Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?20109

Andy Herren ist nach 90 Tagen im Container eine halbe Million Dollar reicher (Bild: CBS)

In der 15. Staffel hat erstmals ein Schwuler die US-Version der Realityshow gewonnen: Andy Herren musste beim Auszug jedoch erst einmal versichern, dass er kein Rassist ist.

Während Big Brother in Deutschland quotenmäßig ein Schattendasein führt, beendete CBS, der mit Abstand meistgesehene amerikanische Networksender, am Freitag bereits die 15. Staffel: In der von rassistischen und homophoben Äußerungen überschatteten Show konnte mit Andy Herren erstmals ein Schwuler die Spielshow und damit das Preisgeld in Höhe von 500.000 Dollar gewinnen. Der 26-jährige frühere Uni-Dozent aus Chicago lebte insgesamt 90 Tage im Haus und wurde von seinen Mitspielern am Ende als Sieger gekürt.

Die jetzige Staffel wurde auch in einem Livestream gezeigt, in dem viele minderheitenfeindliche Äußerungen für Aufregung sorgten. So gab es wiederholt schwulenfeindliche Beschimpfungen gegen Herren. Ein Mitbewohner bezeichnete den 26-Jährigen etwa als "Kermit the fag". Drei Kandidaten verloren während des Aufenthalts im "Big Brother"-Container wegen homophober oder rassistischer Äußerungen ihre Arbeitsstelle.

Youtube | Interview nach Herrens Sieg

Kritik an rassistischen Äußerungen

Auch Herren wurde kritisiert: So habe er einem Mitbewohner zugestimmt, als dieser sich über "robotische gemischtrassische" Kandidaten beschwerte. Sein früherer Arbeitgeber, die kleine Universität College of DuPage in Illinois, veröffentlichte daraufhin eine Presseerklärung, in der sie sich von der Reaktion Herrens distanzierte und erklärte, dass der Kandidat nicht mehr an der Hochschule unterrichte. In einem Interview am Wochenende erklärte Herren, dass er sich selbst nie rassistisch geäußert hatte und nur angegriffen wurde, weil er zufällig im selben Raum war, als eine derartige Äußerung fiel.

"Big Brother" 15 war mit durchschnittlich 7,3 Millionen Zuschauern ein preisgünstiger Quotenerfolg für den Sender CBS, der insgesamt 36 Folgen ausstrahlte. Häufig war die Sendung die meistgesehene in ihrem Zeitfenster. Im Jahr zuvor hatten durchschnittlich noch eine halbe Million Menschen weniger "Big Brother" verfolgt.

Auch in Deutschland gab es mehrfach schwule Kandidaten, die allerdings bislang nie gewonnen haben: Am meisten Aufregung verursachte 2010 das HIV-positive Paar Carlos und Harald Fassanelli, das insbesondere durch Pöbeleien auffiel (queer.de berichtete). Fünf Jahre vorher war Daniel Küblböck als Promi in den Container gezogen und outete den ersten DSDS-Sieger Alexander Klaws als schwul (queer.de berichtete). Dieser dementierte jedoch sogleich energisch. Auch ein schwuler Spitzenpolitiker ging zu "Big Brother": Im Jahr 2000 besuchte der damals ungeoutete FDP-Politiker Guido Westerwelle den Container als Überraschungsgast, um mit den Insassen über Politik zu sprechen.

Derzeit läuft in Deutschland auf Sat.1 erstmalig das Format "Promi Big Brother", das aber nur wenige Menschen vor den Fernseher lockt. Daran nimmt unter anderem der 80er-Jahre-Sänger Fancy teil. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 23.09.2013, 18:43h
  • Herzlichen Glückwunsch an Andy Herren! Bei der deutschen Promi-Big-Brother-Ausgabe ist gestern Ex-No-Angel-Sängerin Lucy ausgezogen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 DOROTHYAnonym
  • 24.09.2013, 00:49h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • WEN DU ALLES KENNST UND BESCHEID WEISST???
    roserl, fang doch mal mit GROSCHENROMANEN endlich an, etwas für deine (ein)bildung zu tun!
    z.b. DER HIRSCH DER DIE SUSI LIEBTE! oder
    DIE WILDGEWORDENEN TUNTE VON HALTERN AM SEE ???
    dette bildet!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 tobiasProfil
#4 Martin28a
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 24.09.2013, 10:40h
  • Antwort auf #2 von DOROTHY
  • Zieh doch gleich in den Big-Brother-Container ein, damit wir jemandem zum Auslachen haben! Besser wäre als abschreckendes Beispiel in Körperwelten von Herrn Hagens, denn der wird eines Tages vor Deiner Tür stehen!
  • Antworten » | Direktlink »