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Sieg gegen London und Limerick

Gay Games 2018 finden in Paris statt


Fußballturnier bei den Gay Games 2010 in Köln

Frankreich wird erstmals das größte LGBT-Sportfest der Welt austragen: Paris setzte sich beim Kampf um die Ausrichtung der zehnten Gay Games gegen Städte in England und Irland durch.

Die Federation of Gay Games (FGG) hat am Montagabend im amerikanischen Cleveland bekannt gegeben, dass die zehnte schwul-lesbische Olympiade 2018 in Paris ausgetragen wird. Die französische Hauptstadt setzte sich bei den FGG-Delegierten gegen die irische Kleinstadt Limerick und gegen London durch. Bereits im Juni waren Bewerbungen aus Amsterdam und Orlando ausgeschieden (queer.de berichtete).

David Killian, der Co-Vorsitzende der FGG-Auswahlkomission, sagte nach der Wahl, dass die französische Hauptstadt den anderen Bewerbern in mehreren Punkten überlegen war: "Paris hat vorgeschlagen, viele Sportarten an erstklassigen Austragungsorten zu zeigen, was der Sichtbarkeit der Veranstaltung gut tun wird". Außerdem könne die französische LGBT-Community "außergewöhnliche kulturelle Veranstaltungen" organisieren. Auch die politische Unterstützung durch Sportministerin Valérie Fourneyron habe eine Rolle in der Entscheidung gespielt.

Im kommenden Jahr werden die Gay Games zunächst in den US-Städten Cleveland und Akron ausgetragen. Dort werden über 10.000 Teilnehmer erwartet.

Die Gay Games gibt es seit 1982 als Veranstaltung ohne Teilnahmebeschränkungen oder Qualifikationshürden. Auch Heterosexuelle können am weltweit größten Breitensportevent teilnehmen, das von Kulturveranstaltungen und Partys begleitet wird. Vier der bislang acht Gay Games fanden in den USA statt, die anderen Veranstaltungsorte waren Vancouver (1990), Amsterdam (1998), Sydney (2002) und zuletzt Köln (2010). Ursprünglich sollten die Spiele "Gay Olympics" heißen, was das Nationale Olympische Komitee der USA aber gerichtlich untersagen ließ.

Neben den Gay Games gibt es seit 2006 auch die Outgames. Sie sind entstanden, weil damals die Veranstalter in Montréal mit der FGG-Führung zerstritten haben und daraufhin ihr eigenes Sportevent gründeten, das ebenfalls alle vier Jahre stattfindet. Die letzten Outgames fanden im August in Antwerpen statt. 2017 wird das Event erstmals in den USA ausgetragen, in der Touristenmetropole Miami Beach, die sich gegen das isländische Reykjavik durchsetze (queer.de berichtete). (dk)



#1 FinnAnonym
  • 08.10.2013, 12:06h
  • Finde ich nur konsequent.

    Wenn drei Staaten zur Auswahl stehen, von denen einer die Eheöffnung erst irgendwann einführen will (wo keiner weiß, ob und wann das wirklich der Fall sein wird), der zweite gar nicht die Ehe öffnen will und der dritte die Ehe (inkl. Adoptionsrecht) bereits geöffnet hat, dann sollte natürlich der dritte Staat auch den Zuschlag bekommen...

    Man darf ruhig zeigen, dass sich rechtliche Gleichstellung auch finanziell lohnt...
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#2 lucdfProfil
  • 08.10.2013, 12:08hköln
  • Bis jetzt entsprechen die Gay Games einigermaßen dem ursprünglichen und wahren Geist der Olympischen Spiele. Hoffentlich bleibt es so und es wird nicht zu sehr kommerzialisiert und dient nicht als Propagandamittel für mehr oder weniger undemokratische Länder oder als Profilierungsmasche von irgendwelchen Politikern. Wir sollten sehr wachsam bleiben.
    Wie wir wissen, hat die Gay Pride schon Tendenzen seit ein Paar Jahren sehr kommerziell zu werden.
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#3 AlexAnonym
  • 08.10.2013, 13:13h

  • Ich finde eh, dass solche Veranstaltungen nur in Länder gehören, wo wir voll gleichgestellt sind.

    Wieso sollen Staaten, die uns nicht voll gleichstellen, wirtschaftlich von solchen Großveranstaltungen profitieren?!
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 08.10.2013, 20:37h
  • Men Favorit war Londen wegen der Olympsichen Sommerspiele, die letztes Jahr dort stattfanden. Paris ist aber auch akzeptabel.
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#6 AranosAnonym
  • 09.10.2013, 00:52h
  • LOL, ein Schlag ins Gesicht der ganzen homophoben Homo-Ehe-Gegner, die noch vor wenigen Monaten so aggressiv demonstriert haben! Ein Sieg für das Homo-freundliche Frankreich - also für die Mehrheit der Bevölkerung. Ich freue mich auch sehr über die erneute Unterstützung durch unsere Regierung!
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#7 sanscapote
  • 09.10.2013, 10:06h
  • Endlich eine gute Nachricht. Paris hat sich durchgesetzt, ist die Stadt der Liebe. Wir unterscheiden zwar nicht ob jemand hete oder homo ist, aber dennoch ein Sieg fuer uns, der den "schrank"Heten den Wind aus dem Segel nehmen wird. Das arondissement 4 sind natuerlich aus dem Haeuschen.
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