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Homosexuelle Christen

HuK und NkaL loben Papst-Worte


Viele Kommentatoren sahen in den Papst-Worten einen bewussten Wandel. Allerdings hält Franziskus an den Moralvorstellungen grundsätzlich fest.

Die schwulen und lesbischen Gläubigen sehen "einen echten Kurswechsel" in der Haltung der katholischen Kirche zu Homosexuellen.

Das Netzwerk katholischer Lesben (NkaL) und die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) haben ein Interview von Papst Franziskus aus der Jesuitenzeitschrift "Stimmen der Zeit" gelobt, das am Donnerstag erschienen war.

Darin forderte der Papst, dass die Kirche Homosexuelle nicht ausgrenzen und das Thema Homosexualität nicht überbewerten sollte (queer.de berichtete). Die Homo-Gruppen sehen darin "einen echten Kurswechsel in der Haltung der katholischen Kirche zu Lesben, Schwulen, Bisexuellen und TransMenschen": "Überraschend ist für uns, dass diese neuen Worte aus Rom kommen, denn in den letzten 40 Jahren wurde von dort Homosexualität aufs Schärfste verurteilt", so Markus Gutfleisch von der HuK.

Christliche Lesben, Schwule, Bisexuelle und TransMenschen fänden es gut, Respekt und Wertschätzung vom Kirchenoberhaupt zu erfahren, so Gutfleisch. "Es besteht kein Zweifel daran, dass dieser Papst aus Argentinien es ernst meint und dass er eine völlig andere Kirche will als das in den letzten Jahren üblich war. Er möchte eine Kirche, die hinausgeht zu den Menschen." Der Papst habe sich "in deutlicher Weise" von der "bisherigen Fixierung der katholischen Kirche auf Sexualmoral" distanziert und erkannt, "dass die Überbetonung sexualmoralischer Lehraussagen der Kirche in ihrer täglichen Arbeit mit den Menschen schadet."

HuK und NkaL sagten, sie werden die Entwicklung weiter aufmerksam verfolgen und darauf achten, "dass die katholischen Bischöfe in Deutschland der Linie des Papstes folgen und nicht die Entwicklung verschlafen." Diese müssten sich vor Ort zu ihren homosexuellen Gemeindemitgliedern bekennen und dies auch in Predigten und im Religionsunterricht verdeutlichen. "Zudem muss die Diskriminierung im Arbeitsrecht sofort beendet werden." (nb/pm)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 PetterAnonym
  • 20.09.2013, 17:56h
  • Wo ist das ein Kurswechsel?

    Er will Mitlied für Schwule und Lesben, lehnt aber weiterhin Gleichstellung (Eheöffnung, Volladoption, etc.) ab.

    Wir brauchen kein Mitleid, sondern die Rechte, die uns zustehen und die uns (unter anderem dank der Intrigen der Kirche) weiterhin vorenthalten werden.
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#3 spectatorAnonym
#4 SmileyEhemaliges Profil
  • 20.09.2013, 18:25h
  • Der Papst sagt, der Papst sagt, der Papst sagt, der Papst sagt ...

    Taten, Genosse Bergoglio, Taten!
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#5 KinderhausAnonym
  • 20.09.2013, 18:30h
  • Antwort auf #3 von spectator
  • "Dass da nun eine Organisation wie de HUK (Homosexuelle und Kirche) jubeln kann: Katholischsein macht wieder Spaß ist mir eigentlich nur erklärbar, wenn deren Mitglieder ganz stark an ekklesiogenem Masochismus leiden."

    und das tun solche HuKler wie Markus Gutfleisch seit Jahrzehnten!
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#6 draganProfil
  • 20.09.2013, 18:32hDresden
  • Antwort auf #4 von Smiley
  • als kater: er war nie genosse.

    schon in argentinien bekämpfte organisationen, bei denen sich mit genosse angeredet wird.

    nennen sie ihn doch kirchenmaus. mit dem potential zum heiligen oder zur ratte.
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#7 food stampsAnonym
  • 20.09.2013, 18:42h
  • Die "Washington Post" analysierte , Franziskus klinge wie ein Pastor, nicht wie ein Wächter der katholischen Glaubenslehre. Vor allem bei den Amerikanern könnte er damit einen Nerv getroffen haben. Mehr denn je seien hier die Menschen auf der Suche. (SPON)
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#8 itchebAnonym
  • 20.09.2013, 19:16h
  • Leute, hört endlich auf diesen Clown in den Himmel zu loben (in dem er am besten wäre)

    Was dieser Hinterwäldler immer wieder sagt ist doch folgendes:

    "Ihr seid krank, aber deswegen verurteile ich euch nicht, sondern ich heile euch"

    Wenn es anders wäre, würde er die Heirat von Homosexuellen in katholischen Kirchen einführen und alle diskriminierenden Kirchenverantwortlichen aus seiner Sekte ausschließen.

    Dieser Kostümpfaffe ist genauso wenig homofreundlich wie alle anderen vor ihm in diesem Amt.

    Wacht endlich auf und hört richtig zu!
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#9 itchebAnonym
#10 sperlingAnonym
  • 20.09.2013, 21:50h
  • genau genommen hat bergoglio nur gesagt, dass er das thema nicht so neurotisch-besessen auf der agenda halten will wie b16.

    ist es gehässig, ihm zu unterstellen, dass er dabei mehr die schäden im auge hat, die diese besessenheit seiner organisation zufügt und weniger die, die sie schwulen und lesben zufügt? zumal eine wirkliche abkehr von den herrschenden lehren in keiner weise angekündigt wird - im gegenteil, er hat sie immer wieder ausdrücklich bekräftigt.

    und wo genau soll bergoglio eigentlich irgendwas über trans* gesagt haben? oder werden die bei der HUK einfach mal nur so zum jubeln mit eingespannt, weil sich's so schick anhört?
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