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Melo und Julia in besseren Tagen: In der Öffentlichkeit ist es für viele junge Lesben und Schwule schwer, in der Öffentlichkeit zu sich und dem Partner oder der Partnerin zu stehen. Bild: queerblick e.V.

Ein lesbischer Kurzfilm zeigt in knapp sechs Minuten die Probleme des Versteckspiels.

Die beiden Teenager Julia und Melo sind seit zwei Jahren ein Paar. Doch statt wehenden Regenbogen gibt es Ärger: Julia ist bei ihren Eltern nicht geoutet, daher ist ihr Beziehungsalltag ein reinstes Versteckspiel. Händchen halten oder gar ein Kuss in der Öffentlichkeit sind für sie ein Tabu. Das nervt Melo. Eines Tages hat sie es satt, ständig von ihrer Freundin verleugnet zu werden. Ob es ein Happyend für die beiden gibt? Hier die Auflösung:

Der am Dienstag auf Youtube veröffentlichte Kurzfilm "Na warte…" zeigt, was viele junge Homosexuelle durchmachen, wenn sie ihre sexuelle Orientierung verstecken. Der Film wurde von der queeren Jugendgruppe "YoungStars Hochrhein" aus dem südbadischen Bad Säckingen für das Medienprojekt queerblick e.V. erstellt. Zuletzt produzierten die "Youngstars" 2011 den schwulen Kurzfilm "Gefangen", in dem es in knapp vier Minuten ebenfalls um das Coming-out geht:

Das Ziel beider Filme ist, Jugendliche zu ermutigen, zu sich zu stehen. "Gefangen" hat dabei schon viele erreicht, insgesamt ist die Kurzgeschichte bereits über 38.000 Mal angeklickt worden.

"Queerblick" ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2009 versucht, Jugendliche durch Medien im Coming-out zu unterstützen. Die Ziele umschreiben die Gründer auf ihrer Website so: "Wir wollen es jungen Menschen ermöglichen, so aufzuwachen und zu leben, wie sie es gern wollen – fernab von Stigmatisierung". Dafür erhielt der Verein unter anderem eine Auszeichnung der Kinder- und Jugendstiftung als "Bestes Mikroprojekt von Jugendlichen für Jugendliche". (dk)



#1 Sonja KAnonym
  • 05.10.2013, 18:27h
  • Das soll ein Kurzlesbenfilm sein? Nee wah?
    Das pinkhaariges Mädel scheint ja noch nicht zu wissen wen sie lieber mal, scheinbar ist sie bi. Wenn sie einen Typen betäscheln kann. Ich als ihre Ex wäre da umso mehr gekränkter. Das sie überhaupt wieder mit ihr am Ende des Filmes zusammen kommt ist utopisch. Dieser FIlm ist kein Lesbenfilm. EHer bi-Film
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#2 BiAthletAnonym
#3 IrgendwieAnonym
  • 05.10.2013, 19:51h
  • Antwort auf #1 von Sonja K
  • bringt diese Gesellschaft eben immer und überall ihren immer aggressiveren Heterosexismus unter, mit dem schon Kinder und Jugendliche u. a. per nie dagewesener massenmedialer Dauerbeschallung abgerichtet werden.
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#4 seb1983