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Gerüchte in der Sat1-Primetime

Big Brother: Wladimir Klitschko "geoutet"


Boxer Manuel Charr findet "Mann und Mann" eklig. Es sei aber "nicht schlimm", wenn sich Wladimir Klitschko endlich outen würde.

Der Boxer Manuel Charr behauptete im Promi-Container, sein Rivale sei "100 Prozent" schwul.

Aufregung im Boulevard: In der Sat1-Sendung "Promi Big Brother" wurde am Montag der Boxer Wladimir Klitschko "geoutet". Der Sender zeigte entsprechende Aussschnitte aus dem Container bewusst in einer Zusammenfassungssendung.

Im Gespräch mit der lesbischen Sängerin Lucy Diakovska (No Angels) berichtete der Boxer Manuel Charr zunächst von seinen Problemen mit der gleichgeschlechtlichen Liebe: "Ich bin ein Mensch, der sagt, Gott hat Mann und Frau erschaffen." Die Vorstellung, dass zwei Männer es miteinander trieben, fände er "eklig".

Dann fragte er Lucy "unter uns", was sie über seinen Boxerkollegen Wladimir Klitscho sagen könne, um selbst zu antworten: "Der steht nicht dazu." Insider und alle Menschen sagten, dass er "so" sei. Zu Lucy sagte er dann noch: "Dass du schon immer so warst, ist cool."

"100 Prozent" schwul

Das reichte den Redakteuren von Sat1 nicht aus, weswegen er in einem Einzelinterview weiter zu Klitschko befagt wurde. So sagte Charr: "Das ist keine Vermutung, dass ist 100 Prozent so, dass Wladimir Klitscho gay ist". Er wisse das und tausend andere wüssten das auch. "Ist ja auch nicht schlimm: Wenn er schwul ist, soll er das zugeben."

Klitschko war von 2010 bis 2011 mit der Schauspielerin Hayden Panettiere liiert und soll derzeit wieder mit ihr zusammen sein. Das nannte Charr eine "Fantasiebeziehung", das sei "alles gespielt". Die Aussagen scheinen auf nicht mehr als Hörensagen zu basieren.

Man habe nur gesendet, was Charr gesagt habe, verteidigte Moderator Oliver Pocher vorauseilend die Sendung direkt im Anschluss. "Ich mag Schwule und ich mag Lesben und dazu stehe ich auch", sagte seine Co-Moderatorin Cindy aus Marzahn, worauf Pocher erwiderte: "Ich mag Lesben auch". Und: "Ich mag aber auch Schwule. Ohne die hätte ich nicht meinen Job."

Gute 22 Jahre ist es her, dass der Regisseur Rosa von Praunheim gezielt Promis outete und damit durchaus noch Schockwelle in die Gesellschaft schickte. Inzwischen scheint aus dem ehemaligen Tabu ein Anlass für eine quotenträchtige Gerüchteküche und schlechte Witze geworden sein.

Gerüchte seit Jahren


Wladimit Klitschko hört die Gerüchte nicht zum ersten Mal (Bild: Wiki Commons / Klitschko Management Group / CC-BY-SA-3.0-DE)

Gerüchte über eine Homosexualität Klitschkos sind nichts neues. 2012 hatte er dem Hamburger Abendblatt gesagt, diese schon häufig gehört zu haben: "Ich amüsiere mich darüber." "Ich verschwende keine Energie darauf, Dinge zu bekämpfen, die es nicht wert sind. Die Menschen brauchen Gerüchte", so der Boxer (queer.de berichtete).

Sein Verhältnis zu Schwulen und Lesben sei "absolut neutral", so Klitschko damals weiter. "Ich lasse jedem Menschen seine Entscheidung über sein Privatleben und respektiere sie, solange das Private aus der Öffentlichkeit herausgehalten wird".

Sein Bruder Vitali machte indessen in der Ukraine Schlagzeilen mit einer homofreundlichen Politik. So hatte er ein dort geplantes Gesetz gegen Homo-"Propaganda" öffentlich kritisiert. Seine Partei, die "Ukrainische demokratische Allianz für Reformen" (UDAR), wurde von LGBT-Aktivisten als Hoffnungsschimmer beschrieben (queer.de berichtete).



#1 CattAnonym
  • 17.09.2013, 11:59h

  • Hab ich das richtig verstanden, dass der Heini da Schwule eklig findet aber zu Lucy sagt, dass sie okay so ist? Geht's noch? Ich hasse solche doppelstandarts orrrr
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#2 Foxie
  • 17.09.2013, 12:06h

  • Die ganze Sendung:
    Von Idioten, mit Idioten, für Idioten gemacht!

    Grrrhhh, fellsträub!
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#3 SilverclawEhemaliges Profil
#4 Vio LineAnonym
#5 FrancoisAnonym
  • 17.09.2013, 12:31h
  • Hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich, der ist so hot, man würde auf ihn auch an Ukrainischen Rastplaetzen wartenn. Ich bin mir auch sicher er ist proportional richtig gebaut..
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#6 sperlingAnonym
  • 17.09.2013, 12:34h
  • >"Pocher erwiderte: 'Ich mag Lesben auch' "

    ich träume von einer welt, in der niemand mehr versteht, was an diesem 'mario barth für dreijährige' lustig sein soll.
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#7 FOX-NewsAnonym
  • 17.09.2013, 12:38h
  • Ist doch egal, ob er schwul ist oder nicht. Es ist jedenfalls super, dass sich sein Bruder so sehr für die Homorechte in der Ukraine einsetzt!

    Widerlich ist lediglich Manuel Charr, der findet Lesben auch nur "toll", weil er sich sicherlich vorstellt, wie es zwei Lesben treiben und er dabei sein kann. Er hat anscheinend immer noch nicht verstanden, was Homosexualität bedeutet.
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#8 PromisAnonym
#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
#10 FOZZ-NewsAnonym