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Gerald Grosz übernimmt eine rechte Partei in der Krise (Bild: BZÖ Steiermark)

Der verpartnerte Politiker Gerald Grosz übernimmt den Vorsitz des rechtspopulistischen BZÖ. "Lebensmensch" Stefan Petzner wird aus der Partei geworfen.

Wenig Tage, nachdem seine Partei aus dem österreichischen Parlament geflogen ist, hat der offen schwule Politiker Gerald Grosz den Vorsitz des Bündnisses Zukunft Österreich (BZÖ) übernommen. Die rechtspopulistische Partei hatte bei den Nationalratswahlen nur 3,6 Prozent der Stimmen geholt (queer.de berichtete).

Grosz hatte sich im Mai verpartnert und damit geoutet (queer.de berichtete). "Ich stehe zu meinem Freund und zu meinem Lebensgefährten. Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, mache aber auch keine Politik damit", so Grosz damals. Anders als viele Parteikollegen hatte er für die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften gestimmt.

Die Ernennung von Grosz, der bereits die steirische Landespartei anführt, muss noch von einem Parteikonvent bestätigt werden.

Stefan Petzner aus Partei ausgeschlossen


Vielleicht beendet Stefan Petzner jetzt seine Diplomarbeit "Die Macht der Musik am Beispiel Udo Jürgens'"

In der Bündnisteamsitzung am Donnerstag wurden zudem der Europaabgeordnete Ewald Stadler und der stellvertretende Vorsitzende Stefan Petzner wegen "parteischädigendem Verhalten" aus dem BZÖ ausgeschlossen.

Petzner war nach dem Unfalltod des früheren Parteichefs Jörg Haider weltweit bekannt geworden, nachdem er auf einer Pressekonferenz heulend von seinem "Lebensmenschen" erzählt hatte. Während queer.de wie andere Medien aufgrund einer von seiner Witwe angestrengten Einstweiligen Verfügung nicht über mögliche Beziehungen Haiders spekulieren kann, streitet Petzner bis heute seine Homosexualität ab.

Dabei wurde der Politiker häufig in männlicher Begleitung auf Szenevents gesehen, etwa beim Pink-Lake-Festival am Wörthersee. Trotzdem hatte er gegen die Einführung der Eingetragenen Partnerschaft gestimmt. Seinen Rausschmiss bezeichnete Petzner als "katastrophale Fehlentscheidung". Er empfahl den Parteikollegen, zur FPÖ zu wechseln. (nb)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 filthyAnonym
  • 04.10.2013, 14:47h
  • Der angehende Parteichef teilte auch ordentlich aus: Wir beginnen bei der Stunde null. Und da müsse man sich von jenen Personen trennen, die Politik für die Befriedigung ihrer manischen Eitelkeit betreiben. Er wolle sich nicht auf den Kopf scheißen lassen, sagte der Mandatar, der im Hohen Haus vor allem wegen der vielen Ordnungsrufe aufgefallen ist. Petzner, so Grosz, solle die Flügelschuhe nehmen und dem Strache auf den Schoß fliegen. Dieser werde sicher viel Freude mit der Operettendiva haben.
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#3 erna die goschnAnonym
#4 FrankerAnonym
#5 germknödelAnonym
#6 BiAthletAnonym
  • 04.10.2013, 18:13h
  • Noch so´n hotter Österreicher. Hoffentlich macht er nicht den Fehler, monogam zu leben. What a waste!
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#7 GayAthletAnonym
  • 04.10.2013, 21:58h
  • Antwort auf #6 von BiAthlet
  • Und was genau soll an Faschisten "hot" sein??

    Warum nennt queer.de eigentlich Rassisten und Faschisten nicht beim Namen?

    Meinen bestimmte Schichten von Schwulen, sich das (schon wieder) erlauben zu können?
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#8 üäpöolkiujAnonym
  • 04.10.2013, 22:49h
  • Schwul und inner Rechtsextremistischen Partei... Weil rechtspopulistisch ist ja so schön verniedlichend.-.. Ich empfehle dem Herrn mal ein Geschichtsbuch zu lesen und sich ganz speziell das Ende des Herrn Röhm zu Kopfe zu nehmen.
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#9 m123Anonym
#10 goddamn liberalAnonym