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  • 08.10.2013           67      Teilen:   |

Komödie von Marco Kreuzpaintner

"Coming In": Ein Schwuler wird hetero

Artikelbild
Erstes Foto vom Set: Der schwule Promi-Friseur Tom (Kostja Ullmann) wechselt wegen Heidi (Aylin Tezel) zum anderen Ufer

In Berlin haben die Dreharbeiten zu einer neuen Komödie begonnen: Kostja Ullmann spielt einen schwulen Starfriseur, der sich in eine Neuköllner Kiezfriseuse verliebt.

Wo die Liebe auch hinfällt – da wird zumindest im Mainstream-Film offensichtlich nicht an Klischees gespart. In Berlin haben die Dreharbeiten zu Marco Kreuzpaintners neuer Komödie "Coming In" begonnen, die gänzlich in der Hauptstadt mit großem Schauspieleraufgebot produziert wird.

Die Story des "Sommersturm"-Regisseurs: Der schwule Starfriseur Tom Herzner verliebt sich völlig überraschend in die Neuköllner Kiezfriseuse Heidi. Nicht nur Toms Lebenspartner ist davon gar nicht begeistert. Nach und nach stellt der wohl bisexelle Figaro beide Welten auf den Kopf.

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Im nächsten Jahr in den Kinos

Die Hauptrollen spielen Kostja Ullmann und Aylin Tezel. Toms Lebenspartner spielt Ken Duken, seinen väterlichen Freund August Zirner, seine Salonchefin Katja Riemann, seinen Fahrer Dennis Moschitto, Bruno Eyron den amerikanischen Kosmetikkonzern-Vertreter, Tilo Prückner Heidis Großvater und Paula Riemann Heidis kleine Model-Schwester. In weiteren Rollen sind Andre Jung, Mavie Hörbiger, Hanno Kofler und Frederick Lau zu sehen.

"Coming In" ist eine Produktion der Summerstorm Entertainment in Co-Produktion mit Warner Bros. Film Productions Germany und in Zusammenarbeit mit Bavaria Film Partners. Gefördert wird der Film vom Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB), der Filmförderungsanstalt (FFA) und dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF). Im kommenden Jahr soll er im Verleih von Warner Bros. Pictures Germany 2014 in den deutschen Kinos anlaufen.

Dass sich schwule Männer in Frauen verlieben, kommt in Mainstream-Komödien häufiger vor. Bereits 1997 drehte Thomas Bahmann u.a. mit Steffen Wink, Franka Potente und Helmut Berger einen gleichnamigen Film "Coming In", in dem sich der schwule Werbetexter Lorenz in seine Sekretärin Nina verguckt. Vor zwei Jahren lief der italienische Film "Mal was anderes?" auch in deutschen Kinos an. Darin verknallt sich der offen schwule Bürgermeisterkandidat und Homo-Aktivist Piero in seine Wahlkampfmanagerin (queer.de berichtete). Im britischen Fernsehen gab es mit "Bob und Rose" gar eine ganze Mini-Serie zum Thema, aus der Feder von Russel T. Davies ("Queer as folk"). (cw)

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Tags: coming in, marco kreuzpaintner, kostja ullmann, aylin tezel
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Reaktionen zu ""Coming In": Ein Schwuler wird hetero"


 67 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
08.10.2013
09:26:22


(+1, 13 Votes)

Von whatwhat


Na was denn jetzt nun:
Schwuler wird hetero oder Bisexueller verliebt sich in Frau?
Euer Artikel widerspricht sich da.
Ersteres wäre mehr als absurd.


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#2
08.10.2013
09:40:21


(+11, 21 Votes)

Von Yannick


Jaja, die böse Homosexualität ist ja nur eine Phase der Verirrung. Und dann findet man schließlich doch noch sein gesellschaftskonformes Glück und wieder auf "den rechten Weg" zurück...

Solche Filme braucht echt NIEMAND!

Wurde der von irgendwelchen Leuten gesponsert, die auch Konversionstherapien befürworten?!


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#3
08.10.2013
09:40:40


(+7, 17 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013


Ich mag den Filmtitel nicht.
Man kann den Begriff 'Coming Out' nicht einfach umdrehen und sinnentstellend verwenden.
Beim Coming Out verlässt man seinen "Schrank", man befreit sich. Coming In würde demnach bedeuten, in den Schrank zurückzukehren, sich wieder einzusperren.
Gemeint ist aber sicherlich, in die Heterowelt einzutauchen und in dem Wortsinn wäre 'Coming Out' dann ein Akt der Ausgrenzung.

Ganz davon abgesehen, daß hier ein Begriff verhohnepiepelt wird, wird wieder einmal das Klischee bedient, daß ein Schwuler eigentlich nur noch nicht die richtige Frau getroffen hat.


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#4
08.10.2013
10:14:50


(+13, 17 Votes)

Von Finn


Ja, immer schön Homosexualität als Verirrung darstellen, von der man wieder auf den richtigen Weg zurückfinden muss.


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#5
08.10.2013
10:19:28


(-8, 14 Votes)

Von Gerald


Vergesst nicht, der Regisseur ist selber schwul.


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#6
08.10.2013
10:24:35


(+8, 10 Votes)

Von goddamn liberal


Wo die Liebe halt hinfällt, könnte man sagen.

Kann man in einer durch und durch heteronormativen Gesellschaft aber nicht.

Sowenig wie eine Konversion vom Judentum zum Christentum in einer durch und durch antisemitischen Gesellschaft vor '33 eine rein religiöse Gewissensentscheidung war.

So ist das eben.


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#7
08.10.2013
10:36:41


(+7, 11 Votes)
 
#8
08.10.2013
10:40:17


(+8, 12 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #5 von Gerald


"Vergesst nicht, der Regisseur ist selber schwul."

Und Selbstverleugnung gehört hierzulande zu unserer Grundausstattung.


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#9
08.10.2013
10:48:45


(+12, 14 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008
Antwort zu Kommentar #5 von Gerald


was die dummheit hinter dem projekt nur umso grösser erscheinen lässt..

tja, der neue stromlinienförmige heterohomo und seine heimlichen wünsche nach der frau fürs leben.

Zuhause sich die strümpfe stopfen lassen und anderswo die sau raus lassen.. hauptsache die frau merkt nichts ...
was für eine ausgangssituation für eine deutsche komödie!
Verwechslungen am laufenden band..
ich stell mir witzige dialoge vor, wenn mann der frau erzählt wie er begeistert am schwanz eines anderen mannes lutscht..
da müssen doch die funken überbordenden geschlechterhumors über die leinwand flimmern.
Kaum mehr abzuwarten, dass dieses kommende meisterwerk deutschen frohsinns die kinosäle füllt.
Ein paar faule eier für die uraufführung wären das zu zahlende eintrittsgeld wert!


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#10
08.10.2013
10:58:47


(+9, 11 Votes)

Von -hw-
Antwort zu Kommentar #7 von Cameron


Out Now founder and Ian Johnson today wrote to the ONS saying: The data you are responsible for publishing is not fit for purpose and risks being used by those who may not like gay, lesbian or bisexual people to undermine their rights.

See more at:
Link zu www.gaystarnews.com


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