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Einzelkommentar zu:
Wenn sich Mutti am schwulen Sohn vergreift


#1 TheDadProfil
  • 21.09.2013, 13:05hHannover
  • Das Moor ist auch ein Synonym für den Sumpf in dem sich die Kindheit "verliert", vor allem wenn es in dieser zu einem Missbrauch kommt, der zunächst nicht begreifbar scheint..

    Der Autor berührt hier offensichtlich mehrere Tabu´s zugleich..
    Der Einzelgänger, in der Schule gemobbt, verliebt sich in den Krüppel, begehrt aber zugleich auch in den Cousin..

    Daneben der Missbrauch durch die Mutter, eine Frau als Täterin, was bei einem schwulem Protagonisten zusätzlich dazu genügt die "reziproke Verführungstheorie", das vom weiblichem Abgestoßen sein aus dem Zylinder der Vorurteile zu zaubern..

    Der Hinweis das er den Missbrauch 30 Jahre später immer noch als Trauma deutet verrät wie unaufgearbeitet diese Kindheit in diesem Sumpf feststeckt..

    Der "Verlust" der Mutter durch wegnahme bringt ihn gleichzeitig dem begehrtem Cousin näher, ist gleichsam die Abnabelung von der Familie, die so nie exitent, den Weg in eine andere Welt öffnet..

    Scheint mir extrem lesenswert..
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