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Der Verband schwuler Führungskräfte wurde 1991 in Hamburg gegründet

Anlässlich des 25. Coming Out Days hat der Berufsverband schwuler Führungskräfte, der Völklinger Kreis e.V. (VK), mehr Engagement für Diversity vom Mittelstand gefordert.

"Die Tabuisierung von Homosexualität in der deutschen Wirtschaft muss ein Ende finden. Dabei gibt es insbesondere im Mittelstand noch erheblichen Handlungsbedarf", erklärt VK-Vizechef René Behr. "Selbst in Unternehmen, in denen keine offene Diskriminierung von Lesben und Schwulen stattfindet, befürchten viele Angestellte Benachteiligung oder Ausgrenzung, wenn sie offen schwul oder lesbisch auftreten".

Durch ein "ganzheitliches Diversity Management" und "ein konsequentes Engagement gegen Homophobie" könnten Führungskräfte ein positives Signal setzen und ein Klima der Wertschätzung von Vielfalt erzeugen. "Das nützt nicht nur den Lesben und Schwulen, sondern auch den Arbeitgebern selbst, denn wer ohne Angst arbeitet, ist erwiesenermaßen motivierter und produktiver", so Behr.

Unter "Diversity Management" wird die Sensibilisierung der Mitarbeiter für bestimmte Bevölkerungsgruppen bezeichnet. Neben Merkmalen wie Geschlecht, Alter, Herkunft und Behinderung wird hier im Idealfall auch sexuelle Orientierung angesprochen. Der Völklinger Kreis verweist darauf, dass sich auch heute noch über die Hälfte der Lesben und Schwulen im Arbeitskontext nicht trauen, offen mit ihrer sexuellen Identität umzugehen.

Im Völklinger Kreis sind 700 Mitglieder in einen Netzwerk von 17 Fach- und 21 Regionalgruppen organisiert. Der Verband setzt sich für ein diskriminierungsfreies Arbeits- und Lebensumfeld schwuler Führungskräfte ein und kämpft aktiv für die Gleichstellung von Lebenspartnerschaften im Arbeitsleben. (cw/dk)



#1 YannickAnonym
  • 12.10.2013, 10:49h
  • Tja, Diversity ist ein echter Wirtschaftsvorteil.

    In Deutschland hat man das leider noch immer nicht erkannt - weder in der Wirtschaft noch in der Politik!

    Erst wenn wirklich Diversity gelebt in Wirtschaft und Gesellschaft gelebt wird (und in Schulen gelehrt wird) wird man das volle Potential erkennen können.

    Homophobie ist ein Standortnachteil und wirtschaftlich schädlich...
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