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Sven Wolf bei der Vorstellung der Berliner Erklärung im Juli: Der VfR Mannheim gehörte neben sechs Proficlubs als einziger Amateurverein zu den Erstunterzeichnern

VfR-Mannheim-Geschäftsführer Sven Wolf ist beim Badischen Fußballverband (bfv) ab sofort Ansprechpartner für Homosexualität. Der bfv will damit ein "Zeichen für einen toleranten und klischeefreien Umgang mit Schwulen und Lesben" setzen, heißt es in einer Pressemitteilung vom Montag.

Der 33-jährige Sven Wolf ist im Mannheimer Fußball fest verwurzelt. Bereits mit 13 Jahren war der gebürtige Viernheimer Stadionsprecher beim dortigen TSV 1906. Beim VfR Mannheim hat er seit über 15 Jahren vom Stadionsprecher bis hin zum heutigen Geschäftsführer und Pressesprecher alle Facetten des Mannheimer Oberligisten kennengelernt.

Wolf outete sich mit 19 und "hatte damit nie Probleme", wie er selbst sagt. Er möchte zukünftig beim bfv als Ansprechpartner für Homosexualität "den Dialog mit allen Beteiligten suchen sowie zu einem offenen und vertrauensvollen Umgang miteinander aufrufen".

Unterstützung erhält er von bfv-Präsident Ronny Zimmermann: "Der Fußball mit seinen Verbänden und Vereinen lebt von der Vielfalt und bringt Menschen mit derselben Leidenschaft zusammen", erklärte Zimmermann. "Unser Sport steht für Fairness und Gleichberechtigung. Jeder ist willkommen. Der bfv schafft mit Sven Wolf als Ansprechpartner für Homosexualität eine Selbstverständlichkeit, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Wir gehen damit gegen Diskriminierung von Menschen und Bevölkerungsgruppen vor."

Bereits am 17. Juli setzten Spitzenfunktionäre des Sports und mehrere Bundesminister mit der Unterzeichnung der "Berliner Erklärung" gegen Homophobie und für die Vielfalt ein deutliches Zeichen (queer.de berichtete). Der VfR Mannheim gehörte neben sechs Proficlubs als einziger Amateurverein zu den Erstunterzeichnern dieser Erklärung. Mit der 26-seitigen Broschüre "Fußball und Homosexualität" gibt der Deutsche Fußballbund (DFB) zudem seit Juli jedem praxisorientierte Informationen an die Hand. (cw)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 23.09.2013, 18:44h
  • Die anderen 20 Landesverbände sollten keine Zeit verlieren und sofort nachziehen!
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#2 HugoAnonym
  • 23.09.2013, 19:49h
  • "Unser Sport steht für Fairness und Gleichberechtigung."
    Das muß ich sogleich korrigieren, es muß so heißen: der gesammte Internationale Sport steht für Fairness und Gleichberechtigung.
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#3 schwarzerkater
  • 28.09.2013, 07:02h
  • ENDLICH mal der richtige schritt, und einen großen DANK an den badischen fußballverband.
    gratuliere euch und viel erfolg für deine arbeit, sven!
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#4 schwarzerkater
  • 28.09.2013, 07:10h
  • Antwort auf #2 von Hugo
  • >"Unser Sport steht für Fairness und Gleichberechtigung." Das muß ich sogleich korrigieren, es muß so heißen: der gesammte Internationale Sport steht für Fairness und Gleichberechtigung.< zitat
    warum sollte ein landesverband im dfb eine grössenwahnsinnige aussage über fairness im internationalen sport treffen???
    "Hugo", lass uns doch erst einmal darüber freuen, dass es den ersten offiziellen ansprechpartner für schwule im fußball gibt.
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