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Tatort Plattenbau: Eingangsbereich des Hauses Franz-Mehring-Platz 1 in Berlin (Bild: Rosa Luxemburg-Stiftung / flickr / by 2.0)

Zwei Teilnehmerinnen einer queeren Veranstaltung wurden im Berliner Stadtteil Friedrichshain von Unbekannten beleidigt und geschlagen.

In Berlin musste sich eine Frau am Freitagabend einer ambulanten Behandlung unterziehen, nachdem sie im Stadtteil Friedrichshain eigenen Angaben zufolge von einem Unbekannten beleidigt und geschlagen worden war.

Der Vorfall ereignete sich am Rande der 16. Berliner Trans*Tagung im Redaktionsgebäude des "Neuen Deutschland" am Franz-Mehring-Platz 1. Während im Polizeibericht von einem "homophoben Übergriff" die Rede ist, spricht der Verein TransInterQueer e.V. als Veranstalter von "transphober Gewalt".

Die Angreifer konnten unerkannt flüchten

Die 30-Jährige gab gegenüber alarmierten Polizisten in einem Krankenhaus an, dass sie gemeinsam mit einer 29 Jahre alten Bekannten am Franz-Mehring-Platz eine Veranstaltung besucht hätte. Als sich die beiden Frauen kurz nach 18 Uhr im Eingangsbereich unterhielten, sollen sie von zwei Männern auf die Veranstaltung angesprochen worden sein, heißt es im Polizeibericht. Nachdem sie das Thema nannten, seien sie von den Unbekannten unvermittelt "auf sexueller Grundlage beleidigt" worden. Einer der Täter habe der 30-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Anschließend flüchteten die unbekannten Angreifer.

Die 30-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen und wurde durch einen Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen hat ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes übernommen.

Auf der Homepage der 16. Berliner Trans*Tagung wurde ein Statement zu dem Vorfall veröffentlicht. Darin heißt es u.a.: "Soviel wir wissen geht es hier um einen gezielten Angriff, mithin transphobe Gewalt, die nicht durch Alkohol, schlechte Laune oder sonst irgendwelchen Unsinn zustande gekommen wäre, sondern durch Hass, Dreck und eine faulige Seele. Jede moralische Verurteilung ist daher überflüssig. Diese Leute verdienen nur unsere Missachtung." (cw)



#1 timpa354Ehemaliges Profil
  • 05.10.2013, 16:12h
  • Merkwürdig so viel gezielte Gewalt in Berlin und keine Aufklärung? Steckt die Polizei mit drin? Langsam drängt sich dieses Gefühl auf.
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#2 Simon1979Anonym
#3 PelayoAnonym
  • 05.10.2013, 16:34h
  • Antwort auf #1 von timpa354
  • Die Zeiten, da Schwule und Transsexuelle ungestört durch Berlin laufen konnten, scheinen endgültig vorbei zu sein. In keiner Stadt gibt es so viele Übergriffe wie in Berlin.
    Woran liegt das? Es ist die Sichtbarkeit der LGBTI-Leute, die bei vielen Männern, die oft mit eigenen Gefühlen zu kämpfen haben, Aggressionen weckt.
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#4 draganProfil
#5 OyalepAnonym
#6 Sven89Anonym
#7 MeineFresseAnonym
  • 05.10.2013, 17:32h
  • Wie wärs mal mit Täterbeschreibung?
    Wenn die erst verbal "aktiv" waren, wird man ja wohl mal sagen können wie die ausgesehen haben.

    Wäre für eine erfolgreiche Festnahme vielleicht nicht verkehrt.
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#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
#10 PelayoAnonym
  • 05.10.2013, 18:04h
  • Antwort auf #1 von timpa354
  • Die Polizei steckt nicht mit drin, aber die Polizei hat Anweisungen, dass sie "kultursensibel" mit gewissen Tätern umgehen soll. Sie soll bei bestimmten Tätern beide Augen zudrücken, denn die armen Jungs haben es ja nicht leicht....
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