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  • 17.09.2013           1      Teilen:   |

Berlin

Hirschfeld-Stiftung veranstaltet ersten Wissenschaftskongress

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Einer der Höhepunkte des Kongresses ist die 4. Hirschfeld Lecture am 29. November mit dem britischen Soziologen und LGBT-Aktivisten Prof. Jeffrey Week

Aktuelle Forschung in Bezug auf LGBT präsentiert der Wissenschaftskongress "Gleich-Geschlechtliche Erfahrungswelten" vom 28. bis 30. November 2013 in Berlin. Bei der Veranstaltung der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld soll ein breites Spektrum wissenschaftlicher Projekte zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt vorgestellt werden.

Ziel der dreitägigen Veranstaltung ist es, Denkanstöße zu vermitteln, Forschungsperspektiven zu diskutieren, Wissenschaftler zu vernetzen sowie Forschungslücken aufzudecken. Der interdisziplinäre Kongress wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und bewegt sich in einem Themenfeld zwischen Politik und Recht, Geschichte und Psychologie, sozialen Bewegungen und Kultur sowie Kunst und Medien. Es geht unter anderem um queere Identitäten, lesbisch-schwule Biografien, Transphobie und Stigmatisierung sowie geschlechtliche Uneindeutigkeit. "Es ist ein Anliegen des Kongresses, neue Diskussionen anzuregen, bisher nicht oder unzureichend erforschte Bereiche zu identifizieren, Forschungslücken aufzuzeigen und Anregungen für Forschungsprojekte zu geben", erklärte Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka (CDU) in einem Grußwort.

Ein thematischer Schwerpunkt werden historische Forschungsarbeiten sein – wie z.B. die Verfolgung von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen im Nationalsozialismus – aber auch heutige queere Perspektiven in Forschung und Bildung. Der Kongress bietet zahlreiche Vorträge in acht Symposien – und viel Raum für Debatten. Angesprochen sind neben Wissenschaftlern und Studenten auch interessierte Teilnehmer aus den Communitys, aus Aus- und Fortbildung, Wirtschaft, Medien, Politik und Verwaltung.

Die Teilnehme am Wissenschaftskongress ist kostenlos, die Zahl der Teilnehmer jedoch begrenzt. Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld bittet daher darum, sich rechtzeitig online zu registrieren.

Neben drei großen Podiumsdiskussionen findet am 29. November die 4. Hirschfeld Lecture statt. Prof. Jeffrey Weeks von der London South Bank University spricht über "The Changing Meanings of Sexual Justice: Gender, Sexuality and Homosexual Emancipation in Europe". Sein Vortrag wird simultan übersetzt.

Ort des Kongresses ist das dbb forum. Es liegt in der Friedrichstraße in Berlin-Mitte – übrigens nur rund zwei Kilometer entfernt vom historischen Standort des Instituts für Sexualwissenschaft von Magnus Hirschfeld. (pm/cw)

Links zum Thema:
» Homepage zum Kongress mit Online-Anmeldemöglichkeit
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Tags: hirschfeld lecture, bundesstiftung magnus hirschfeld, wissenschaftskongress
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Reaktionen zu "Hirschfeld-Stiftung veranstaltet ersten Wissenschaftskongress"


 1 User-Kommentar
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Die ersten:   
#1
18.09.2013
11:37:09


(+1, 3 Votes)

Von sperling


es soll um "sexuelle und geschlechtliche vielfalt" gehen, der titel ("gleich-geschlechtlich") verweist aber allein auf homosexualität. kapier ich da nur irgendeine doppeldeutigkeit nicht oder ist das wirklich so unbedacht wie es auf mich wirkt?


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