisiert wird außerdem, dass sich in eheliche beziehungen oftmals eine besitz-logik einschleicht, die den realen bedürfnissen der beteiligten gar nicht unbedingt entspricht und dann zu unnötigem leiden führt, wenn es nicht gelingt, sich von normierten erwartungshaltungen aneinander zu lösen.

ich finde diese kritik berechtigt, auch wenn sich da in den letzten jahren schon einiges zum positiven getan hat, sowohl rechtlich als auch ethisch.

und ja, ich finde es sehr positiv, dass in der schwulen subkultur tatsächlich andere beziehungsformen ausprobiert werden konnten wie offene zweier- oder polyamoröse beziehungen oder eben auch unverbindlicher sex. dass das überhaupt möglich war, hat durchaus damit zu tun, dass der soziale druck, eine ehe oder eine "eheähnliche" beziehung einzugehen, unter schwulen nie so stark war. es gab nicht das übermächtige "leitbild ehe" wie bei den heteros.

und ich hoffe sehr, dass es das auch nie geben wird. zur zeit erleben wir zwar eine konservative welle unter dem subtil bedrohlichen motto "ehe für alle!", aber das wird sich im laufe der zeit (mit zunehmenden realismusschocks) m.e. auch wieder legen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
12.09.2013
18:06:04


(-4, 12 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von daVinci6667


War auch immer meine Devise


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
12.09.2013
22:23:22


(+6, 10 Votes)

Von antos
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von seb1983


"Solche Exklusivbeziehungen sind total kapitalistisch, jeder Schwule hat die Pflicht für die Verstaatlichung der Produktionsmittel und Vergesellschaftung der Beziehungen und seines eigenen Arsches zu sorgen."

Wie recht Du hast, Sepp. Liebe und Markt, das hat aber auch sowas von nichts miteinander zu tun. Die wahre Liebe ist exklusiv und wo sie hinfällt, hinterlässt sie einen Eindruck*, der vielleicht schon morgen in deiner Lieblingszeitung zu lesen sein wird:

'"Ja! Es ist Liebe!' - Hedge-Fonds-Managerin Julia-Franziska B.-H. (32) im Exklusivinterview über ihre Beziehung zur Reinigungskraft Heinz-Sepp G. (47)"

* nachhaltigen! Fast vergessen, neuerdings sind Eindrücke immer: nachhaltig!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  12  vor »


 BOULEVARD - INTERNATIONAL

Top-Links (Werbung)

 BOULEVARD



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Magdeburg: Einstimmiger Beschluss für Hirschfeld-Gedenktafel "Tapetenwechsel 2.0" im Schwulen Museum* Studie: Intimrasur erhöht Krankheitsrisiko Mehr Geld für LGBTI-Projekte im Norden
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt