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Erika Steinbach steht gerne mit ihrer Meinung alleine da. Die CDU stört das wenig.

In einem Interview weigert sich die CDU-Politikerin erneut, Urteile des Bundesverfassungsgerichts anzuerkennen.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach hat sich in einem Doppel-Interview mit dem Grünen-Politiker Omid Nouripour im "Journal Frankfurt" (nicht online verfügbar) erneut gegen eine Gleichstellung der Homo-Ehe ausgesprochen.

Nachdem sie zunächst betonte, dass sie mit der CDU-Unterstützung für ein Altenpflegeheim für Schwule in Frankfurt keine Probleme habe – "Die Menschen sollen leben, wie sie wollen" – sagte sie auf die Anmerkng Nouripours, dass diese dann auch heiraten sollten:

Nein, das ist was anderes. (…) Weil uns nicht nur unser Grundgesetz, sondern die Geschichte der Menschheit durch alle Epochen und Religionen hinweg sagt, dass die Ehe zwischen Mann und Frau geschlossen wird.

Auf die Anmerkung des Grünen-Politikers, das Verfassungsgericht sehe Familie anders, erwiderte sie:

Ich gestatte mir, eine andere Auffassung zu haben, was die Verfassungsgründer im Sinn hatten.

Die menschenrechtspolitische Sprecherin der Unions-Bundestagsfraktion hatte bereits "aus Gewissensgründen" gegen einen Gesetzentwurf der eigenen Regierungskoalition gestimmt, der das Urteil aus Karlsruhe zum Ehegattensplitting für Homo-Paare umsetzte. Konsequenzen hatte das keine. Zu der Entscheidung des Gerichts zur Sukkzessivadoption hatte sie damals getwittert: "Wer schützt eigentlich unsere Verfassung vor den Verfassungsrichtern?" Konsequenzen hatte das keine.

In dem aktuellen Interview sagte Steinbach weiter:

Ehe und Familie sind die Zukunft eines Landes, weil rein vom Naturgesetz her nur dort die Generationenfolge abgesichert werden kann.

Dann wiederholte Steinbach noch ihren früheren Vergleich von Homo-Ehen mit Mohrrüben und Schnittlauch; das Gemüse könne sie in ihrem Garten anbauen, ohne dass der Staat das extra fördern müsse. Wer seinen eigenen Schnittlauch anbaut, sei im übrigen "eher grün als rechts".

Aktuell regt sich Steinbach auf Twitter vor allem über den Umgang der Grünen mit dem Thema Pädophilie auf, mit harschen Worten. Kurz zuvor ihr Lieblingsthema: der Stinkefinger Steinbrücks im SZ-Magazin. (nb)



#1 Rote BeeteAnonym
#2 PolokragenAnonym
#3 goddamn liberalAnonym
#4 CarstenFfm
  • 18.09.2013, 19:46h
  • Tja, aber was tun im Wahlkreis Frankfurt II?

    Es ist zu befürchten, dass sich der Grüne Kandidat, die SPD Kandidatin und noch ein unabhängiger Kandidat die Stimmen wegnehmen und Steinbach wieder gewinnt.


    Und eine guten Platz auf der Landesliste hat sie auch noch.
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#5 Ronald PofallaAnonym
#6 timpa354Ehemaliges Profil
  • 18.09.2013, 20:36h
  • Kann die nicht endlich dort ihr Unwesen treiben wo sie hingehört, im Altenheim. Können die denn niemals loslassen von ihren Pöstchen? Sie muss ja einen grauenhaften Mann Zuhause haben, wenn sie sich lieber in langweiligen Sitzungen den Allerwertesten platt sitzt, statt bei ihrem Mann zu sein. Konstruktives beizutragen für die Gesellschaft hat sie ja nicht mehr mit ihrem Hinterwäldlerdenken.
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#7 SaubohnenstrohAnonym
  • 18.09.2013, 20:36h
  • Antwort auf #1 von Rote Beete
  • Ehe und Familie sind die Zukunft eines Landes, weil rein vom Naturgesetz her nur dort die Generationenfolge abgesichert werden kann.

    Pofalla gehört der evangelischen Kirche an. Er ist kinderlos und zweimal [!] geschieden.
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#8 BratzenklatscherAnonym
  • 18.09.2013, 21:02h
  • Frau Steinbach ist eine gehirnamputierte Kackbratze mit verfassungsfeindlichen Überzeugungen, die nicht in ein deutsches Parlament gehört. Die NPD würde sie mit offenen Armen empfangen.
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#9 wiedehopfAnonym
#10 SebiAnonym
  • 18.09.2013, 21:30h
  • Und die CDU beweist wieder mal, dass sie längst nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes steht.

    Wieso wird diese Partei nicht längst vom Verfassungsschutz beobachtet? Hätte sie viel eher verdient als die Linkspartei.
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