Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 10.10.2013           3      Teilen:   |

Ministerpräsident unterzeichnet Vereinbarung

Niedersachsen tritt Koalition gegen Diskriminierung bei

Der SPD-Politiker Stephan Weil ist seit Februar Ministerpräsident des Landes Niedersachsen
Der SPD-Politiker Stephan Weil ist seit Februar Ministerpräsident des Landes Niedersachsen

Nach dem Regierungswechsel in Hannover vor gut einem halben Jahr ist Niedersachsen als neuntes Bundesland Mitglied der "Koalition gegen Diskriminierung geworden.

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und die die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), Christine Lüders, unterzeichneten dazu am Donnerstag in Hannover die Absichtserklärung "Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft". Ziel der Vereinbarung ist es, gemeinsame Anstrengungen gegen Diskriminierung zu organisieren, lokale Anlauf- und Beratungsstellen zu unterstützen und dafür Sorge zu tragen, dass der Schutz vor Diskriminierung in allen Bereichen politisch verankert wird. In dem Text heißt es unter anderem, dass die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität "nicht hinnehmbar" sei.

"Ich wünsche mir sehr, dass es uns in Niedersachsen, aber auch in ganz Deutschland gelingt, jede Form von Diskriminierung zu überwinden und zu wirklicher gesellschaftlicher Toleranz zu kommen", erklärte Ministerpräsident Weil nach der Unterzeichnung. "Das gelingt uns am besten, wenn wir unsere eigenen Vorurteile gegen unsere Mitmenschen selbstkritisch hinterfragen. Nicht weniger wichtig ist es, laut und deutlich zu widersprechen, wenn in unserem Umfeld Menschen diskriminiert werden."

Bislang sind dem Bündnis die Länder Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bremen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Thüringen und Baden-Württemberg beigetreten. Thüringen ist das bislang einzige CDU-regierte Land, das das Projekt unterstützt (queer.de berichtete).

Die Unterzeichner der "Koalition gegen Diskriminierung" machen mit ihrer Unterschrift deutlich, dass sie entschieden gegen Diskriminierung vorgehen wollen, Beratungsmöglichkeiten vor Ort verbessern und gemeinsame Strategien gegen Diskriminierung entwickeln wollen.

Der Lesben- und Schwulenverband Niedersachsen-Bremen begrüßte die Unterzeichnung als "starkes und verantwortungsvolles Zeichen", dem aber konkrete Maßnahmen folgen müssten: "Lesben und Schwulen wird im Alltag oft mit Unwissen, Vorurteilen und mit Anfeindungen begegnet. Mit einer Öffentlichkeitskampagne könnte Niedersachsen zur Auseinandersetzung mit Lesben- und Schwulenfeindlichkeit anregen", sagte LSVD-Sprecher Benjamin Rottmann. (dk)

Links zum Thema:
» Koalition gegen Diskriminierung
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 3 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 133             2     
Service: | pdf | mailen
Tags: niedersachsen, koalition gegen diskriminierung
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Niedersachsen tritt Koalition gegen Diskriminierung bei"


 3 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
10.10.2013
17:31:13


(0, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Fehlen noch sieben Bundesländer, aber das ist nur noch eine Frage der Zeit, bis diese beitreten.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
10.10.2013
19:24:08


(+1, 3 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Ja, klar.

Der Vollhorst aus Bayern oder der Blockflötist aus Sachsen werden sich geradezu danach drängen.

Träum weiter.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
11.10.2013
08:27:47


(+2, 4 Votes)

Von Jasper


Immer wenn irgendwo Schwarz-Gelb weg ist, klappt es plötzlich auch mit Homorechten, Diskriminierungsschutz, etc.

Und alle die Horrorszenarien, die CDU, CSU und FDP immer an die Wand malen, warum man sowas nicht machen könne, treten nie ein...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 POLITIK - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Volker Beck: "Ich bin noch lange nicht weg" Leander Haußmann will Merkel wählen – wenn sie die Ehe öffnet Bis zum Jahr 2000 durften Schwule keine Berufssoldaten werden Volker Beck: Der Beste wurde kaltherzig abserviert
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt