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Wieland Speck gehört zu den 16 ausgezeichneten Berlinern

Am Dienstag hat Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) 16 Menschen für ihr Engagement in der Hauptstadt mit dem Verdienstorden geehrt, darunter mit Filmemacher Wieland Speck und Visagist René Koch auch zwei Vertreter der schwul-lesbischen Community.

Der Orden gilt als die höchste Auszeichnung des Landes Berlin. Der Bürgermeister, der am selben Tag seinen 60. Geburtstag feierte, würdigte in einer Rede alle Preisträger.

Wowereit erklärte, Wieland Speck sei ein "begnadeter Impresario, ein Künstler-Flüsterer und Publikums-Verführer". Der 62-Jährige ist durch Filme wie "Westler" bekannt geworden und hat den Teddy Award miterfunden und ihn "zum weltweit bedeutendsten queeren Filmpreis" gemacht, wie Wowereit erklärte. Seit 1992 ist er Programmleiter der Sektion Panorama der Berlinale. Speck hatte bereits im vergangenen Jahr für seinen Einsatz das Bundesverdienstkreuz erhalten (queer.de berichtete).

Der Star-Visagist René Koch wurde insbesondere für seine Schminktechnik "Camouflage" gewürdigt, mit deren Hilfe selbst schwere Hautschäden nach einem Unfall oder einer Krankheit abgedeckt werden können. Dieses Wissen gibt er kostenlos weiter – und gebe damit "vielen Menschen Selbstvertrauen und damit auch Lebensmut zurück", würdigte Wowereit. (dk)