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  • 21.09.2013           147      Teilen:   |

Aufruf zur Bundestagswahl

LSVD: Geht wählen, aber nicht die Union

Artikelbild
Protest gegen die Politik der Regierungspartei: Unbekannte haben einem Wahlplakat der CDU einen neuen Spruch verpasst

Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland hat anlässlich der Bundestagswahl am Sonntag dazu aufgerufen, mit beiden Stimmen für gleiche Rechte zu stimmen.

"Diskriminierung abwählen!", fordert der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) einen Tag vor der Bundestagswahl. In einem am Samstag veröffentlichten Aufruf appelliert der Verband an alle Bürger, das aktive Wahlrecht zu nutzen.

"Stimmen Sie am Sonntag mit beiden Stimmen für die Gleichberechtigung", erklärte LSVD-Bundessprecher Manfred Bruns in dem Wahl-Appell. "Es ist mit einem knappen Ergebnis zu rechnen. Deshalb können Sie sicher sein, es geht um jede Stimme. Sie haben die Wahl."

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"Es gibt klare Unterschiede zwischen den Parteien"

Ausschnitt aus den LSVD-Wahlprüfsteinen; Die Union fiel bei den meisten Punkten durch
Ausschnitt aus den LSVD-Wahlprüfsteinen; Die Union fiel bei den meisten Punkten durch

Zwar werden im Aufruf keine Parteien namentlich genannt, dennoch wird deutlich, dass sich der Appell des sonst überparteilich agierenden LSVD eindeutig gegen CDU und CSU richtet. Wörtlich heißt es: "Wählen Sie Parteien, die sich für eine offene und diskriminierungsfreie Gesellschaft engagieren. Geben Sie Ihre Stimme ab, für die Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Intersexuellen in Deutschland." CDU und CSU sind die einzigen im Bundestag vertretenen Parteien, die eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ablehnen. Auch beim Adoptionsrecht für eingetragene Lebenspartner blockt die Union.

Bereits im Juli hatte der LSVD eigene Wahlprüfsteine veröffentlicht. Darin schnitten SPD, Linke, Grüne und Piraten beim Thema Gleichstellung um Längen besser ab als die Regierungskoalition aus Union und FDP (queer.de berichtete). "Die Ergebnisse sind deutlich: Ob es um die Öffnung der Ehe geht, Aktionspläne gegen Homophobie oder das Engagement für Regenbogenfamilien: Es gibt klare Unterschiede zwischen den Parteien", so Manfred Bruns. Die homophobe "Alternative für Deutschland" war bei den Wahlprüfsteinen nicht berücksichtigt worden. (cw)

Links zum Thema:
» Wahlprüfsteine des LSVD
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Tags: lsvd, lesben- und schwulenverband, wahlaufruf, bundestagswahl
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Reaktionen zu "LSVD: Geht wählen, aber nicht die Union"


 147 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
21.09.2013
13:45:42


(-18, 18 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Eine Wahlempfehlung für Linke und SPD sowie (mit einer Einschränkung) die Piraten. Keine Stimmen aber für Bündnis 90/Die Grünen, denn die müssen erst die Pädophilievergangenheit aufarbeiten und dafür haben sie nach der Wahl viel Zeit!


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#2
21.09.2013
13:50:00


(+17, 19 Votes)

Von Gleiche Rechte


Es sollte heißen:

"Geht wählen, aber nicht die Union, nicht die FDP und nicht die AfD!"


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#3
21.09.2013
14:10:13


(+11, 13 Votes)

Von Erstereihe
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Du musst anscheinend immer der erste sein, der hier schreibt. Bist du auch im Leben in der vordersten Reihe?


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#4
21.09.2013
14:39:09


(+13, 15 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Du kommst mir immer wie eine ständig angesoffene Tratschtante vor, die sich von jedem noch so dümmlich-populistischen Gelaber einlullen lässt und bei jeder sich bietenden Gelegenheit ihren nicht weniger dümmlichen Senf dazugeben muss.

Kapier endlich mal, daß die Grünen keine "Pädophilievergangenheit" haben. Wahlkampfgetöse ist das und sonst nix.

Was sich die Grünen nach meinem Verständnis jedoch vorwerfen lassen müssen, ist, daß sie aus Machtgeilheit ihre eigenen Ziele verraten haben und sich von Religioten unterwandern lassen.
Das wiegt für mich viel schwerer, als eine vor über dreißig Jahren geführte Debatte, bei der es in der Hauptsache nicht einmal um Pädophilie ging sondern um die Angleichung der Schutzaltersgrenzen bei homosexuellen Handlungen an die Schutzaltersgrenzen für heterosexuelle Handlungen.
Da Du aber nur Überschriften liest, bzw. Dein Hirn schon beim dritten Satz auf Leerlauf schaltet, hast Du gar nicht bis hier gelesen.


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#5
21.09.2013
14:42:03


(0, 4 Votes)
 
#6
21.09.2013
14:50:45


(-14, 18 Votes)

Von Timm Johannes


Also das ist jetzt aber eine Totalverfälschung des Artikels von Manfred Bruns. Ich habe mir gerade einmal die Pressemitteilung durchgelesen und da steht NIX von irgendeiner Partei drin !

Im Aufruf des LSVD ist keine einzige (!) Partei wortwörtlich aufgeführt und das würde der LSVD und Manfred Bruns auch NIE (!) machen, weil der LSVD nunmal überparteilich (!) strukturiert ist.

Daher auch wenn ich die CDU/CSU ebenso nicht wählen werde, so ist es schlichtweg falsch, dem LSVD einen solchen Artikel zu unterstellen.

Der LSVD würde NIE eine Wahlaussage zu einer bestimmten Partei bzw. bestimmte Parteien aussprechen, weil er nunmal überparteilich ist und Mitglieder aus allen (!) Parteien hat.

Allenfalls würde der LSVD direkt vor, RECHTSRADIKALE Parteien warnen, weil der LSVD keine rechtsradikalen Mitglieder haben will.

--> Faziit: Ein ganz, ganz schlechter Artikel der Queer, da er den LSVD einen falschen Inhalt unterstellt.

Gleichwohl es ist richtig, nicht morgen die CDU/CSU zu wählen.

Wählbar sind "nur" FDP, Grüne, Linkspartei, Piratenpartei und SPD.

Ich persönlich werde meine Stimme als LSVD-Mitglied morgen der FDP geben.

EIN ganz, ganz mieser Artikel der Queer wiedereinmal und verzerrt die Pressemitteilung einer Organisation


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#7
21.09.2013
14:52:52


(+7, 9 Votes)

Von Zeitfenster


Habt Ihr Bock auf ein Tipp-Spiel? Würde mich interessieren, wie Eure Prognosen für morgen lauten.

Mein Tipp:
CDU 38.9 %
FDP 6.8 %

SPD 27.1 %
Grüne 9.1 %
LINKE 10.3 %

AfD und Piraten werden nicht einziehen.

Ich tippe also, das Schwarz-Gelb ganz knapp keine Mehrheit mehr hat, Regierung und Opposition in etwa gleich stark sind. Meiner Meinung nach kommt es zur großen Koalition.

Wie lautet Eure Prognose?


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#8
21.09.2013
15:15:23


(-3, 7 Votes)

Von Timm Johannes
Antwort zu Kommentar #7 von Zeitfenster


@Zeitfenster
Okay mache mit. Mein Tip lautet:

Mein Tipp:
CDU 40,1
FDP 5,7

SPD 28.3
Grüne 8,7 %
LINKE 9,6 %

AfD 4,5

Für Rot/Rot/Grün würde es reichen, aber da die SPD nicht mit der "Linkspartei" regieren will, gibt es eine Grosse Koalition. Für Schwarz/Gelb gibt es keine Mehrheit und Schwarz/Grün hätte eine Mehrheit, aber die wollen nicht zusammen regieren.


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#9
21.09.2013
15:22:48


(+8, 10 Votes)

Von Betreutes Wählen


Die Medien-Oligarchin Friede Springer wird in der "BamS" noch einmal mobilisieren, bzw. demobilisieren. Morgen mit einer letzten Umfrage zur Wahlbeeinflussung.

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Friede_Springer#Auszeichnung
en


Die TV-Zarin Liz Mohn versprach ihr dieses "Ergebnis" unverzüglich mit allen Sendern rauzuhauen.

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Liz_Mohn#Auszeichnungen


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#10
21.09.2013
15:29:44


(+6, 8 Votes)

Von Zeitfenster
Antwort zu Kommentar #8 von Timm Johannes


Darf ich Dich direkt etwas fragen? In Deinem Tipp schneiden die Grünen noch schlechter ab als bei mir. Vor einigen Wochen hast Du selbst geschildert, dass Du zwischen der FDP und den Grünen hin- und hergerissen bist.

Glaubst Du an so ein schlechtes Abschneiden, weil Pädo-Debatte, Steuererhöhung und Veggie-Day den Wahlkampf der Grünen vergeigt haben?


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