Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?20161

Michelle Rodriguez ist durch die Serie "Lost" und Filme wie "The Fast and the Furious" bekannt (Bild: sharongraphics / flickr / by-nc-nd 2.0)

Die Hollywood-Schauspielerin hat erstmals Stellung zu Homo-Gerüchten genommen – sie erklärte, für sie seien sowohl Männer als auch Frauen "faszinierend".

In einem Interview mit dem Magazin "Entertainment Weekly" hat sich "Lost"-Star Michelle Rodriguez als bisexuell geoutet. Die 35-Jährige sagte, ihr sei die Frage nach ihrer sexuellen Orientierung schon häufig gestellt worden: "Ich bin nie mit jemanden auf dem roten Teppich gelaufen, also gab es die Frage: 'Was tut sie mit ihrer Vagina?'. Außerdem spiele ich dauernd harte Frauen, so dass jeder denkt, ich sei eine Lesbe." Die Gerüchte seien nicht völlig falsch, so Rodriguez weiter: "Ich gehe in beide Richtungen. Ich mach, was mir gefällt. Ich bin zu scheißneugierig, um etwas nicht auszuprobieren, wenn sich die Chance bietet. Männer sind faszinierend. Aber Mädels auch."

Es gab in der Vergangenheit bereits mehrfach Gerüchte über die Liebeleien der gebürtigen Texanerin. So wurde sie mit Stars wie Vin Diesel ("The Fast and the Furious") und Oliver Martinez ("Untreu") in Verbindung gebracht, aber auch mit Kristanna Loken ("Terminator 3").

Kein Fan von Metrosexuellen

Im Sommer beschwerte sie sich in einem Interview mit "Cosmopolitan", dass es schwierig sei, einen Freund in der Stadt Los Angeles zu finden: "Ich mag männliche Männer. Ich kann nicht mit Metrosexuellen ausgehen, die mehr Maniküren kriegen als ich. Da ich seit acht Jahren in L.A. lebe, kann man mir keinen Vorwurf machen, dass ich noch keinen Partner gefunden habe."

Rodriguez trat das erste Mal im Jahr 2000 in einem Spielfilm auf – in der hochgelobten Independent-Produktion "Girlfight – Auf eigene Faust". Danach folgten Rollen in Filmen wie "The Fast and the Furious", "Resident Evil", "Blue Crush", "S.W.A.T. – Die Spezialeinheit", "Avatar – Aufbruch nach Pandora", "Machete" und "Resident Evil – Retribution". In der Serie "Lost" spielte sie in 23 Folgen die Rolle der Ana Lucia Cortez.

Sie machte auch Schlagzeilen, weil sie mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geriet: So wurde sie mehrmals zu Gefängnisstrafen verurteilt, meist weil sie unter Alkohol-, Medikamenten- oder Drogeneinfluss Auto gefahren ist. Sie wurde stets nach einigen Stunden oder Tagen frühzeitig entlassen, weil amerikanische Justizvollzugsanstalten chronisch überlastet sind. (dk)



#1 SteveAnonym
  • 02.10.2013, 13:37h
  • Als Latino-Texanerin ist es natürlich unmöglich, sich als Volllesbe zu outen. Man weiß aber natürlich, dass sie mehr als bi ist, wenn man nen mittelguten Gaydar hat. Bi-Frauen haben eine andere Körpersprache, sie kommt schon sehr Cowboy daher. Whatever. Auch, dass sie Metromänner nicht mag ist ein Beweiß, die
    MEISTEN Lesben können mit unstereotyper Männlcihkeit nicht dealen.
    Stimmts oder habe ich recht?
  • Antworten » | Direktlink »
#2 MeineFresseAnonym
  • 02.10.2013, 14:10h
  • Antwort auf #1 von Steve
  • ich denke, du verallgemeinerst. Du hast Recht und auch wieder nicht.
    Wie es bei ihr ist, weiss nur sie selbst.

    So einfach ist das mit dem Gaydar wohl auch nicht, besonders nicht bei Personen die man nicht live kennt.

    Ich kenne sehr männliche Lesben aber auch weibliche oder einfach ganz normale.
    Und ich kenne auch männliche Heterofrauen. Ich selber bin teilweise auch ziemlich männlich, allerdings eher innerlich als dass ich mich um ein männliches bzw. butches Erscheinungsbild bemühe, aber null auf Frauen orientiert. Wie gesagt, man kann es nicht verallgemeinern und muss aufpassen, sich nicht zu sehr von Vorannahmen leiten zu lassen.

    Ich mag ihre Art jedenfalls auch in ihren Rollen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 AutoheartProfil
  • 02.10.2013, 15:03hKassel
  • Ich mag Sie und Ihre Filme sehr. Abgesehen davon kann ich verstehen, dass Sie auf Männliche Männer steht. Das tu ich auch.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 KathiGr
  • 02.10.2013, 15:39h
  • Ich bin zwar kein großer Fan von Michelle Rodriguez, aber ich freue mich sehr, dass sie sich endlich als bisexuell geoutet hat.Das hatte ich schon die ganze Zeit vermutet.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 DominicAnonym
  • 02.10.2013, 19:16h
  • Als Ausgleich für die Männerwelt ist jetzt Vin Diesel bitte schwul, oder?

    Michell Rodriguez mag hetero, bi oder lesbisch sein, wie es ihr gefällt... hauptsache sie ist glücklich!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 JensAnonym
  • 03.10.2013, 11:35h

  • Was Promis so daher reden und Vourteile schaffen ist traurig.
    Als Vorbildrolle für Teenies sollte sie aufpassen was sie sagt und anstatt Klischees, Vielfalt fördern.
    Wie soll sich ein Junge fühlen der das liest und der sich jetzt als "unmännlich" bezeichnet fühlt, nur weil er nicht ihrem Männlichkeitsbild entspricht?

    Das eine schließt das andere eh nicht zwangsläufig aus. Ist David Backham etwa unmännlich nur weil er metrosexuell ist?

    Aber vielleicht ist sie eine die schon was dagegen hat wenn sich Männer nur pflegen, während das bei Frauen als erwartet gilt.

    Geschlechterdtereotype, wie sich ein Mann angeblich zu verhalten hat und wie eine Frau sich zu verhalten hat, sind langweilig, da uniform und wer sich selbst als Homo oder bi bezeichnet sollte aufpassen das er keine Vorurteile über Männlichkeit und Weiblichkeit fördert

    Man darf nicht vergessen, das schwule Männer von Homophoben grundsätzlich als unmännlich bezeichnet werden, egal wie angeblich männlich sie auftreten oder nichr.
    So sollten wir nicht das gleiche tun und nur weil sich ein Mann mehr pflegt oder auf sein Äußeres achtet als der genormte Durchschnittsmann, diesen als unmännlich bezeichnen.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 pass aufAnonym
  • 03.10.2013, 11:52h
  • Antwort auf #7 von Jens
  • gleich nennt dich jemand "biphob", nur weil du die nicht vorhandene bzw. völlig unzulängliche selbstreflexion (siehe begriffe wie "monosexismus", die die realen unterdrückungsverhältnisse völlig verdrehen bzw. ausblenden) vieler sich selbst so bezeichnender bisexueller hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen prägung und konditionierung aufzeigst. und natürlich derer, die hier - geht es absurder und selbstentlarvender? - "heterosexuelle freiheiten" für angeblich so böse homonormierte schwule verkaufen wollen und dabei nicht ohne grund wie homo-"umpoler" herüberkommen. lesbische feministinnen in den 70ern waren da schon einmal deutlich weiter.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 NaughtyAnonym
  • 03.10.2013, 20:32h
  • Ich weiß nicht, was ich von all den Bi-Bekenntnissen von weiblichen Hollywoodstars halten soll.
    Man sagt einfach, man ist bi und voila, da ist eine Schlagzeile u. PR, man ist in aller Munde und hat seine Ruhe wenn die Fragen nach der Sexualität zu aufdringlich werden. Bisexualität wird oft missbraucht und viele nutzen es nur für's Image. Kann ja keiner kontrollieren. Wer es wirklich ist, kann man nicht rausfinden. Wer es benützt um Homosexualität zu kaschieren oder zur Image-Aufbesserung weiß auch keiner.
    Nur weil Rodriquez eher maskulin wirkt, sagt auch nicht viel aus. Aber Fast and furious 6 hatte ein interessante Darstellermischung mit langer Vorgeschichte in Bezug auf Gerüchte, ich sag nur Vin Diesel und Luke Evans ....
  • Antworten » | Direktlink »