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  • 19. September 2013, noch kein Kommentar

Eine Ansteckung mit Meningokokken kann schnell lebensgefährlich werden (Bild: Wiki Commons / Dr. Brodsky / PD US HHS CDC)

In der Metropole gab es seit Februar keine neuen Erkrankungen mehr unter schwulen Männern. Die Impf-Aktion geht zunächst weiter.

Der stellvertretende Leiter der New Yorker Gesundheitsbehörde, Dr. Jay Varma, hat in einem Radio-Interview mit dem Sender CBS eine vorsichtige Entwarnung gegeben, was die Verbreitung der gefährlichen Hirnhautentzündung Meningitis in der schwulen Szene der Metropole betrifft.

"Wir sind sehr glücklich, dass es so scheint, dass ein Ausbruch gestoppt werden konnte", so Varma. Seit Februar hatte es keine neuen Fälle einer auffälligen Meningokokken-Infektion gegeben. "Das ist die längste Periode ohne einen Fall seit dem Beginn in 2011".

In New York waren in den letzten Jahren mindestens 22 schwule Männer an Meningitis erkrankt, von denen sieben starben; zum Jahreswechsel hatte sich die Ansteckungsfrequenz erhöht. Auch starben in Los Angeles zu der Zeit drei schwule Männer an der Hirnhautentzündung. Die Behörden hatten daraufhin Impfaktionen gestartet. An entsprechenden Aufrufen will man zunächst festhalten.

Auch in Berlin gilt weiterhin eine Impfempfehlung (queer.de berichtete), nachdem im Februar und Mai mehrere schwule Männer erkrankten und drei starben. Auch hier gab es seitdem keine neuen Fälle. Warum das Bakterium neuerdings zu gehäuften Ansteckungen innerhalb dieser Gruppe führte, ist bislang nicht geklärt. Auch in Frankreich hatte es mehrere Fälle gegeben (nb)