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Knock-out in siebter Runde

Schwuler Boxer verliert Weltmeister-Kampf


Cruz beim offizielen Wiegen vor dem Spiel

Orlando Cruz hat das mit Spannung erwartete Duell um den WM-Gürtel im Federgewicht durch technisches K.o. verloren.

Der erste aktive Profi-Boxer, der sich als schwul outete, hat eine schwere Niederlage einstecken müssen. In Las Vegas unterlag der 32-jährige Orlando Cruz aus Puerto Rico dem Mexikaner Orlando Salido durch Technisches K.o. in der siebten Runde.

Der Wettkampf um den vakanten WM-Gürtel der WBO im Federgewicht wurde live vom amerikanischen Pay-TV-Sender HBO übertragen und war teilweise auch auf internationalen TV-Stationen zu sehen. Cruz war beim Einwiegen in einem Slip in Regenbogenfarben erschienen (Video) und kämpfte dann auch im Wettkampf mit einer Shorts mit dem Symbol der Homo-Bewegung.

Youtube | Das Ende des Boxkampfes

Nächstes Projekt: Heirat


Cruz mit seinem langjährigen Partner José Manuel

Es war der erste Kampf des Lateinamerika-Meisters um einen Weltmeistertitel und die dritte Niederlage im 23. Profikampf. Cruz hatte sich im vergangenen Jahr als erster aktiver Profi-Boxer als schwul geoutet (queer.de berichtete) und dafür viel Zuspruch erhalten. Danach hatte er zwei Profi-Kämpfe gewonnen.

WBO-Präsident Francisco Valcarcel hatte der deutschen Tageszeitung "Die Welt" bei der Anberaumung des Duells gesagt: "Es ist ein historisch ganz besonderer Kampf. Er wird hoffentlich anderen Athleten, die auch ein heimliches Doppelleben führen, noch mehr ermutigen, den gleichen Schritt zu gehen, wie ihn Orlando Cruz gegangen ist. Ich wünsche mir das".

Vor dem Spiel hatte Cruz gesagt: "Ich kämpfe für meine Familie, meinen Trainer, mein Team, jeden, der mir aus er ganzen Welt seit meinem Coming-out geschrieben hat, und auch für die LBGT-Community. Sie alle haben Sandkörner zu dem Traum beigetragen, den ich aufgebaut habe".

Im Dezember steht für Cruz nun erstmal eine Hochzeit an: Im August hatte er sich mit seinem Partner José Manuel verlobt (queer.de berichtete). (nb)



#1 jaykayProfil
  • 13.10.2013, 15:09hKiel
  • Wieso ist er mit regenbogenfarbenen Slips und Shorts angetreten? Musste das sein? Mit einem solchen Verhalten schürt er nur Ressentiments.
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#3 Sven89Anonym
#4 anomeProfil
  • 13.10.2013, 16:53hKassel
  • Antwort auf #1 von jaykay
  • Da gebe ich dir absolut Recht. Durch sein Outing hat er der Community einen großen Dienst erwiesen, aber wenn er jetzt anfängt nur noch als Schwuler in die Öffentlichkeit zu treten und nicht mehr als Sportler, dann hätte er das vllt. lieber lassen sollen. Denn damit werden all die Vorurteile, die Schwulen das Leben schwer machen, nochmal bestätigt, z.B. dass viele Schwule sich nur über ihre Sexualität profilieren und ständig ihr Schwulsein in den Vordergrund rücken müssen.
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#5 jarjarAnonym
  • 13.10.2013, 16:55h

  • Er hat mit seinem Coming out ein tolles Zeichen gesetzt. Er sollte sich nun nicht drauf reduzieren schwul zu sein. Die Hose war unnötig, einfach ganz normal weiter machen, weil schwul zu sein ist normal.
    Schade ist es trotzdem, hätte ihm den Sieg gegönnt. :/
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#6 LangsamLangsamEhemaliges Profil
  • 13.10.2013, 16:57h
  • Antwort auf #1 von jaykay
  • Ist es vielleicht besser, sich hinter dem Begriff "Bi" zu verstecken, wie in Deutschland, bei Promis und Sportlern, aus Karriere-Gründen üblich. Spontan fällt mir da die Frauen Fussball Nationalmannschaft ein.
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#7 alexander
  • 13.10.2013, 17:05h
  • Antwort auf #1 von jaykay
  • deine rede :
    [Mit einem solchen Verhalten schürt er nur Ressentiments.]
    hoffentlich weiss deine mama bescheid?
    dann kannst du dich mit 27lenzen, wenigstens noch unter ihrem rock vor den, pösen, pösen
    "Ressentiments" verstecken!
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#8 Shut upAnonym
#9 alexander
  • 13.10.2013, 17:31h
  • wenn man die bisherigen kommentare liest, muss man RICHTIG STOLZ AUF UNSERE JUNGE GENERATION WERDEN UND NATÜRLICH AUCH SEIN!!!
    wo nehmen gerade die jüngeren, ausnahmslos unter 30 jährigen, nur den mut her NEIN zu sagen, zu "protest gegen ressentiments und diskriminierung"??? hier wird sogar ein regenbogenoutfit zur ausschliesslich "sexuellen präferenz" gewertet???
    [Von der Sexualpräferenz oder sexuellen Neigung zu unterscheiden ist die sexuelle Orientierung, die sich auf das Geschlecht der bevorzugten Liebes- oder Sexualpartner bezieht.]
    aber das ist ja auch wurscht, schliesslich wollen wir endlich "ungestört von den ewigen 68igern, die eh nur am meckern sind" endlich, wie sich das gehört in die mitte der gesellschaft aufgenommen werden!
    DA IST NATÜRLICH "DIE ÖFFENTLICHE MEINUNG" SEHR WESENTLICH UND WICHTIG FÜR UNS"!!! egal was dichter und denker der letzten jahrhunderte dazu meinten! schliesslich leben wir heute und jetzt!!!
    wer will uns verdenken, dass wir mit anfang 20j. "endlich" unsere ruhe haben wollen???
    den alten säcken steht der tod gut, uns der schwanz!!!
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#10 David77Anonym
  • 13.10.2013, 17:34h
  • Antwort auf #4 von anome

  • WER DEFINIERT sich denn über seine sexualität?! Ein offen schwuler boxer oder rugby-spieler, der dem klischee, harter sport sei nichts für schwule WIDERSPRICHT? Oder eher die vielen sportler, die STÄNDIG ihre jungen bräute präsentieren um zu betonen nicht schwul zu sein, von alibi-frauen mal zu schweigen?! Was wissen wir über das liebesleben der schwulen sportler MEHR als über das von becker, kahn + co oder den anderen, die sich zum familienstand "Ehe" bekennen?! ERZÄHL MAL!! Das möchte ich von dir jetzt bitte genau wissen! ICH WARTE!!
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