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Peter Ostenrieder will weiter Politik betreiben

Peter Ostenrieder, der sich im Wahlkampf über die "taz" outete, verfehlt einen Sitz über die Landesliste.

Gut zwei Tage nach Schließung der Wahllokale in Bayern steht nun fest, dass der 41-jährige Diplom-Kaufmann Peter Ostenrieder sein Ziel, für die CSU in den Landtag einzuziehen, verfehlt hat.

Der 41-Jährige Diplom-Kommunikationsdesigner aus Peiting hatte sich kurz vor der Wahl durch einen Beitrag der "taz" öffentlich als schwul outen lassen – und wäre im Landtag der ersten offen schwule Politiker der Partei geworden.

Allerdings konnte er bei der Zweitstimmenwahl selbst die Wähler im eigenen Stimmkreis nicht überzeugen, wo etwa Horst Seehofer über sieben Mal mehr Stimmen erhielt als er. Von der Partei war er auf auf der Oberbayern-Liste auf Platz 31 gesetzt worden.

Ostenrieder versprach auf Facebook, sich auch in Zukunft in der CSU und kommunalpolitisch zu engagieren. Er habe seine Homosexualität nicht zum Wahlkampfthema machen wollen, schreibt er noch, das Interview mit der "taz" sei schon vor Wochen freigegeben worden und habe in den Tagen vor der Wahl zu einigen weiteren Berichten geführt.

Der Münchner Abendzeitung hatte er unter anderem gesagt, dass er sich "nicht als Schwulenrechtler" sehe. Er sprach sich zwar für ein Adoptionsrecht für Schwule und Lesben aus, glaubte aber, wegen der Übereinstimmung in anderen Themen in der CSU richtig zu sein. "Die CSU wird immer so dargestellt, als hätte man in ihr als Schwuler keine Überlebenschance. Und das nehme ich seit vielen Jahren anders wahr."

Am Dienstag wurde ansonsten bestätigt, dass die grüne Emanzipationspolitikerin Claudia Stamm, die ein wichtiger Ansprechpartner der Community in Bayern ist, auch dem nächsten bayrischen Landtag angehören wird. Die Abgeordnete aus Würzburg erzielte genügend Zweitstimmen. Die Landtagswahl am Sonntag hatte eine wiedererstarkte CSU gewonnen, die künftig wieder ohne den an der 5-Prozent-Hürde gescheiterten Koalitionspartner FDP alleine regieren kann (queer.de berichtete). (nb)



#1 TheDad
  • 17.09.2013, 22:48h
  • Tja..
    Listenplatz 31..

    Da woas ma scho wia ma´s mit so ane macht, Gell ?

    Schwule ?
    Die brauch´n mir hier net..
    So was perverses..

    ""glaubte aber, wegen der Übereinstimmung in anderen Themen in der CSU richtig zu sein""..

    ""Der 41-Jährige Diplom-Kommunikationsdesigner""..

    JUNGE !?..

    In dem alter sollte Mann in der Wirklichkeit angekommen sein !

    Es gibt keine Schnittmengen mit konservativen Parteien für LGBT´s..

    Und schon gar keine für Schwule mit der CSU..

    O-Ton Stoiber zum ELP :
    ""Das ist der flotte Dreier..
    Schwule, die heiraten..
    Ja, wo, in welchem Land leben wir denn ?""..
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#2 anomeAnonym
  • 17.09.2013, 23:06h
  • Antwort auf #1 von TheDad
  • Es ist mal wieder typisch für die deutsche Schwulenszene, das jeder Homosexuelle völlig auf seine Sexualität reduziert wird.

    Schon mal daran gedacht, dass er Schnittmengen in anderen Themengebieten wie Bildung, Wirtschaft, Finanzen etc. meinte?!

    Soll sich jeder Schwule nur noch für Homo-Politik interessieren und alle anderen Themen ausblenden?

    Wenn er mit der CSU mehr Übereinstimmungen sieht als mit anderen Parteien wie z.B. SPD und Grüne, dann sollte er auch in der CSU aktiv sein.

    Im übrigen kann ich ihn gut verstehen.
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#3 FelixAnonym
  • 17.09.2013, 23:15h

  • So ist das mit den Schwulen in der Union:

    die dürfen gerne die Alibi-Schwulen geben, wenn man gerade mal Leute braucht, die die Union weniger homophob wirken lassen sollen. Aber irgendwo in politische Verantwortung kommen die nicht. Erst recht nicht, wenn sie offen schwul sind.

    Ist ja auch bei der LSU nicht anders. Die werden ja auch schön klein gehalten, damit sie nur ja keinen Einfluss bekommen.
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#4 AlexAnonym
  • 18.09.2013, 08:21h

  • "Es ist mal wieder typisch für die deutsche Schwulenszene, das jeder Homosexuelle völlig auf seine Sexualität reduziert wird."

    Das machen nicht wir, sondern offensichtlich die bayerischen Wähler und seine CSU-Kollegen, die ihn auf diesen Listenplatz gesetzt haben.

    Für die zählen seine anderen politischen Positionen nicht, sondern für die ist seine Homosexualität schon das Ausschlusskriterium.
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#5 Jürgen WenkeAnonym
  • 18.09.2013, 09:15h
  • Ein Glück, sag ich da als schwuler Mann, dass der draussen bleibt.
    Schwule werden in der CSU als Alibi "verheizt".

    Wir brauchen Schwule, die nicht Minderheiten in der Minderheit diskriminieren, also nicht auf Tunten runterschauen und CSD nicht verächtlich machen, sondern Vielfalt begrüßen.

    Der Herr hat eine vordemokratische Haltung, dass braucht kein Mensch.
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#6 TheDad
  • 18.09.2013, 11:28h
  • Antwort auf #2 von anome
  • ""Schon mal daran gedacht, dass er Schnittmengen in anderen Themengebieten wie Bildung, Wirtschaft, Finanzen etc. meinte?!""..

    Nöö..
    Weil ich als Schwuler gerade die Themen Bildung und Wirtschaft aus der Sicht des unterdrückten LGBT betrachte..

    Wenn das vorhandene Bildungssystem daran Schuld ist das sich Jugendliche das Leben nehmen weil sie in genau diesem System wegen ihrer sexuellen Identität gemobbt werden, dann kann dieses System nicht mit den Methoden geändert werden die die CSU im Programm hat, denn sie haben das System Mobbing geschaffen und über Jahrzehnte am Leben erhalten..

    Analoges gilt für die Wirtschaft in der Frauen und LGBT´s gemobbt und unterdrückt und benachteiligt werden..

    Finanzen fangen für die Menschen zunächst einmal in ihrem eigenem Portemaneae an, und interessieren sie an der Supermarktkasse, und nicht am Börsenplatz London und New York..

    Finanzen sind das jahrzehntelange vorenthaltene Ehegattensplitting, daran unmittelbar zusammenhängend die vorenthaltene Ehe, die desolate Situation das jede Kleinigkeit der Gleichstellung zwischen Ehe und ELP von höchsten Gerichten entschieden werden mußten, um eine rechtliche Gleichstellung zu erreichen..

    Da KANN es keine Schnittmengen mit der CSU geben die im eigenem Bundesland die Gleichstellung als notwendige Umsetzung von Bundesrecht in Landesrecht über ein Jahrzehnt verschleppen, entgegen anderen Bundesländern sie nicht rückwirkend beschließen, in deren Bundestagsfraktion es nicht einen einzigen Abgeordneten und Kandidaten gibt der sich für die Ehe-Öffnung und die Gleichstellung im Adoptionsrecht einsetzt..

    Ich kann Leute nicht verstehen die der Meinung sind, sie könnten als Mitglieder der CDU/CSU oder auch der FDP die Partei "von innen heraus verändern". denn die Erfahrungen der letzten 3 Jahrzehnte beweisen das sich diese Veränderung bei diesen Parteien so nicht erreichen läßt..

    Anloges gilt für die Kirchen..

    Bei allen muß die Veränderung von außen erzwungen werden..
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#7 AndreasAnonym
  • 18.09.2013, 11:32h
  • Antwort auf #2 von anome
  • Wenn eine Partei wie die CDU/CSU dich, dein Wesen und deine Lebensweise als minderwertig darstellt und politisch diskriminiert, bist du bereit darüber hinwegzusehen, wenn ein paar andere politische Übereinstimmungen bestehen?

    Mann, ist das traurig!
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#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 20.09.2013, 00:05h
  • Herr Ostenrieder sollte aus der CSU austreten und als Einzelbewerber für den Bundestag kandidieren!
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