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  • 13.09.2013           19      Teilen:   |

Katholische Kirche in den USA

Erzbischof: Teufel schuld an Homo-Ehe

Artikelbild
Erzbischof Nienstedt, nicht teuflich, sondern divine in pink

Der Bischof von Minneapolis-Saint Paul wagt nicht den ersten empörenden Vergleich.

Der katholische Bischof der US-Diözese Minneapolis-Saint Paul, John Nienstedt, hat Homosexualität indirekt als Werk des Teufels bezeichnet.

"Heute haben viele teufliche Kräfte ihren Blick auf die Auflösung der Ehe und der Entwürdigung familiären Lebens gerichtet", schrieb der 68-Jährige im "Legatus Magazine". "Sodomie, Abtreibung, Verhütung, Pornografie, die Neudefinition von Ehe und die Leugnung der objektiven Wahrheit sind nur ein paar der Kräfte, die die Stabilität unserer Zivilisation bedrohen."

"Quelle dieser Machenschaften" sei niemand anderes als der "Vater der Lüge", so der Bischof weiter. "Satan kennt nur allzugut den Wert, den die Familie für die Struktur einer guten und haltbaren Gesellschaft beiträgt".

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600.000 US-Dollar gegen die Homo-Ehe

Minnesota hatte im Mai als zwölfter US-Bundesstaat die Ehe geöffnet, trotz Widerstands der katholischen Kirche. Im letzten Jahr hatte Nienstedt die Homo-Ehe indirekt mit Mord verglichen: "In Wahrheit dürfen wir die Ehe nicht neu definieren, genauso wenig wie wir menschliches Leben nehmen dürfen. Denn Gott hat sowohl das Leben erschaffen als auch die Ehe."

Nienstedt argumentierte, dass die Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Ehe Kinder gefährden könne. Sie sei ein "soziales Experiment": "Das Konzept geht davon aus, dass das Geschlecht nicht wirklich wichtig ist", erklärte der Erzbischof. Ferner würde die Öffnung der Ehe verhindern, dass Männer und Frauen Liebe finden: "Bei der Ehe geht es darum, für wahre Liebe zu werben, nicht sie zu verhindern", erklärte Nienstedt. "Als Gottes Geschöpfe sind wir viel mehr als unser sexuelles Verlangen. Dieses Verlangen sollte niemals definieren, wer wir sind."

Der Bischof hatte im letzten Jahr 600.000 US-Dollar aus Kirchengeldern in den Kampf um einen Bürgerentscheid gesteckt, der die Ehe als Verbindung von Mann und Frau festgeschrieben hatte – er verlor. Der Würdenträger hatte als eine seiner ersten Amtshandlungen in Minneapolis 2008 eine speziellen CSD-Messe in einer Kirche seines Bistums verboten. (nb)

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Tags: usa, minnesota, john nienstedt
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Reaktionen zu "Erzbischof: Teufel schuld an Homo-Ehe"


 19 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
13.09.2013
16:56:37


(+7, 9 Votes)

Von Screufel


"Als Gottes Geschöpfe sind wir viel mehr als unser sexuelles Verlangen. Dieses Verlangen sollte niemals definieren, wer wir sind."

Lange scrollen bis 3.29:

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_
r%C3%B6misch-katholischen_Kirche


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#2
13.09.2013
16:57:05


(-8, 12 Votes)

Von Miro


Da bei CSDs gewöhnlich insbesondere gegen die Kirche gehetzt wird, macht ein Gottesdienst für Homos in diesem Zusammenhang auch wirklich keinen Sinn. Dass das nicht zusammenpasst, sollten beide Seiten wissen.


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#3
13.09.2013
17:18:46


(+10, 10 Votes)

Von Hugo


Die verfluchten Schweine sollen endlich mal die Klappe halten, ich kann so einen Mist nicht mehr hören, nicht mehr sehen und nicht mehr lesen.
Haben die Arschlöcher nichts besseres zu tun, als die Menschheit noch mehr zu spalten als sie es ohnehin schon ist.
Verdammen sollte man die was, wirklichen Hass verbreiten und das sind Idioten im Vatikan.


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#4
13.09.2013
17:21:03


(+4, 8 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


In der KATHOLISCHEN KIRCHE haben doch einige selber den Teufel im Leib, sonst würden sie sich nicht über kleine Kinder sexuell hermachen!


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#5
13.09.2013
17:45:41


(+7, 7 Votes)

Von Yannick


Wirklich interessant wie besessen die Katholen immer von Beziehungen und Sexualität sind...

Klar, wenn man sich selbst diese natürlichen Bedürfnisse vorenthält, ist man natürlich besessen von der Liebe anderer und will anderen ihr Glück auch versauen.


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#6
13.09.2013
17:45:48


(+5, 7 Votes)

Von Frage


Ist diese lustige Strippe um seinen Hals vielleicht zu eng?


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#7
13.09.2013
17:46:17


(+9, 9 Votes)

Von panzernashorn
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Mit den 600 000 (!!) verschleuderten Euro hätte man wirklich sehr viel Gutes tun und vielen Menschen helfen können; dass diese stattdessen in (christlichen!) Hass investiert wurden, spricht für sich und die "Philosophie" dieses mafiösen, menschenverachtenden Verbrechervereins.

Wenn es den besagten Teufel jemals gegeben hätte, dann fände man ihn im Vatikan an oberster Stelle.


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#8
13.09.2013
17:46:38


(+4, 6 Votes)

Von XDAS


Muss die Kinderschänder-Sekte wieder mal von ihren Verbrechen ablenken?


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#9
13.09.2013
17:52:14


(+5, 7 Votes)

Von ehemaligem User timpa354


Link zu www.huffingtonpost.com

Wie man hier lesen kann sind katholische Priester eine große Gefahr für Kinder, Leute die so laut schreien wie dieser Bischof haben etwas zu verbergen, vielleicht sollte man etwas genauer hinschauen.


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#10
13.09.2013
17:56:00


(+4, 6 Votes)

Von Antwort
Antwort zu Kommentar #6 von Frage


Nö. Sie ist noch nicht eng genug.


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